Montag, 20. Mai 2013

Knoblauch Faltenbrot - perfekt zum Grillen!

Eigentlich wollten wir heute ganz gemütlich mit meinen Schwiegereltern grillen, aber leider hat uns das doofe Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht :( Kalt, windig und grau... das ist doch wirklich kein schönes Maiwetter! Christoph hat aber trotzdem das Fleisch gegrillt und wir haben dann eben alle zusammen drinnen gegessen.

Schon vor bestimmt einem Jahr hatte Sylvia von Sugar-HeArt von diesem super leckeren Faltenbrot erzählt und seitdem wollte ich es immer schon einmal ausprobieren. Nun ärgere ich mich ein bisschen, dass ich so lange gewartet habe, denn es sieht nicht nur toll und originell aus, sondern ist auch oberlecker!!!


Knoblauch Faltenbrot (für eine 26er Springform)
600 g Mehl
300 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe (oder die entsprechende Menge Trockenhefe)
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g Öl

- Backofen auf 60 °C vorheizen, alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gründlich verkneten
- Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und im Ofen ca. 45 Minuten gehen lassen

2 Knoblauchzehen (gepresst)
1 fein gehackte Zwiebel (ca. 20 g bzw. nach Geschmack)
diverse Kräuter
120 g weiche Butter
1 TL Salz

- alle Zutaten für die Knoblauchbutter verrühren
- Teig nochmals kurz durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen, mit der Butter bestreichen,
  in ca. 10 cm breite Streifen schneiden
- Streifen jeweils "w-förmig" falten und in eine Springform legen
- bei 200 °C (Ober/Unterhitze) ca. 25 Minuten

Achtung: legt bloß Alufolie unter die Springform, denn es läuft doch ziemlich viel Butter heraus!


Die Herstellung vom Knoblauch Faltenbrot dauert eigentlich gar nicht so lange und lohnt sich wirklich! Uns allen hat es sehr gut geschmeckt und es sieht auf dem Tisch auch sehr hübsch aus :) Ich habe heute Trockenhefe genommen (frische Hefe verfällt bei mir immer..) und das hat ganz wunderbar geklappt.

Wir haben das Brot heute wie eine Torte angeschnitten, aber man kann natürlich auch einfach die Stücke abzupfen! Auch Variationen mit Tomaten- oder Pestobutter stelle ich mir total lecker vor :)

Rezeptquelle: Chefkoch

Sonntag, 12. Mai 2013

Post von Rama Cremefine

Als Bloggerin habe ich mittlerweile das große Glück, ab und an ganz tolle Post von Firmen zu bekommen. Nicht in den wahnsinnigen Dimensionen der Beauty- und Modeblogger, aber doch so, dass ich nun recht oft Posts plane, weil ich an einem Projekt teilnehme oder eine Kooperation eingegangen bin. Ich teste wirklich gerne Produkte oder rezensiere Bücher, nehme grundsätzlich aber kein Geld für solche Beiträge an. Außerdem versuche ich immer meine ehrliche Meinung zu schreiben, was mir hoffentlich auch ganz gut gelingt :)


Warum ich das gerade diesmal erwähne? Weil es zu Rama Cremefine durchaus gespaltene Meinungen gibt. Die einen kaufen es sehr gerne, die anderen können mit dem Produkt überhaupt nichts anfangen. Ich muss sagen, dass ich mich genau in der Mitte befinde. Ich kaufe hin und wieder Rama Cremefine Produkte, greife aber schon wesentlich öfter auf richtige Sahne und Co. zurück.

Umso interessanter fand ich es, als ich von einer Blogger Aktion von Rama Cremefine hörte und keine zwei E-Mails später befand ich mich dann auch in der Runde der Testerinnen :) Bekommen habe ich ein ganz zauberhaftes Paket mit vier Rama Cremefine Produkten, einem wirklich guten (!) Erdbeer-Rezepte-Buch und jeder Menge toller Dekoartikel! Ihr könnt Euch sicher meine glänzenden Augen beim Auspacken vorstellen, oder? 

Dass Erdbeer-Buch bekommt übrigens auch jeder, der sechs Produkte kauft :) Wer sowieso gerne Rama Cremefinde Produkte kauft, sollte also mal die Augen nach den Treueaktionsprodukten offen halten, das Buch ist wirklich schön und enthält tolle Rezepte.


