Donnerstag, 24. Juli 2014

Ein kleiner Blogsale - Bücher, Bücher, Bücher!

Ich habe einfach viel zu viele Back- und Kochbücher. Der Platz im Regal wird langsam eng und in manche Bücher schaue ich ehrlich gesagt auch nie rein :( Deshalb biete ich nun hier ein paar zum Verkauf an, vielleicht findet sich ja für das ein oder andere Buch ein neues zu Hause. Alle Bücher sind am Anfang ein paar Mal durchgeblättert worden, andere Makel liste ich direkt beim Buch auf!

Falls Ihr Interesse an einem Buch habt, schreibt mir bitte eine E-Mail an mrscake (@) hotmail.de. Ich antworte so schnell ich kann, wer zuerst zusagt bekommt das Buch. Versandt wird nur nach Vorkasse, innerhalb von einer Woche nach Geldeingang. Bitte beachtet, dass Büchersendungen längere Lieferzeiten haben! Bei Büchersendungen und Päckchen hafte ich nicht für den Verlust auf dem Postweg, wer auf Nummer sicher gehen möchte nimmt bitte Paketversand.

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Sonntag, 13. Juli 2014

Klassischer Käsekuchen mit Kirschen

Ich gebe ja wirklich mein Bestes nicht zu viel Kuchen und Eis und so nutzlosen Krams in der Schwangerschaft zu essen, aber eine ganze Woche ohne Kuchen halte ich dann doch nicht durch. Und ohne Eis auch nicht... also habe ich gestern ein neues Käsekuchenrezept ausprobiert und außerdem gab es Abends beim Film schauen noch dieses geniale "Mö von Möwenpick" Eis in der Sorte Vanille/Karamell. Mit dem Eis haben mich ja diverse Blogger angefixt und ja, es ist wirklich sehr sehr lecker! Weil ich so vernünftig bin *husthust* habe ich auch erstmal nur die eine Sorte gekauft, vielleicht gibt es dann nächstes Wochenende wieder eine Packung. Jetzt habe ich aber genug gequatscht und schreibe Euch fix das Rezept für den Käsekuchen mit Kirschen auf :)

Das Rezept habe ich in dem Buch "Ich helf Dir Backen"* gefunden (Rezension). Leider scheint dieses schöne Grundbackbuch im Moment nicht lieferbar zu sein :( Es gibt mittlerweile eine Neuauflage, in der wohl auch einige neue Rezepte enthalten sind: "Backen ganz einfach"*. Danke @highdefinition für den Hinweis :)


Käsekuchen mit Kirschen (für eine 26er Springform)
220 g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
150 g kalte Butter in Stücken

- alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie einwickeln und min. 30 Minuten
   im Kühlschrank ruhen lassen
- Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Teig größer als die Backform ausrollen (damit ein Rand hochgezogen werden kann), in die
  Backform legen und Streifen aus Alufolie gegen den Rand legen, damit er nicht "runterrutscht"
- Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen
- 15 Minuten vorbacken und in der Zwischenzeit die Käsemasse anrühren

500 g Magerquark
2 EL Zitronensaft
150 g Zucker
200 g Sahne
4 Eier
1 EL Speisestärke
1 Glas Kirschen, gut abgetropft

- Backofen auf 150 °C Ober/Unterhitze herunter schalten
- alle Zutaten gut verrühren und auf den vorgebackenen Mürbeteig geben
- mit Kirschen belegen
- ca. 80 Minuten backen (falls der Kuchen zu dunkel wird mit Alufolie abdecken)


Ganz ganz wichtig ist, dass Ihr auf jeden Fall mit niedriger Hitze, also 150 °C/max. 160 °C backt. So bläht sich der Käsekuchen nämlich so gut wie gar nicht auf, kann nicht unschön zusammenfallen und bleibt richtig schön hell. Durch die fettarme Sahne ist die Käsemasse recht cremig und da kein Zucker im Mürbeteig ist, ist der Käsekuchen auch nicht besonders süß. Ich könnte mir auch ganz toll Blaubeeren anstatt Kirschen vorstellen :) 

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Sonntag, 6. Juli 2014

Schnelles saftiges Dinkel-Vollkornbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

Brot selbst zu Backen ist für mich absolutes Neuland. Viele Rezepte sind mir für den Alltag viel zu kompliziert, so dass ich sie sofort wieder weg klicke... Vorteig, Hauptteig, Sauerteig, ewiges Gehen lassen, komische Zutaten die ich hier nicht bekomme... nein, so einen Aufwand möchte ich dann doch nicht betreiben. Vor ein paar Tagen bin ich aber über ein Rezept für ein Brot gestolpert, dass nur wenige einfache Zutaten benötigte und auch ganz unkompliziert in der Herstellung war: ein Dinkel-Vollkornbrot mit Körnern.


