Donnerstag, 18. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei: Heidesand Schwarz-Weiß

Erinnert Ihr Euch noch daran, was ich in der Vorweihnachtszeit so alles backen wollte? Ich hatte mir einige wundervolle Rezepte heraus gesucht und habe - ganz genau - bisher nicht ein einziges umgesetzt. Keine Zeit, keine Lust, Termine mit Marie und und und. Ausreden habe ich genug :) 

Bei meinem Onkel habe ich dann irgendwann um den 2. Advent herum sehr leckere Heidesand Plätzchen gegessen und mir gleich das Rezept geben lassen. Die braucht man nur kneten, in Zucker wälzen, kühlen und am nächsten Tag in Scheiben schneiden und backen. Das habe sogar ich geschafft *aufdieBrustklopf*. Nur: wer verbackt jetzt all das Orangeat, Nougat und die gemahlenen Mandeln, die ich schon für die anderen Rezepte eingekauft hatte?


Heidesand schwarz-weiß (für ca. 5 Bleche)
750 g Mehl
250 g Puderzucker
500 g Butter
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
20 g Backkakao
Zucker zum Wälzen

- alle Zutaten bis auf den Backkakao gut verkneten
- den Teig teilen und unter eine Hälfte den Kakao kneten
- hellen und dunklen Teig jeweils zu gleichmäßigen Rollen formen und zu einer
  zweifarbigen Rolle (ganz grob) verkneten
- in Zucker wälzen, in Frischhaltefolie einrollen und über Nacht in den Kühlschrank legen
- in 6 mm dicke Scheiben schneiden und bei 160 °C Umluft (Ofen vorheizen) hellbraun backen


Ja, die Fotos sind schrecklich dunkel. Ja, ich habe versucht sie aufzuhellen, aber das sah noch fürchterlicher aus (meine Bildbearbeitungskünste sind fast noch schlechter als mein Händchen fürs Fotografieren...). Lasst Euch also auf jeden Fall nicht von den Fotos abschrecken, die Heidesand Plätzchen sind nämlich furchtbar lecker! Und man kann so viele in kurzer Zeit herstellen, dass es für viele Wochen oder viele hungrige Mäuler reicht.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit und nicht so viel Stress beim Einkaufen der letzten Geschenke! Wir haben gestern Abend die letzten mit Amazon Prime bestellt ;)

Freitag, 5. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei: was ich in diesem Jahr backen möchte

Meine Weihnachtsbäckerei ist in diesem Jahr leider noch nicht so ganz in Schwung geraten. Das liegt weniger an meiner kleinen Tochter, als an meinem schlechten Zeitmanagement :) Kennt ihr das? Ihr möchtet eigentlich unbedingt backen und Neues ausprobieren, aber dann fehlt Euch doch irgendwie der Elan? Ich habe alle Zutaten hier, die Rezepte liegen bereit und trotzdem habe ich bisher nur eine Sorte Lebkuchen gebacken. Weil es also noch kein neues Rezept für den Blog gibt, zeige ich Euch einfach mal was ich theoretisch in diesem Jahr noch backen bzw. herstellen möchte:

Ganz oben auf meiner Liste stehen die Snickerdoodles von Moey´s Kitchen. Seit ich sie zum ersten Mal bei Maja gesehen habe, sind sie mir immer wieder über den Weg gelaufen und in diesem Jahr MUSS ich sie endlich mal ausprobieren!

Bei What Ina Loves findet Ihr ein Rezept für Shortbread mit weißer Schokolade und Aprikosen. Klingt super lecker, oder?

Zwar keine Plätzchen, aber trotzdem perfekt für die Vorweihnachtszeit sind die Churros mit Schokoladensauce von Birds Like Cake. In Berlin habe ich bereits einmal Churros gegessen und sie waren so so gut. Das müsst Ihr unbedingt mal auspobieren.