Beim nächsten Mal zeige ich Euch dann, welches leckere Dessert ich mit einem der Produkte hergestellt habe. Bestimmt backe ich aber auch noch einen Erdbeerkuchen oder eine Erdbeertorte, denn Erdbeeren schmecken jetzt nämlich von Woche zu Woche immer besser und die kurze Zeit im Jahr muss man gut nutzen!

Donnerstag, 9. Mai 2013

Bücherecke: "Lindys kreative Tortenkunst" von Lindy Smith

Ganz am Anfang als ich diesen Blog gegründet habe, habe ich es hauptsächlich gemacht um Verwandten und Freunden meine Motivtorten zu zeigen. Dass ich mal so viele Leser habe werde, Produkte zum Testen bekomme und wunderbare Freundschaften schließen werde, an all diese Sachen habe damals im Leben nicht gedacht! Motivtorten sind auch jetzt noch eine große Leidenschaft, kamen aber im letzten Jah viel zu kurz. Zumindest was das selber machen angeht, denn ich lese weiterhin sehr viel im Internet, bin ich Foren unterwegs und mag schöne Motivtortenbücher :) 

Nachdem ich Euch vor einiger Zeit schon "Motivtorten Basics" von Bettina Schliephake-Burchardt vorgestellt habe, habe ich heute nun ein neues Buch für Euch:


Wer sich ein bisschen mit Motivtorten beschäftigt weiß wie bekannt Lindy Smith in der "Motivtortenszene" ist. Sie gibt erfolgreich Kurse, hat einen eigenen Onlineshop und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. "Lindys kreative Tortenkunst" ist nun das erste Buch von Ihr, das auch auf Deutsch erschienen ist :)


Die Bilder die ich Euch hier zeige, geben Euch eigentlich einen sehr guten Überblick darüber wie das Buch aufgebaut ist. Es werden sehr sehr viele verschiedene Techniken mit jeweils schön vielen Bildern gezeigt! Natürlich findet man fast jede Anleitung auch irgendwo im Internet, aber ich bin einfach ein Bücherwurm und habe beim Basteln gerne ein Buch neben mir und mag mich nicht durch tausend Bilder klicken ;) 


Ich denke gerade für Anfänger ist "Lindys kreative Tortenkunst" ein sehr schönes Nachschlagewerk und bietet einen tollen Überblick über die wirklich vielen (!) verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Fondant und Co. Von einfachen Tortenrezepten, über das Eindecken und Zuschneiden von Torten, bis hin zum Basteln von Blüten und die Verwendung von Ausstechern und Royal Icing, alles wird in diesem Buch vorgestellt und gut verständlich beschrieben. 

Richtige detaillierte Tortenprojekte, so wie z. B. in "Motivtorten Basics", gibt es in diesem Buch allerdings nicht, da das einfach den Rahmen gesprengt hätte.


Sind die Kekse mit dem feinen Schablonenmuster nicht zauberhaft? Ich liebe ja solche Dekorationen und wenn man erst einmal weiß wie es funktioniert und ein bisschen geduldig ist und übt, ist es gar nicht mehr so schwer :) Und das ist eigentlich das schöne an Motivtorten: mit Übung, der richtigen Technik und ein bisschen Kreativität kann man soooo tolle Dinge basteln! Und wer nicht ganz so kreativ ist, der sucht sich einfach aus den vielen vielen Ideen ein Projekt aus und bastelt es nach :)


Mein Fazit: wer ein tolles Nachschlagewerk über Motivtortentechniken sucht, der sollte sich dringend einmal "Lindys kreative Tortenkunst" anschauen. Anleitungen im Internet sind ja gut und schön, aber ein Buch vor sich zu haben und darin blättern zu können, ist wieder etwas ganz anderes! Ich freue mich jedenfalls, dass es nun ein weiteres tolles Buch auf Deutsch gibt und dass die Motivtortenszene weiter wächst :)

Vielen lieben Dank an den Wagrien-Verlag, dass sie mir dieses tolle Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben :) Ich habe mich sehr gefreut!