Leinsamen und Sonnenblumenkerne hatte ich sowieso im Haus und Dinkelvollkornmehl war auch schnell besorgt. Also habe ich gestern losgelegt und mein allererstes Brot gebacken. Es ist irgendwie ein sehr schönes Gefühl, wenn man genau weiß was in dem Brot an Zutaten steckt :) Sicher, für Brotbackexperten wird das alles viel zu simpel und langweilig sein, aber ich bin mächtig stolz und werde dieses Brot nun definitiv öfter backen!


Dinkel-Vollkornbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
(für eine Kastenform von 25 cm)

500 g Dinkelvollkornmehl
150 g Körner (Leinsamen, Sonnenblumenkernen, gehackte Nüsse, Kürbiskerne...)
500 ml Wasser
1 Würfel Hefe
2 TL Salz
2 EL Essig (Obstessig oder Essigessenz)

- alle Zutaten bis auf eine halbe Hand voll Körner verkneten oder mit dem
  Rührgerät vermischen (Teig ist recht flüssig)
- Kastenform mit Backpapier auslegen, Teig hineingeben und mit den restlichen Körnern bestreuen
- in den kalten (!) Backofen stellen und bei 200 °C Ober/Unterhitze ca. 60-70 Minuten backen


Das Brot ist recht kompakt und nicht besonders luftig, dafür aber sehr schön saftig! Und man darf ja nicht vergessen, dass der Teig vorher nicht gehen muss und die Herstellung auf die allereinfachste Art passiert. Das kann man auf keinen Fall mit einer aufwendigeren Brotherstellung vergleichen. Ich mag kompakte, saftige Vollkornbrote mit vielen Körnern aber sehr gerne und habe Abends gleich die ersten Stullen mit Käse und Wurst gegessen :)

Ein ganz ähnliches bzw. sogar fast das gleiche Rezept findet Ihr übrigens bei Nadine von Dreierlei Liebelei: Dinkelbrot mit Nüssen und Körnern.

Habt Ihr noch andere tolle Brotrezepte die nicht allzu kompliziert sind? Dann her mit den Links :) Gerne auch für Misch- oder Weizenbrot.

Sonntag, 29. Juni 2014

Ein echter Klassiker: Erdbeer-Sahne-Torte mit Mürbeteigboden

Vor zwei Wochen hatte ich mal wieder große Lust darauf eine richtig aufwendige Torte zu backen. Nur für mich und meinen Mann, der fruchtige sahnige Torten am allerliebsten mag. Man darf (und sollte!) sich schließlich auch ab und zu mal so richtig selbst verwöhnen. Ihr glaubt gar nicht wie lecker die Torte war! Ähm, und zählt das so nicht auch als Obstportion? ;)


Das Rezept habe ich aus dem Buch "Backschätze"* heraus gesucht, das ich nun langsam in und auswendig kenne ;) Die Rezension zum Buch findet Ihr HIER

Natürlich könnt Ihr die Torte auch wunderbar mit anderen Beeren herstellen. Himbeer-Sahne-Torte ist super (und lässt sich auch richtig gut mit TK-Himbeeren herstellen) oder wie wäre es mit einer Blaubeer-Sahne-Torte?


Erdbeer-Sahne-Torte (für eine 26er Springform)
Mürbeteig
150 g Mehl
100 g kalte Butter
50 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

- alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten und min. 30 Min. kühlen
- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitzte vorheizen
- Mürbeteig auf Backpapier auf Sprinformgröße ausrollen, mehrmals einstechen
- ca. 15-20 Minuten leicht goldgelb backen, abkühlen lassen

Biskuitteig
4 Eier
175 g Zucker
100 g Mehl
50 g Speisestärke

- Eier und Zucker mehrere Minuten lang sehr cremig/schaumig (!!!) aufschlagen
- Mehl und Speisestärke mischen, auf die Eimasse aufsieben und vorsichtig unterheben
- Teig in eine weitere Springform geben und in ca. 25 Minuten goldgelb backen, abkühlen lassen
- vorsichtig in zwei gleichgroße Böden schneiden