Wie in jedem Jahr werde ich Schwarz-Weiß-Gebäck backen. Das Rezept ist von meiner Mama und wird genauso schon ewig von uns gebacken. Es ist meine allerliebstes Plätzchen-Grundrezept :)


Oder wie wäre es mit den Bratapfelcupcakes mit Spekulatiustopping von Dreierlei Liebelei? Die Fotos sind doch der Wahnsinn, oder?

Gerade vor zwei Tagen hat Berlin-Mitte-Mom ein Rezept für Marzipan-Mürbeteig-Plätzchen verbloggt. Mein Mann liebt Marzipan und als Plätzchen zum Ausstechen sind sie auch schön schnell gemacht. Perfekt!

Was ich auch unbedingt in jedem Jahr herstellen muss sind meine Lebkuchenkugeln. Diese Pralinen so wahnsinnig lecker und gar nicht so kniffelig in der Herstellung.

Außerdem möchte ich gerne irgendeine Art von Nougatplätzchen backen, bin aber noch nicht über das richtige Rezept gestolpert. Über Tipps oder Links würde ich mich also sehr freuen :)


Ich sagte am Anfang ja bereits, dass ich als einzige Sorte bisher Lebkuchen gebacken habe. Es sind diese Elisenlebkuchen mit Marzipan vom letzten Jahr. Meine Familie und ich fanden sie so lecker, dass ich sie nun immer zu Weihnachten backen werde :) Da die Keksdose aber schon wieder fast leer ist, muss dringend Nachschub her. Hoffentlich schaffe ich es ja am Sonntag eines der tollen Rezept nachzubacken!

Und noch ein kleiner Tipp: wer in der Nähe wohnt sollte unbedingt mal zum Weihnachtsmarkt auf Schloss Liebenberg im Löwenberger Land fahren. Der ist urgemütlich und wir fahren jedes Jahr dort hin :)

Sonntag, 16. November 2014

Pudding-Schmand-Kuchen mit Mandarinen

Merkt Ihr auch wie Weihnachten mit immer größeren Schritten näher kommt? Instagram quillt ja schon über vor lauter Dekowütigen und weihnachtliche Süßigkeiten gibt es sowieso schon seit Monaten zu kaufen. Auf den meisten Blogs die ich verfolge ist es zum Glück noch nicht ganz so allgegenwärtig, mir ist das nämlich alles noch etwas zu früh. Ich möchte nicht schon Anfang November Plätzchen auf den Blogs sehen oder leuchtende Weihnachtsdeko, denn dann ist es doch im Dezember nichts besonderes mehr. Ich, und so kenne ich es auch aus meiner Familie, backe und dekoriere erst Ende November. Im Kaufen von Deko bin ich allerdings jetzt schon unschlagbar ;) 

Was ich jetzt schon mache ist nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten. Ich möchte mir möglichst viel Stress ersparen, fange deshalb lieber rechtzeitig an und freue mich über all die schönen Sachen die ich gefunden habe :) Ganz oben auf meiner eigenen Wunschliste steht diesmal das neue Buch von Jamie Oliver "Jamies Wohlfühlküche", der Jahreskalender "Vom Zauber alter Bäume" (den wünsche ich mir jedes Jahr weil ich ihn so schön finde) und etwas aus der tollen "Bakers Delight" Serie von Villeroy & Boch. Das Geschirr ist echt wunderschön, aber leider echt doll teuer :(


Mein "Geschenk" (ha, welch tolle Überleitung!) an Euch ist heute das Rezept für einen Pudding-Schmand-Kuchen mit Mandarinen. Der ist super super lecker und richtig schön cremig! Es gibt ihn auch als Backmischung von Dr. Oetker und überhaupt ist es ein recht bekanntes Rezept.

Marie saß beim Backen übrigens ganz zufrieden in Ihrer Babywippe und guckte interessiert durch die Gegend. Natürlich ist sie nicht ewig so ruhig, aber hier und da mal 20-30 Minuten zum backen zu haben ist schon echt schön.