Sonntag, 5. Mai 2013

Welcome to my virtual bridal party!

Heute Morgen um 9.30 Uhr bekam ich eine SMS von Anna: "Bleib mal noch bis um 10 Uhr online und guck auf meinem Blog vorbei." Ja, Anna und ich sind mittlerweile gute Freundinnen geworden. So gut, dass wir uns gegenseitig zu unseren Hochzeiten eingeladen haben :) Bei der SMS habe ich mir also nichts weiter gedacht, weil wir uns ja öfter mal über unsere Blog austauschen. Was mich dann aber heute erwartet hat, damit habe ich ganz und gar nicht gerechnet:


Anna und einige liebe Bloggerinnen und Blogger haben für mich einen virtuellen Junggesellinnenabschied organisiert :) Leider kann Anna nämlich nicht zur Hochzeit kommen, weil es zeitlich alles nicht klappt, aber diese Überraschung ist ihr wirklich gelungen! Nie im Leben habe ich mit so etwas gerechnet und hatte beim Lesen all der schönen Beiträge Tränen in den Augen...

Unsere Hochzeit ist in den Farben weiß und maigrün gehalten und an dieses Farbschema haben sich auch Anna, Nadine, Valentina, Christina, Maria und Markus beim Umsetzen ihrer tollen Ideen gehalten. Damit Ihr alle auch ein bisschen in den tollen Beiträgen stöbern könnt, habe ich alle Links für Euch zusammen gefasst:

Von Anna gab es für mich Banoffee im Glas. Anna weiß eben, dass ich im Moment
Desserts im Glas liebe und Karamell mit Banane ist sowieso oberlecker!
Und die mini PomPoms in maigrün? Kreisch!!!
Anna woher sind die Herzchen????

Neben süßen Sachen darf natürlich auch herzhaftes nicht fehlen: Nadine zauberte dreierlei
Sehen Ihre Bilder nicht immer zauberhauft aus? Jetzt muss ich meinen Liebsten
nur noch überreden, dass ich für unsere Hochzeit noch Papierstrohhalme ordern darf :)

Auch eine wunderschöne Torte ist ein Muss auf jeder tollen Party und glaubt mir, Valentinas
Torten sind immer der Hammer! Für mich hat sie dieses zauberhafte Törtchen
mit Royal Icing und Blumendeko entworfen:

Nach meiner letzten Whoopie Pie Enttäuschung wollte Christina mir zeigen, wie toll Whoopies schmecken können und hat einen kleinen Sweet Table gebacken. Ursprünglich wollte ich selbst
auch einen Sweet Table auf der Hochzeit haben, aber da ich mir als Braut nicht zu viel vornehmen möchte, fällt er in der Realität leider ins Wasser :( 

Vanillepralinen mit Amarettini und Pistazien hat Maria als kleines Give-away
für die Gäste hergestellt. Die Idee muss ich mir unbedingt merken, schließlich könnte ich die
Pralinen wirklich gut zum Sektempfang reichen! 

Markus, der einzige Mann der eingeladen war, hat für mich diese
wunderschönen Kekse gebacken und dekoriert. Der Wahnsinn, oder? 
Markus, davon hätte ich dann gerne 100 im Braut- und 100 im Bräutigam-Look ;)

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass alle sich wegen mir sooo viel Mühe gegeben haben. Alle Ideen sind ganz ganz toll umgesetzt und ich wünschte, ich könnte das alles wirklich auf meiner Hochzeit präsentieren! Da würden die Gäste staunen :) Mal sehen, vor der Hochzeit habe ich eine Woche Urlaub genommen und da hätte ich ja eigentlich noch etwas Zeit das ein oder andere zu backen... Kekse mit unserem Logo und kleine Naschereien zum Sektempfang sind auf jeden Fall geplant, da sie sich gut vorbereiten lassen :)

Vielen vielen Dank Anna, Maria, Nadine, Markus, Maria, Christina und Valentina! Nie im Leben habe ich mit so etwas gerechnet und bin wirklich sehr gerührt und einfach nur schwer begeistert
von euren kreativen Ideen und eurem Talent!