Füllung
100 g Erdbeermarmelade
7 Blatt Gelatine
350 g geputze Erdbeeren
2 EL frischer Zitronensaft
600 g Sahne (ich habe 400 g Sahne und 200 g Naturjoghurt genommen)
125 g Zucker

- Mürbeteigboden auf eine Tortenplatte legen und mit der Marmeladen dünn bestreichen
- ersten Biskuitboden auflegen, alle mit einem Tortenring umstellen
- Gelatine in kaltem Wasser 5 Minuten lang einweichen, Erdbeeren fein pürieren
- Gelatine ausdrücken und zusammen mit dem Zitronensaft in einem Topf ganz vorsichtig
  erwärmen und auflösen, Erdbeerpüree (und Joghurt) unterrühren und in den Kühlschrank stellen
- Sahne zusammen mit dem Zucker steif schlagen und unter die Erdbeermassen heben sobald
  diese angefangen hat zu gelieren
- Hälfte der Creme auf den Boden geben, zweiten Biskuitboden auflegen, restliche Creme
  darauf geben und glatt streichen, 2-3 Stunden kalt stellen
(theoretisch könnt Ihr nun an diesem Punkt so wie ich aufhören, aber noch besser sieht es natürlich mit einer hübschen Erdbeerschicht aus!)

 Eventuell zum Belegen
2 Päckchen Tortenguss
450 ml halb roter Fruchtsaft, halb Wasser
2 EL Zucker
300 g geputzte Erdbeeren

- Erdbeeren auf der Sahnecreme verteilen
- Tortenguss nach Packungsanleitung herstellen und über die Erdbeeren geben


Am besten stellt Ihr die Torte bis auf den Erdbeerbelag am Vorabend her, dann kann sie etwas durchziehen. Am Vormittag könnt Ihr dann in Ruhe die Erdbeerschicht auflegen. Alles auf einmal am Vormittag zu machen (so wie ich es getan habe) wird doch recht knapp und Backen soll ja nicht in Stress ausarten :) Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen, aber dafür habt Ihr dann auch eine wunderhübsche Torte, die einfach genial schmeckt!

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Sonntag, 15. Juni 2014

Fruchtig frische Erdbeer-Mascarpone-Tarte

Nachdem mich die Spargel- und Rhabarbersaison leider nicht so richtig vom Hocker hauen konnte, bin ich nun umso mehr für Erdbeeren und Melone zu haben. Mein Mann und ich futtern uns pro Woche durch ungefähr 6-8 kg Melone (die von Edeka ist in diesem Jahr zum reinlegen!) und seit zwei Wochen werden auch alle paar Tage 1,5 kg Erdbeeren verschlungen. Herrlich!

Der schöne Nebeneffekt: ich kann mit all dem tollen Obst meinen Süßhunger meist ganz gut unter Kontrolle halten. Denn, und das schreibe ich nun einfach mal so mitten in den Text damit es nicht ganz so super präsent ist, ich bin mittlerweile im 7. Monat schwanger. In den ersten drei Monaten habe ich mich einfach nur elend gefühlt, aber mittlerweile ist der Appetit wieder da und ich könnte ständig Kuchen oder Torte essen. Mache ich (meistens) nicht, aber würde ich eben gerne ;)


Das schöne Rezept für diese frische Erdbeer-Mascarpone-Tarte habe ich aus einer älteren Ausgabe der Zeitschrift "Sweet Dreams". Ich liebe es ja vor dem Backen ewig in meinen Backbüchern und Zeitungen zu blättern! Oft kann ich mich dann vor lauter Auswahl zwar nicht entscheiden, aber diesmal habe ich ganz gezielt nach einer Tarte gesucht. Die hübsche Backform lag nämlich bisher unbenutzt im Schrank herum und ich wollte sie endlich einmal ausprobieren.