Pudding-Schmand-Kuchen mit Mandarinen (für eine 26er Springform)
100 g Butter
1 Ei
200 g Mehl
75 g Zucker
1 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker = 1 Päckchen Vanillezucker

- alle Zutaten gut verkneten, in Frischhaltefolie einpacken und kühl stellen

1/2 l Milch
2x Puddingpulver Sahne (oder Vanille)
150 g Zucker
2 Dosen Mandarinen, abgetropft (ich würde sogar 3 nehmen)
3 Becher Schmand

- ca. 100 ml Milch, Zucker und Puddingpulver verrühren
- restliche Milch aufkochen, vom Herd nehmen, angerührtes Puddingpulver einrühren
  und nochmals vorsichtig aufkochen
- etwas abkühlen lassen, Schmand unterrühren und Mandarinen unterheben
- Backofen auf 180 °C (Ober/Unterhitze) vorheizen
- Mürbeteig ausrollen, in die Form legen und dabei einen Rand hochziehen
- Pudding-Schmand-Creme einfüllen und ca. 60 Minuten goldgelb backen

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Apfelkuchen mit Rahmguss - oder: zu Dritt schmeckt alles besser

Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt hat es ja schon mitbekommen, seit September sind wir nun zu Dritt und unsere kleine Marie ist mittlerweile knapp 6 Wochen alt. Das Leben als "richtige" Familie ist ziemlich aufregend und gleichzeitig irgendwie schon so vertraut. Das erste Mal Windeln wechseln, das erste Mal baden, das erste Mal Stillen... zuerst ist man so nervös und nun klappt das alles auch im Halbschlaf ;) Und: ich bin endlich wieder ich, ohne "Alien" im Bauch und Tonnen von Wasser in den Beinen. So schön eine Schwangerschaft auch ist, auf die letzten 8 Wochen hätte ich doch verzichten können.

Ich hatte mich darauf eingestellt, dass die erste Zeit zu Hause richtig anstrengend wird und natürlich bin ich oft müde (wer bitte hat sich diesen fiesen 3 h Rhythmus ausgedacht?), aber ich muss sagen, dass unsere gierige Raupe uns den Einstieg ins Elternsein sehr einfach macht. Sie ist ruhig und ausgeglichen, ultra süß, weint wenig, ist verliebt in ihren Papa (den sie nach der Arbeit mit großen Augen anschaut) und meistert zusammen mit mir das Stillen ganz ganz toll. Besser könnte es momentan gar nicht sein!


Mit dem Backen und Kochen habe ich nach ungefähr 1 1/2 Wochen wieder angefangen. Nichts kompliziertes und weil sie (noch) ziemlich viel schläft, hat das zeitlich auch meist gut geklappt. Allerdings hat Marie anscheinend ein Gespür dafür wann wir essen und wacht immer genau dann auf und hat Hunger, wenn ich gerade anfangen möchte zu essen ;) An kalte Mahlzeiten muss ich mich also erstmal gewöhnen.

Heute möchte ich mit Euch ein ganz unkompliziertes Rezept für einen Apfelkuchen mit Rahmguss teilen, der uns richtig gut geschmeckt hat. Dazu gab es selbstverständlich einen groooßen Klecks Sahne ;)

Das Rezept habe ich gefunden in dem Buch "Backen ganz einfach"* (früher "Ich helf Dir backen"), das ich HIER schon einmal vorgestellt habe.


Apfelkuchen mit Rahmguss (für eine 26er Springform)
Mürbeteig
250 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
160 g Butter

- alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten
- in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen

Belag
750 g geschälter und in Stücke geschnittener Apfel
2 EL Zitronensaft
1 EL Zimtzucker

- alles in einer Schüssel vermischen vermischen
- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen

Rahmguss
300 g saure Sahne
3 Eier
100 g Zucker
1 EL Speisestärke

- Zutaten mit dem Schneebesen glatt rühren
- Mürbeteig 10 cm größer als die Form ausrollen und in die Springform legen
- dabei einen Rand hochziehen
- Apfelstücke auf den Teig geben, Guss darüber gießen und 55-60 Minuten goldgelb backen


Das Schneiden der Äpfel nimmt natürlich etwas Zeit in Anspruch, aber ansonsten ist der Kuchen echt fix gemacht. Wer lieber mehr Guss mag, nimmt mal lieber die 1,5 fache Menge vom Rahmguss und etwas weniger Äpfel. So werde ich es in Zukunft jedenfalls machen.