Sonntag, 28. April 2013

Buttermilch-Kokos-Kuchen mit Kirschen

Das Kuchenrezept, dass ich heute für Euch habe, kennen einige bestimmt schon: Buttermilch-Kokos-Kuchen. Es ist ein klassischer Blechkuchen, der auch nach zwei Tagen noch wunderbar saftig schmeckt und ratz-fatz gebacken ist :) Ich mag ihn sehr gerne mit Kirschen, Mandarinen oder Ananas, aber auch ganz ohne Früchte schmeckt dieser Kuchen noch richtig gut!

Ein bisschen nervig finde ich die Tassenangaben, weil es mir meist einfach zu ungenau ist. Ich habe für dieses Rezept eine Tasse genommen, die ca. 150 ml fasst und immer grob bis 1/2 cm unterm Rand befüllt. Das hat sehr gut geklappt, trotzdem mag ich lieber Rezepte mit genauen Mengenangaben :)


Buttermilch-Kokos-Kuchen mit Kirschen (für ein großes Backblech)
3 Eier
2 Tassen Zucker (lieber etwas weniger)
2 Tassen Buttermilch (eine Mischung aus halb Milch, halb Joghurt geht auch)
4 Tassen Mehl
1  Packung Backpulver
1 Glas Sauerkirschen (abgetropft)
2 Tassen Kokosraspeln
1 Tasse Zucker
2 Becher Schlagsahne

- Eier und Zucker 5 Minuten schaumig schlagen
- Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Buttermilch kurz unterrühren
- Teig auf das Backblech geben und mit Kirschen belegen
- Kokosraspeln und Zucker mischen und auf dem Teig verteilen
- bei 170 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 25-30 Minuten backen
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort die (ungeschlagene) Schlagsahne darüber gießen

In Klammern habe ich Euch meine Abwandlungen aufgeschrieben. Buttermilch hatte ich nicht, mit Milch und Joghurt hat es aber auch ganz wunderbar geklappt :) Den Zucker im Teig würde ich persönlich beim nächsten Mal etwas reduzieren, so war es nämlich ein wenig süß. 

Wenn Ihr also mal einen Blechkuchen sucht, der viele Personen satt macht und schnell gemacht ist, dann probiert diesen Buttermilch-Kokos-Kuchen unbedingt einmal aus!

Samstag, 27. April 2013

Die Schokostück-Box im April

Mitte dieser Woche hat mich nach der Arbeit die neue Schokostück-Box zu Hause begrüßt. Ich liebe es Dinge auszupacken, von denen ich nicht weiß, was es ist! Gerade bei Schokolade greife ich ehrlich gesagt oft zu den Standard-Supermarkt-Schokoladen wie z. B. Milka (ich liebe die mit dem Keks!), aber jeden Monat etwas Neues probieren zu können, finde ich klasse :)

Wer die Schokostück-Box noch nicht kennt und mehr darüber erfahren möchte, kann HIER alles noch einmal genau nachlesen :)


Und was soll ich sagen? Diesmal ist es für mich persönlich (fast) die perfekte Box, denn die Mischung aus fruchtigem Schokoaufstrich, Knusperpralinen, Cake-Pop, Praline und Schokolade ist einfach toll :) Die Marken in dieser Schokostück-Box waren mir bisher, bis auf Chocolate Valley, nicht bekannt und deshalb fand ich das Testen der Produkte umso spannender. Diesmal waren in der Box:
Bananen-Aprikosen-Creme von der "Berliner Feinkost Fraktion"
Double-Chocolate-Cake-Pop von "Bunny & Scott"
Buddha Praline von "Chocolate Valley"
Milchschokolade mit getrockneten Bio-Orangen von "Edelmond"
Knusperpralinen von "Höflich"


Wirklich sehr lecker fand ich den Cake Pop, den ich natürlich gleich als Erstes verdrückt habe, und auch der kleine Buddha war ein wahrhaft schmackhaftes Kerlchen ;) Die Bananen-Aprikosen-Creme hat mir auch geschmeckt, allerdings würde ich sie nicht auf einem Brötchen Essen wollen, da sie mir doch zu sehr nach Früchtemus schmeckt. Die Knusperpralinen werde ich weeeeit weglegen, damit ich sie nicht alle jetzt schon am Wochenende aufnasche, denn auch die finde ich richtig lecker! Nicht probiert habe ich bisher die Schokolade mit den getrockneten Orangen. Die riecht zwar sehr gut, aber im Moment schreckt mich noch die getrocknete Orange etwas ab...