Erdbeer-Mascarpone-Tarte (für eine 26er Tarte(Spring-)form)
250 g Mehl
100 g Zucker
eine Prise Salz
1 Ei
160 g kalte Butter
Hülsenfrüchte (z.B. getrocknete Erbsen) zum Blindbacken

- alle Zutaten (bis auf die Hülsenfrüchte natürlich!) zu einem Teig verkneten
- in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kühlen
- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen, Backform einfetten
- Teig entweder ausrollen oder mit den Händen in die Form drücken
- mit Backpapier belegen und mit den Erbsen beschweren
- ca. 25 Minuten goldgelb backen, Erbsen entfernen und auskühlen lassen

500 g geputze Erdbeeren (oder Blaubeeren oder Himbeeren...)
3 Blatte Gelatine + etwas Wasser
250 g Mascarpone
400 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
60 g Zucker
1 TL abgeriebene Zitronenschale
3 EL Zitronensaft

- Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen
- Mascarpone, Joghurt, Zucker, Zitronenschale verrühren
- Zitronensaft etwas erwärmen, Gelatine ausdrücken und im Saft auflösen
- Gelatinelösung mit 2 EL der Mascarponecreme verrühren, dann zur restlichen Creme geben
- Creme auf den Mürbeteigboden streichen und mit den Erdbeeren belegen
- 1-2 Stunden kühlen bis die Gelatine angezogen hat und dann genießen :)


Die Mascarponecreme ist einfach der Hammer! Deshalb könnte ich mir das Ganze auch super als Schichtdessert vorstellen: ein paar zerbröselte Kekse, diese Creme und Beeren dazu... hmmm, das ergibt ein schön sommerlich-leichtes Dessert :) Der Mürbeteig ist aber auch nicht zu verachten und wunderhübsch sind Tartes ja sowieso anzusehen. Ihr seht, ich bin wirklich begeistert von diesem Rezept!

So und nun begebe ich mich auf die Suche nach dem nächsten Erdbeerkuchen Rezept und werde gleich wieder irgendetwas leckeres backen! Diese Tarte ist nämlich schon vom vorletzten Wochenende :)

Montag, 9. Juni 2014

Ein Basisrezept: bunte Vanille Muffins mit Früchten zum 5. Geburtstag

Na, habt Ihr auch das tolle Pfingswetter genossen? Wir haben am Wochenende den 5. Geburtstag von meinem kleinen Bruder mit einer wilden Gartenparty gefeiert. Es gab jede Menge Kuchen und Spiele wie Dosenwerfen und Sackhüpfen. Acht kleine Kinder sind ein ziemlich wilder Haufen und schwer zu bändigen, deshalb sind Kuchen die man schnell aus der Hand essen kann ideal. Es gab also kunterbunte Muffins für die Kinder und Russischen Zupfkuchen für die Erwachsenen :)

Das Rezept für die Vanille Muffins habe ich aus dem Buch "1 Form - 50 Muffins", das auch noch viele andere schöne Rezepte enthält (da ich es aber noch nicht lange habe, wurde bisher nur dieses eine ausprobiert). Es gibt es einzeln, aber auch in Kombination mit einem 12er Muffinblech.


Vanille Muffins mit Früchten (für 12 Muffins)
2 Eier
100 g Zucker
3 Päckchen Vanillezucker
150 g weiche Butter
200 g saure Sahne (oder Schmand)
Mark einer Vanilleschote
250 g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
1 Glas Kirschen oder Blaubeeren oder 2 Dosen Mandarinen (gut abgetropft)
Puderzucker und Zitronensaft als Guss

- Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, weiche Butter unterrühren
- saure Sahne und das Mark der Vanilleschote dazugeben
- Mehl und Backpulver mischen und zügig unterrühren
- Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und Ofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- die Hälfte vom Teig in die Förmchen geben, Früchte darauf verteilen und den restlichen Teig
  darüber geben
- Muffins ca. 20 Minuten goldgelb backen (Stäbchenprobe machen)
- nach dem Abkühlen aus Puderzucker und Zitronensaft einen Guss herstellen und auf
  die Muffins geben, mit Smarties oder bunten Streuseln bestreuen


Die Muffins waren wunderbar locker und sind schön aufgegangen (und nicht wieder zusammen gefallen!). Die Teigmenge reichte ganz genau für 12 Muffins, was ich sehr gut finde, weil es mich nervt wenn ich zu viel oder zu wenig Teig habe! Uns allen haben sie sehr gut geschmeckt und es ist wirklich eine tolles Basisrezept, das man gut abwandeln kann. 

Es tut mir nach wie vor leid, dass ich nicht wieder öfter blogge, aber irgendwie komme ich nicht dazu :( Ich freue mich aber sehr darüber, dass trotzdem so viele von Euch weiterhin vorbeischauen!!!