Mal sehen wie oft ich in Zukunft zum Schreiben von Beiträgen komme. Für diesen hier habe ich immerhin gute zwei Wochen gebraucht :)

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Sonntag, 7. September 2014

Pudding Streusel Kuchen vom Blech + kleines Bauchupdate

Und schon wieder hat mich eine andere Bloggerin zum Nachbacken verleitet :) Alice vom kulinarischen Wunderland hat nämlich einen Pudding Streusel Kuchen verbloggt und war ganz begeistert von dem alten DDR Rezept. Ich wohne ja immernoch im "Osten" (ich mag diese Unterscheidung eigentlich so gar nicht, das ist doch sowas von überholt!) und auch Alice war ursprünglich "Ossi". So hat sie u. a. ein Rezept für "Ossi-Nudeln" veröffentlicht (ein Wurstgulasch mit viiiel Ketchup), das es ganz ähnlich ziemlich oft bei uns gibt und überhaupt solltet Ihr unbedingt mal bei Ihr vorbei schauen!

Ich selbst habe mich mittlerweile vom niedlichen Schweinswal zum ausgewachsenen Blauwal entwickelt. Nein, nicht weil ich zu viel Pudding Streusel Kuchen gegessen habe (na gut, es waren zwei riesige Stücke auf einmal...) sondern weil es bis zum Geburtstermin der kleinen Dame nun nicht mal mehr 2 Wochen sind. Die Ungeduld und Neugier wird immer schlimmer und überhaupt habe ich von der Schwangerschaft ziemlich die Nase voll. Alles drückt und tut weh, meine Füße sind nur noch dicke Klumpen und an vernünftigen Schlaf ist seit Wochen nicht zu denken. Da sie außerdem wohl auch ein kleiner Wonneproppen wird, wäre ich also absolut nicht böse, wenns nun bald mal los geht ;) Aber mal sehen, es kann ja durchaus noch etwas dauern...


Pudding Streusel Kuchen (für ein Backblech)
1/2 TL Salz
340 g Mehl
75 g Zucker
100 ml lauwarme Milch
20 g frische Hefe oder entsprechende Menge Trockenhefe
100 g geschmolzene, lauwarme Butter

- Mehl und Salz in eine Schüssel geben, eine kleine Mulde machen
- in die Mulde Zucker, Milch & Hefe geben, verrühren & ein paar Minuten stehen lassen
- lauwarme Butter dazugeben und alles gleichmäßig verkneten
- an einem warmen Ort (im Sonnenlicht, über eine Heizung, im 30 °C heißen Ofen)
  1 h gehen lassen

800 ml Milch
2x Puddingpulver Vanille
4 EL Zucker

- während der Teig geht aus den Zutaten einen Pudding kochen
- mit Frischhaltefolie abdecken und lauwarm abkühlen lassen

300 g Mehl
250 g Butter
150 g Zucker

- Mehl, Butter und Zucker zügig zu Streuseln verkneten
- Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Hefeteig nochmals durchkneten, ausrollen und auf ein Backblech geben
- Pudding durchrühren, gleichmäßig auf den Teig streichen und darauf die Streusel verteilen
- 30 Minuten backen, die Streusel sollten leicht goldgelb werden
  (sehr wichtig, weil zu dunkler Hefeteig schnell staubtrocken wird!)


Ich finde ja, dass fast jedes Gebäck/jeder Kuchen aus Hefeteig am selben Tag am allerbesten schmeckt. Und so war es auch hier: vormittags gebacken war der Pudding Streusel Kuchen am Nachmittag ein knusprig, cremiger Traum, aber am nächsten Tag nur noch so lala. Deshalb würde ich ihn immer ganz frisch backen :) Und wenn ihr dazu dann noch ein bisschen frisch geschlagene Sahne für Eure Gäste habt, werdet Ihr sie seeehr glücklich machen!