Wie schon oben geschrieben, gefällt mir diese Schokostück-Box verdammt gut! Ich finde es toll, dass es diesmal nicht nur Schokoladentafeln oder -riegel gab, sondern wirklich ganz verschiedene Produkte. So macht mir das Probieren gleich viel mehr Spaß :)

Vielen lieben Dank deshalb auch diesmal wieder an das Team von Schokostück, die mir die Box zum Testen zugeschickt haben! Ihr macht mir damit jedes Mal eine große Freude :)

Sonntag, 21. April 2013

Bücherecke: "130 Gramm Liebe"

Heute habe ich mal wieder eine Buchvorstellung für Euch, die mir sehr am Herzen liegt. Fast von Anfang an habe ich den großen Erfolg von "Cupcakes Wien" auf Facebook miterlebt und mich sehr gefreut, dass ein Geschäft das auch Motivtorten und Kekse anbietet, bei so vielen Leute richtig gut ankommt! Mittlerweile gibt es sogar schon ein zweites Geschäft in Wien und vor einigen Wochen ist nun das Buch "130 Gramm Liebe" veröffentlicht worden: 


Schon beim ersten Durchblättern habe ich mich in "130 Gramm Liebe" verliebt: das Layout ist sehr verspielt und es sind sooo viele schöne Rezepte enthalten, dass ich eigentlich gar nicht weiß, welches ich als erstes ausprobieren soll :) Sofort aufgefallen ist mir auch, dass Frosting ("Toppings") und Teigsorten ("Sponges") getrennt aufgeführt sind. Das fand ich im ersten Moment komisch und dachte "Hä, was soll denn das?", aber mittlerweile gefällt mir diese Herangehensweise sehr gut :)


Indem beides immer getrennt aufgeschrieben wurde, muss man nämlich als Leser selbst aktiv bzw. kreativ werden und kombinieren! Natürlich sind aber auch immer einige Vorschläge dabei, was denn gut zusammen passt.

Die Rezepte in "130 Gramm Liebe" sind sehr vielfältig: es sind ganz ganz viele fruchtige, schokoladige oder nussige, das ein oder andere vegane Rezept und deftige Varianten enthalten. Ich bin z. B. sehr gespannt auf das Bananen-Topping, den Mohn-Sponge, den Seelentröster-Brownie-Sponge, den Himbeer-Schoko-Sponge... ihr seht, so recht entscheiden kann ich mich nicht, was denn nun mein Favorit ist ;)


Schön finde ichauch, dass für viele Frostings Schlagsahne, Macarpone und Quark als Basis verwendet werden. Das ist natürlich nicht fett- oder kalorienärmer als Buttercremefrosting, wirkt aber doch leichter und schmeckt den meisten Personen auch viiiiel besser ;) 

Im Buch finden sich auch einige Anleitungen, z. B. zum Aufspritzen des Frostings, dem Herstellen von hübschen Dekorationen oder wie man mit wenigen Handgriffen hübsche "Schneekugeln" herstellt.

Leider habe ich im Moment überhaupt gar keine Zeit zum Backen und habe also kein Testrezept für Euch. Ich weiß, dass ist ein bisschen doof, aber meine freie Zeit verbringe ich im Moment hauptsächlich im Garten oder mit den Hochzeitsvorbereitungen. Das macht beides sehr viel Spaß, aber das Backen vermisse ich schon sehr... wenn aber überall das Unkraut wuchert, Blumen gepflanzt werden wollen und Tischpläne geplant werden müssen, bleibt einfach keine Zeit für Kuchen :( 

Sobald ich aber ein Rezept aus "130 Gramm Liebe" ausprobiert habe, werde ich berichten! Vielleicht habt ja Ihr schon ein Rezept probiert und könnt diesmal mir davon erzählen? Hat alles gut geklappt und waren die Ergebnisse lecker?