Sonntag, 11. Mai 2014

Biskuitrolle gefüllt mit Zitronencreme

Bei Facebook und Instagram hatte ich Euch am letzten Wochenende eine kleine Vorschau meiner Biskuitrolle gezeigt und nun habe ich endlich die Fotos bearbeitet und das Rezept abgetippt. Den Biskuit herzustellen ist herrlich einfach und nur mit Marmelade gefüllt habt ihr ruck-zuck eine kleine Leckerei für überraschenden Kaffeebesuch! Mit aufwendiger Sahnefüllung (Zitronencreme, Erdbeer-Sahne...) ist es natürlich viel cooler, dauert aber eben auch deutlich länger.

Diese war meine allererste Biskuitrolle und das Wickeln war etwas kniffelig, mit 2-3 mal üben sollte das aber kein Problem mehr sein. Meinem Mann habe ich auch schon versprochen demnächst eine Rolle mit Erdbeeren und Schokobiskuit zu machen :)


Biskutirolle gefüllt mit Zitronencreme
5 Eier
125 g Zucker
125 g Mehl
ein sauberes Geschirrtuch + Zucker für das Tuch

- Backofen auf 220 °C Ober/Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen
- Geschirrtuch ausbreiten und dünn mit Zucker bestreuen
- Eier und Zucker ca. 4-5 Minuten lang sehr (!) schaumig aufschlagen
  (das erspart Euch das nervige Trennen der Eier...)
- Mehl darübersieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben
- Biskuitteig auf dem Backblech gleichmäßig verteilen und ca. 8-10 Minuten goldgelb backen
  (der Biskuit darf nicht zu dunkel werden!)
- Teig sofort auf das Geschirrtuch stürzen, das Backpapier abziehen und alles zusammen aufrollen
- aufgerollt abkühlen lassen

250 ml Wasser
20 g Speisestärke
abgerieben Schale 1 Zitrone
6 EL Zitronensaft
100 g Zucker
4 Blatt Gelatine + Wasser zum Einweichen
200 g Sahne
etwas Puderzucker

- Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen
- Wasser, Speisestärke, Zitronenschale, -saft und Zucker verrühren und aufkochen (dabei immer
   gut rühren!), Gelatine ausdrücken und in der heißen Creme auflösen, kalt stellen
- Sahne steif schlagen und sobald die Creme beginnt fest zu werden unterheben
- Rolle abrollen, gleichmäßig mit der Zitronencreme füllen und wieder aufrollen
- eventuell ein wenig Creme verwenden um kleine Dekotupfen auf die Biskuitrolle zu setzen
- 2-3 Stunden kalt stellen
- vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben


Habt Ihr schon einmal eine Biskuitrolle gebacken? Wenn ja, welche Füllung habt ihr benutzt? Ich bin ja wirklich ein bisschen verliebt in die hübsche Rolle :) Die Zitronencreme schmeckt übrigens auch pur sehr sehr lecker und ich werde sie bestimmt mal als Dessert im Glas zubereiten. 

Das Rezept ist aus dem Buch: "Ich helf Dir backen", dass ich HIER schon einmal vorgestellt habe!

Sonntag, 4. Mai 2014

Eierlikör-Streuselkuchen mit Früchten

Habt Ihr auch immer das Problem, dass Ihr nach Ostern noch viel zu viel Eierlikör übrig habt und nicht wisst wohin damit? Ich mag geöffnete Flaschen ungern lange aufheben und verbrauche sie lieber recht schnell. Pur trinke ich Eierlikör auch nur in ganz kleinen Mengen, weil er doch sehr extrem schmeckt und ansonsten benutze ich ihn wirklich nur zum Backen. Heute habe ich eine weitere Variation vom klassischen Eierlikörkuchen für Euch: einen Eierlikör-Streuselkuchen mit Früchten.

Akutell passt natürlich ganz wunderbar der saure Rhabarber zu diesem Kuchen, ich habe am letzten Wochenende allerdings Pfirsiche benutzt :)


Eierlikör-Streuselkuchen mit Früchten
4 Eier
180 g Puderzucker
1x Vanillinzucker
200 g weiche Butter
200 g Mehl
70 g Speisestärke
1/2 Päckchen Backpulver
250 ml Eierlikör
500 g Pfirsiche oder anderes Obst, frisch bzw. gut abgetropft

- Eier, Puderzucker und Vanillinzucker mehrere Minuten lang sehr schaumig schlagen
- die weiche Butter unterrühren
- Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Eierlikör unter den
  Teig rühren
- Teig in eine Springform (28 cm Durchmesser) geben und mit den Früchten belegen
- Ofen auf 150 °C (Umluft) vorheizen