Wann es hier auf dem Blog nach der Geburt weiter geht weiß ich noch nicht. Ich habe nichts vorgebloggt, aber ohne backen bin ich einfach nicht glücklich und so wird es hier auch weiterhin mehr oder weniger regelmäßig neue Rezepte geben :) Bis bald!

Sonntag, 17. August 2014

Super schokoladig: Triple Chocolate Muffins

Vor ein paar Wochen hat Miss Blueberrymuffin auf Ihrem Blog ein Rezept von total lecker aussehenden Triple Chocolate Muffins veröffentlicht. Und weil ich die Muffins auf gar keinen Fall vergessen wollte, hatte ich Ihren Blogpost seitdem permanent in meiner Tableiste geöffnet :) Speichere ich ein Rezept nämlich irgendwo als Lesezeichen ab, finde ich es garantiert erst nach Monaten wieder...


Triple Chocolate Muffins (für ca. 12 sehr große Muffins)
335 g Mehl
1 Päckchen Natron (z. B. von Dr. Oetker = 1 TL)
eine Prise Salz
75 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
175 ml Vollmilch
100 g weiße Schokolade (gehackt)
50 g Vollmilchschokolade (gehackt)

- Mehl, Natron und Salz vermischen
- Butter zusammen mit der Zartbitterschokolade vorsichtig schmelzen, leicht abkühlen lassen
- Zucker, Vanillezucker und das Ei unterrühren und die Milch dazugeben
- nun die Mehlmischung kurz unterheben
- gehackte Schokolade unterrühren
- die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 190 °C Ober/Unterhitze 15-18 Minuten backen


Ich gebe zu: ich habe nicht nur zwölf, sondern dreizehn Muffins gebacken und einen noch warm weggenascht :) Man muss ja schließlich vorher kosten was man da so verschenk. Dem Geburtstagskind haben die Muffins jedenfalls auch sehr gut geschmeckt und weil sie so schön schnell gemacht sind, werde ich sie auf jeden Fall noch oft nachbacken. Für ein kleines Picknick, einen Kindergeburtstag oder einfach so, wenn ich mal wieder Lust auf Schokolade habe!

Rezept gefunden bei: Miss Blueberrymuffin (Danke für das tolle Rezept! Originalrezept von Cynthia Barcomi)

Freitag, 15. August 2014

{Tchibo Blogparade}: Heute gibt es Tiramisu Torte zum Kaffeeklatsch

Ich lade unheimlich gerne zu Kaffee und Kuchen ein, viel lieber als z. B. zum Abendessen. Man kann die Torten, Kuchen, Kekse und Co. super vorbereiten, in Ruhe schon vorher den Tisch decken und hat keinen Stress, weil irgendetwas punktgenau fertig sein muss. Bevor die Gäste kommen gönne ich mir außerdem gerne noch ein paar Minuten Ruhe um mich fertig zu machen und einfach noch einmal durchzuatmen. Zum Geburtstag von meinem Mann gab es beispielsweise zwei Torten, ein Blechkuchen und gekaufte Windbeutel und Mini Eclairs (ihr glaubt gar nicht wie schnell diese Windbeutel immer weg sind!). Die Gäste sollen schließlich reichlich Auswahl haben :) Müsste ich da noch mittendrin irgendwie ein Steak braten oder dampfende Kartoffeln abgießen... nein, das ist so gar nicht meins. Kochen tue ich dann doch lieber nur für wenige Personen.