Mein Fazit: wer wie ich super gerne Cupcakes backt und an schönen Backbüchern so gar nicht vorbeigehen kann, der sollte sich "130 Gramm Liebe" unbedingt einmal genauer anschauen. Ich wette, Ihr könnt es dann sowieso nicht wieder aus den Händen legen! Ich jedenfalls habe mich wirklich riesig gefreut, als ich das Buch im Verlag bekommen habe :)

Mittwoch, 17. April 2013

Schnelle Schoko-Biskuit-Torte

Vor Ostern hatte sich eine langjährige Freundin zur Hausbesichtigung und ausgiebigem Tratschen angemeldet und weil ich weiß, dass sie unheimlich gerne Süßes isst, habe ich natürlich einen Kuchen für sie gebacken. Ich liebe solche Mädelsnachmittage/-abende, an denen man über Gott und die Welt erzählt, leckere Sachen isst und dabei einfach komplett die Zeit vergisst :) Leider sehen wir Zwei uns viel zu selten, aber wenn wir uns treffen, ist es immer wieder wie früher!

Diese Schoko-Biskuit-Torte ist nicht weiter kompliziert und dauert, mit ein bisschen Vorbereitung, auch gar nicht so lange. Den Pudding kann man gut am Vorabend kochen und auch der Biskuit kann vorher gebacken werden, weil er sich dann besser schneiden lässt.


Schoko-Biskuit-Torte (für eine 18er Form, für eine 26er das Rezept verdoppeln)
3 Eier
150 g Zucker
125 g Kartoffelstärke
1/2 EL Mehl
1/2 TL Backpulver

- Eier und Zucker mehrere Minuten lang sehr schaumig rühren
- Stärke, Mehl und Backpulver mischen und auf die Eiermasse sieben
- vorsichtig unterheben
- im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Ober/Unterhitze) ca. 45 Minuten backen
- auskühlen (und eventuell über Nacht ruhen) lassen und dann drei Böden daraus schneiden

400 ml Milch
4 EL Zucker
1x Puddingpulver Schoko
1 EL ungesüßten Kakao
250 g zimmerwarme (!) Butter

- 50 ml Milch mit dem Puddingpulver, Zucker und Kakao verrühren
- restliche Milch aufkochen, angerührtes Pulver einrühren und nochmals aufkochen lassen
- Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen und abkühlen lassen
- Butter aufschlagen und dann löffelweise den Pudding unterrühren (wichtig: Butter und Pudding
  sollten die gleiche Temperatur haben, sonst gerinnt die Creme)
- nun Böden und Creme schichten und auch von außen die Torte einstreichen
- mit Schokoplättchen oder z. B. auch frischen Beeren dekorieren


Ich gestehe, auch bei mir ist die Buttercreme ein wenig geronnen, weil ich meinen eigenen Tipp mit der gleichen Temperatur nicht beachtet habe. Na ja, so sah es dann irgendwie nicht ganz so schön aus, war aber trotzdem lecker ;) 

Ich werde jetzt erstmal meine "Tobehosen" anziehen und mich wieder der Gartenarbeit widmen. Wer hätte gedacht, dass ich auf einmal so große Lust auf schöne Beete und Blümchen habe? MrCake jedenfalls nicht, er ist immer noch verwundert, wie sehr ich mich über jede neue Blüte freue :D

Freitag, 12. April 2013

Mohn-Zitronen-Kuchen im Glas

Dass ich neuerdings total im Glasfieber bin habe ich Euch ja schon HIER erzählt :) Egal ob Desserts im Glas, Kuchen im Glas, selbstgekochte Marmeladen oder Chutneys... ich sammele im Moment wirklich jedes Rezept, welches mir in die Finger kommt!


Eingekocht habe ich bisher noch nie und nun habe ich mich zum ersten Mal an einen Kuchen im Glas gewagt. Ich gebe zu, dass ich ein bisschen Angst hatte, dass mir das Glas um die Ohren fliegt, aber Gott sei Dank hat alles wunderbar geklappt :) Ein paar Gläser werde ich am Wochenende meinem Opa schenken und die anderen bekommt MrCake nach und nach mit zur Arbeit. Kuchen im Glas kann man auch super im Paket verschicken oder einfach so als kleines Mitbringsel an Freunde und Verwandte verschenken!