150 g Mehl
120 g flüssige Butter (Butter nur bei geringer Hitze schmelzen!)
100 g Zucker
Puderzucker zum Bestreuen

- alle Zutaten zügig zu einem Streuselteig verkneten und die Streusel auf dem Teig verteilen
- Kuchen ca. 45 Minuten lang backen
- nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen


Dieser Streuselkuchen ist jetzt nicht unbedingt eine Sonntagstorte, mit der ihr wahnsinnig beeindrucken könnt, aber er ist schnell gemacht und eignet sich auch super zum Mitnehmen für Picknicks im Sommer :) Außerdem bleibt er 2-3 Tage lang richtig schön saftig!

Habt Ihr noch andere tolle Eierlikörkuchen oder -torten? Wie braucht ihr übrig gebliebenen Eierlikör auf? 

Donnerstag, 17. April 2014

Ein Eierlikör Gugelhupf zu Ostern

Tadaaa! Es gibt heute mal ein kleines Lebenszeichen von mir :) Mir (und hoffentlich auch Euch!) geht es ganz wunderbar. Es ist ja nicht so, dass ich in den letzten Wochen gar nicht gebacken habe, aber meistens musste es schnell gehen und ich hatte dann einfach keine große Lust Fotos zu schießen. Ab und an juckte es zwar mal in den Fingern, aber generell bin ich leider immer noch eher "blogmüde" :( Ich weiß es aber trotzdem sehr zu schätzen, dass Ihr weiterhin so häufig meine Seite anklickt und Kommentare hinterlasst!

Schnell musste es auch am Wochenende gehen, als ich diesen super saftigen Eierlikörkuchen gebacken habe. Ich wollte das Rezept unbedingt vor Ostern noch schnell ausprobieren, denn ich mag es so gar nicht, ein Rezept zum Mitnehmen auf "gut Glück" zu backen ;)

Das Rezept habe ich wieder in dem Buch "Backschätze" gefunden, dass ich HIER schon einmal vorgestellt habe. Es ist tatsächlich immer noch so, dass ich meistens zuerst in dieses Buch schaue wenn mich die Backlust überkommt. Die Rezepte sind traditionell, ohne viel schnick-schnack und haben bisher immer super funktioniert!


Eierlikör Gugelhupf
5 Eier
250 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
250 ml Öl (Sonnen- oder Rapsöl)
250 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
100 g Schokostreusel

- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Eier und Puderzucker mit dem Rührgerät sehr schaumig schlagen
- dann langsam Öl und Eierlikör dazugeben
- Mehl, Speisestärke und Backpulver gut mischen und ebenfalls unterrühren
- Schokostreusel unterheben
- Gugelhupfform dünn mit Butter einfetten und ganz leicht mit Mehl bestäuben
- Teig einfüllen und 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen!)
- Ofen ausschalten und den Kuchen im geöffneten Backofen 10 Minuten abkühlen lassen
  und erst dann auf ein Kuchengitter stürzen


Tja, und hier sieht man auch wieder, dass nicht immer alles wunderbar klappt. Eigentlich waren die Schokostreusel nämlich wunderbar gleichmäßig im Teig verteilt, aber im Endeffekt haben sich die meisten an den Rand geschlichen. Hat jemand vielleicht eine Idee warum sie das gemacht haben? Beim nächsten Mal nehme ich definitiv Streusel ohne Eigenleben ;)

Ich wünsche ich Euch ein wunderschönes Osterfest mit Euren Familien, Freunden und allerlei leckeren Sachen!

Mittwoch, 19. Februar 2014

Ich mache eine Pause

Liebe Leser, Euch ist bestimmt aufgefallen dass es hier, auf Facebook und Instagram gerade ganz ganz ruhig ist. Was über Weihnachten als kleine Auszeit begonnen hat, zieht sich nun immer länger hin und ist zu einer richtig langen Blogpause geworden :) 

Privat und beruflich habe ich sehr viel um die Ohren und da bleibt gerade nicht viel Energie um zu Fotografieren und zu bloggen. Wann es wieder weiter geht kann ich deshalb so gar nicht sagen und möchte auch keine leeren Versprechungen machen.

Eure Kommentare beantworte ich natürlich trotzdem regelmäßig und wünsche Euch alles Gute für die nächste Zeit :)