Als mich Tchibo vor ein paar Wochen fragte ob ich nicht ein Rezept zur Blogparade "Kaffeeklatsch" einreichen möchte, habe ich sofort zugesagt. Zum einen weil ich bereits mehrmals (hier und hier) sehr nett mit Tchibo zusammengearbeitet habe und zum anderen weil jede Gelegenheit eine Torte zu backen ein gute Gelegenheit ist :) Ich und ein paar andere Blogger bekamen auch ein paar schöne Produkte zur Verfügung gestellt, u.a. ein Kaffeebuch, zwei hübsche Kaffeetassen und individuell gemahlenen Kaffee. Vielen Dank dafür :)

Und HIER gehts nun zu allen Beiträgen vom Tchibo "Kaffeeklatsch" - und zur Abstimmung!

Ich habe erst in den letzten zwei Jahren angefangen Kaffee zu trinken, vorher war ich eher der "viiiel Milch und Zucker und Sirup mit Kaffee"-Typ :) Seit ich arbeite hat sich das deutlich gewandelt und nun trinke ich auch am Wochenende eine Tasse Kaffee zum Frühstück. Kaffee in Desserts und Torten ging aber schon immer - in Tiramisu könnte ich mich reinlegen! Eine Tiramisu Torte hatte ich bisher noch nicht gebacken und so war schnell klar, was ich für den Tchibo Kaffeeklatsch zubereiten wollte:


Tiramisu Torte (für eine 26er Springform)

Biskuitteig
6 Eier
1 Prise Salz
180 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mehl
80 g Speisestärke
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 TL Backpulver

- Mehl, Speisestärke, Puddingpulver und Backpulver gut mischen
- Eier, Salz, Zucker und Vanillezucker mehrere Minuten lang sehr cremig aufschlagen
- nun die Mehlmischung aufsieben und vorsichtig unterheben oder kurz unterrühren
- Biskuitteig im vorgeheizten Backofen bei 190 °C Ober/Unterhitze ca. 30 Minuten backen
- gut auskühlen lassen
(am besten schon einen Tag vorher backen, dann lässt sich der Teig besser schneiden!)

Tränke
120 ml Milch
1 EL Zucker
1/2 EL Kakaopulver
2 Tassen Espresso oder starken Kaffee (kalt, kleine Espressotassen)
2 EL Amaretto (oder etwas mehr)

- Milch, Zucker und Kakaopulver kurz aufkochen
- kalten Espresso und den Amaretto unterrühren

Creme
250 g Mascarpone
250 g Quark (20 % Fett)
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2-3 EL Amaretto (oder etwas mehr)
2 EL Eierlikör (kann auch weggelassen werden)
600 ml Schlagsahne
2 EL Sahnesteif
100 g Schokoraspel Zartbitter
Löffelbiskuit (ca. 30 Stück) und Kako zum Dekorieren

- Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker gut verrühren bis sich der Zucker gelöst hat
- Amaretto und Eierlikör unterrühren
- Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponecreme heben
- Schokoraspel dazugeben
- Biskuitboden einmal durchschneiden, so dass Ihr zwei gleichgroße Böden erhaltet
- den ersten Boden mit einem Tortenring umstellen, mit der Hälfte der Tränke beträufeln und die
  Hälfte der Creme aufstreichen (wichtig: etwas Creme für den Rand aufheben!)
- den zweiten Boden auflegen, tränken und mit Creme bestreichen, Kakaopulver aufstreuen
- für mindestens 3 Stunden kalt stellen
- Tortenring lösen, Rand mit restlicher Creme einstreichen, Löffelbiskuits passend zuschneiden
  und vorsichtig an den Rand drücken (das hält auch ohne Band sehr gut)


Ich sage Euch, diese Tiramisu Torte ist sooo lecker! Der Biskuitboden ist auch ohne aufwendiges Trennen der Eier schön fluffig und wird durch die Tränke herrlich saftig und die Creme ist auch einfach nur toll :) Das Rezept ist gar nicht so aufwendig wie es auf den ersten Blick scheint und außerdem kann man die Torte prima schon einen Abend vorher zubereiten!