Mohn-Zitronen-Kuchen im Glas (für ca. 7 Gläser á 400 ml)
250 g weiche Butter
150 g Zucker (wer es etwas süßer mag erhöht auf 180 g)
1 Prise Salz
4 Eier
400 g Weizenmehl
1 Packung Backpulver
140 ml Milch
250 g Mohnback
1 unbehandelte Zitrone (davon der Saft und Abrieb)

- Butter, Zucker und Salz aufschlagen, dann die Eier einzeln unterrühren
- Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eiermasse rühren
- Teig halbieren, unter eine Hälfte das Mohnback und unter die andere den Zitronensaft
  und die abgerieben Schale mischen
- Teig abwechselnd bis ungefähr zur Hälfte in die ausgewaschenen Gläser füllen
- im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft ca. 40 Minuten (je nach Größe Eurer Gläser)
  backen und danach sofort mit dem (heiß ausgespülten) Deckel verschließen

Laut Rezept sind die Kuchen ca. 4 Monate haltbar, ausprobiert habe ich das allerdings noch nicht. Bei uns wird Kuchen viel zu schnell aufgegessen und würde sowieso nicht so lange halten :)


Die hübschen Gläser könnt Ihr übrigens bei "Gläser und Flaschen" kaufen. Ihr findet sie dort unter dem Namen "Sturzglas mit Facetten". Das Kleine mit 240 ml Fassungsvermögen kostet z. B. 0,69 €. Nachdem der Kuchen aufgegessen ist, könnt ihr die Gläser natürlich einfach wieder auswaschen und noch einmal verwenden.

Ich bin wirklich ein bisschen verliebt in meine süßen Kuchengläser und werde sicher bald wieder Kuchen im Glas backen. Vielleicht mal mit Kirschen oder Schokolade oder Kokos... Möglichkeiten gibt es ja genug :)

Rezeptquelle: Mohn-Zitronen-Kuchen von Chefkoch

Sonntag, 7. April 2013

Meister Lampe und seine Gefährten

Ich hinke ein wenig hinterher mit meinen Posts, aber diese Woche war so stressig, dass ich es zwischendurch einfach nicht geschafft habe etwas Neues zu veröffentlichen. Deshalb gibt es heute also noch einmal einen kleinen Nachtrag zu Ostern :)

Große Geschenke gibt es in meiner Familie zu Ostern nicht, aber natürlich werden Ostereier und kleine Osternester im Garten gesucht (ja, auch bei schlechtem Wetter!). Zusätzlich zu den vielen leckeren gekauften Süßigkeiten wollte ich auch wieder etwas Selbstgemachtes schenken und habe deshalb kleine Osterhasen-Kekse gebacken:


Der einfache Teig den ich genommen habe, ist mein absoluter Liebslings-Plätzchenteig und passt einfach immer! Egal ob Weihnachtsplätzchen, Osterplätzchen, Plätzchen für zwischendurch... ich nehme ihn eigentlich fast immer, wenn ich schlichte Kekse aus Mürbeteig backen möchte. Neu für Euch ist das Rezept auch nicht, denn ich habe schon ein paar mal von ihm geschwärmt ;)


Lieblingsplätzchen (für ca. 2 1/2 Bleche)
250 g Mehl
1/4 Tüte Backpulver
100 g Zucker
1/2 Tüte Vanillezucker
1 Ei
125 g Butter

- alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten und über Nacht kühl stellen
- am nächsten Tag Plätzchen ausstechen und bei ca. 160 °C backen (nur die Ecken sollten sich
  etwas bräunen - nicht zu dunkel werden lassen!)
- man kann auch noch 2 EL Kakao und 2 EL Milch unter den Teig kneten, dann hat
  man sehr leckere Schokoplätzchen
- für die zweifarbigen Häschen einfach dunklen und hellen Teig unregelmäßig und ganz
  grob verkneten und ausrollen
- nach Geschmack mit Zuckerguss oder Schokolade verzieren


Die Gewinnerin der tollen Pie Form von American Heritage habe ich auch noch für Euch:

Herzlichen Glückwunsch Saskia!

Ich habe dir auch schon ein E-Mail geschrieben und sobald ich deine Adresse habe, macht sich dein Paket auf den Weg :)