Rezeptquelle: gefunden bei Chefkoch

Dienstag, 29. Juli 2014

Dies & Das auf Instagram

Heute habe ich mal eine kleine Instagram Zusammenfassung für Euch. Ihr findet mich dort unter dem Namen "sarahstorten" und ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere mal vorbeischaut :)

Zum allersten Mal habe ich eine Biskutirolle gefüllt mit Zitronencreme gebacken // Erdbeer Mascarpone Tarte aus der Sweet Dreams (die Creme ist ein Traum!)

Bestellung bei Vertbaudet: die Cardigans & der Pullover waren im Sale (Größe 68), aber auch im Februar/März braucht die Kleine ja etwas zum Anziehen ;) und den Igelschlafsack finde ich super niedlich!
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Die Wickelkommode: den Aufsatz hat mein Mann gebaut und die Kommode ist von Ikea (Hemnes), außerdem seht ihr Mulltücher von Bellybutton und eine Wickelauflage von Alvi

Die Erdbeer-Sahne-Torte war sooo lecker! // verunglückter Johannisbeergugl, der es nicht auf den Blog geschafft hat; er sah fürchterlich aus, war klitsch und schmeckte leider auch nicht besonders gut :(

         
(Pflicht-)Lesestoff: die LECKER Bakery und nebenbei wurden leckerste Erdbeeren genascht // Ich habe mein erstes Vollkornbrot gebacken: Dinkelbrot mit Leinsamen & Sonnenblumenkernen

 
Unser Laufgitter von Sämann Kindermöbel* kam endlich an und passt super ins Wohnzimmer (ich möchte die Kleine tagsüber zum Schlafen nicht immer nach oben bringen müssen). Es ist aus massivem Holz und wir sind mit der Qualität für den Preis sehr zufrieden!
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Die drei wunderhübschen Strampler sind von Next und haben zusammen nur 18 € gekostet. Ich habe in dem Shop natürlich noch so einiges mehr gekauft ;)

Gemüsespieße mit Grillkäse, der aber leider von den Spießen abgefallen ist und auch nicht geschmeckt hat
//
sehr strange mutierte Möhre aus dem Garten meiner Mama :)

Außerdem habe ich vor ein paar Tagen die Degustabox zum Testen bekommen und werde mich nun durch die verschiedenen Produkte probieren. Die Cola und die Valensina Limonaden stehen schon mal kalt :)

Mehr Infos zur Degustabox findet Ihr HIER.
 Und mit dem Code 8BI32 könnt Ihr selbst bis zum 31.10.2014 5 € (Normalpreis 14,99 € inkl. Versand) sparen.

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Donnerstag, 24. Juli 2014

Ein kleiner Blogsale - Bücher, Bücher, Bücher!

Ich habe einfach viel zu viele Back- und Kochbücher. Der Platz im Regal wird langsam eng und in manche Bücher schaue ich ehrlich gesagt auch nie rein :( Deshalb biete ich nun hier ein paar zum Verkauf an, vielleicht findet sich ja für das ein oder andere Buch ein neues zu Hause. Alle Bücher sind am Anfang ein paar Mal durchgeblättert worden, andere Makel liste ich direkt beim Buch auf!

Falls Ihr Interesse an einem Buch habt, schreibt mir bitte eine E-Mail an mrscake (@) hotmail.de. Ich antworte so schnell ich kann, wer zuerst zusagt bekommt das Buch. Versandt wird nur nach Vorkasse, innerhalb von einer Woche nach Geldeingang. Bitte beachtet, dass Büchersendungen längere Lieferzeiten haben! Bei Büchersendungen und Päckchen hafte ich nicht für den Verlust auf dem Postweg, wer auf Nummer sicher gehen möchte nimmt bitte Paketversand.

ALLE BÜCHER SIND VERKAUFT!

Boutique Baking (Peggy Porschen)*: 10 € (neu 23,30 €), Einband ist teilweise geknickt,
"innen" sehr gut, englische Version!
sehr schwer: Versand als Päckchen für 4,10 €

The Home Guide to Cake Decorating (Jane Price)*: 5 € (neu 14,60 €), Zustand sehr gut
sehr schwer: Versand als Päckchen für 4,10 €

Basic Cooking*: 6 € (neu 15 €), Zustand sehr gut, Einband leicht zerkratzt
Büchersendung 1,65 €

Sugar Flowers for Beginners (Paddi Clark)*: 11 € (neu 22,20 €), Zustand sehr gut
Büchersendung für 1,65 €

Vegane Cupcakes*: 5 € (neu 11,95 €), Zustand sehr gut
Büchersendung 1,65 €

Christmas Cake (Alan Dunn)*: 8 € (neu 14 €), Zustand sehr gut
Büchersendung für 1,65 €

Das Kochgesetzbuch (Christian Rach)*: 15 € (neu 30 €), Zustand sehr gut
sehr schwer: Versand als Päckchen für 4,10 €

99 gesunde Genussrezepte*: 8 € (neu 17 €), Zustand sehr gut
Büchersendung 1,65 €

Eingemachtes hübsch verpackt*: 7 € (neu 15 €), Zustand sehr gut
Büchersendung 1,65 €

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Sonntag, 13. Juli 2014

Klassischer Käsekuchen mit Kirschen

Ich gebe ja wirklich mein Bestes nicht zu viel Kuchen und Eis und so nutzlosen Krams in der Schwangerschaft zu essen, aber eine ganze Woche ohne Kuchen halte ich dann doch nicht durch. Und ohne Eis auch nicht... also habe ich gestern ein neues Käsekuchenrezept ausprobiert und außerdem gab es Abends beim Film schauen noch dieses geniale "Mö von Möwenpick" Eis in der Sorte Vanille/Karamell. Mit dem Eis haben mich ja diverse Blogger angefixt und ja, es ist wirklich sehr sehr lecker! Weil ich so vernünftig bin *husthust* habe ich auch erstmal nur die eine Sorte gekauft, vielleicht gibt es dann nächstes Wochenende wieder eine Packung. Jetzt habe ich aber genug gequatscht und schreibe Euch fix das Rezept für den Käsekuchen mit Kirschen auf :)

Das Rezept habe ich in dem Buch "Ich helf Dir Backen"* gefunden (Rezension). Leider scheint dieses schöne Grundbackbuch im Moment nicht lieferbar zu sein :( Es gibt mittlerweile eine Neuauflage, in der wohl auch einige neue Rezepte enthalten sind: "Backen ganz einfach"*. Danke @highdefinition für den Hinweis :)


Käsekuchen mit Kirschen (für eine 26er Springform)
220 g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
150 g kalte Butter in Stücken

- alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie einwickeln und min. 30 Minuten
   im Kühlschrank ruhen lassen
- Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Teig größer als die Backform ausrollen (damit ein Rand hochgezogen werden kann), in die
  Backform legen und Streifen aus Alufolie gegen den Rand legen, damit er nicht "runterrutscht"
- Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen
- 15 Minuten vorbacken und in der Zwischenzeit die Käsemasse anrühren

500 g Magerquark
2 EL Zitronensaft
150 g Zucker
200 g Sahne
4 Eier
1 EL Speisestärke
1 Glas Kirschen, gut abgetropft

- Backofen auf 150 °C Ober/Unterhitze herunter schalten
- alle Zutaten gut verrühren und auf den vorgebackenen Mürbeteig geben
- mit Kirschen belegen
- ca. 80 Minuten backen (falls der Kuchen zu dunkel wird mit Alufolie abdecken)


Ganz ganz wichtig ist, dass Ihr auf jeden Fall mit niedriger Hitze, also 150 °C/max. 160 °C backt. So bläht sich der Käsekuchen nämlich so gut wie gar nicht auf, kann nicht unschön zusammenfallen und bleibt richtig schön hell. Durch die fettarme Sahne ist die Käsemasse recht cremig und da kein Zucker im Mürbeteig ist, ist der Käsekuchen auch nicht besonders süß. Ich könnte mir auch ganz toll Blaubeeren anstatt Kirschen vorstellen :) 

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