Sonntag, 8. Februar 2015

Erdnussbutter-Brownies mit Himbeeren von Jamie Oliver

Am letzten Wochenende habe ich Euch das Buch "Jamies Wohlfühlküche"* (klick) von Jamie Oliver vorgestellt und heute reiche ich wie versprochen das Rezept für die super leckeren Erdnussbutter-Brownies nach. Eigentlich möchte ich schon ewig Brownies mit einem Topping aus gehackten Erdnüssen und Karamell backen, aber Jamies Rezept mit Himbeeren und Marmelade fand ich dann doch erstmal spannender:


Zuerst stellt man die Erdnussbuttercreme her und dann kommen ein wahnsinnig schokoladiger Brownieteig, saure Himbeeren und fruchtige Himbeermarmelade dazu - eine Kalorienbombe hoch zehn! Aber der Aufwand lohnt sich, versprochen :)


Erdnussbutter-Brownies mit Himbeeren nach Jamie Oliver
2 Eigelb
50 g feinen Rohrzucker
1 gehäuften TL Speisestärke
250 ml fettarme Milch
Mark von 1 Vanilleschote
20 g Butter
2 gehäufte EL Erdnussbutter

- Eigelbe, Zucker und Speisestärke vermischen
- Milch, Vanillemark und Butter aufkochen und unter Rühren zur Eimasse geben
- zurück in den Topf schütten und 1-2 Minuten vorsichtig köcheln lassen (dabei 
  ebenfalls gut Rühren damit nichts anbrennt, die Masse muss andicken)
- Erdnussbutter einrühren und abkühlen lassen

230 g Butter
250 g dunkle Schokolade (in Stücke gebrochen)
230 g feiner Rohrzucker
4 große Eier
150 g Mehl
2 EL Himbeermarmelade
75 g Himbeeren (gefroren oder frisch)
etwas Butter und Backkakao für die Form

- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Butter und Schokolade bei geringer Hitze schmelzen
- Topf vom Herd nehmen und den Rohrzucker einrühren, kurz ein wenig abkühlen lassen
- erst die Eier einzeln (ein Schneebesen reicht) und dann das Mehl gut unterrühren
- Backform einfetten und mit etwas Kakao bestäuben
- Teig in die Form gießen, Erdnussbuttercreme darauf verteilen und etwas marmorieren
- Marmelade in Klecksen und Himbeeren auf dem Teig gleichmäßig verteilen
- ca. 25 Minuten backen (bei mir waren es gute 30-35 Minuten, vielleicht war es bei Jamie
  Umluft und nicht Ober/Unterhitze?)


Mein Mann und ich fanden die Erdnussbutter-Brownies sehr sehr lecker, aber auch sehr sättigend. Mehr als zwei kleine Stücke auf einmal haben wir beide nicht geschafft! Ich habe also einiges vom Blech eingefroren und wenn nun der große Schokohunger kommt, taue ich mir fix ein Stückchen in der Mikrowelle auf :)

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Donnerstag, 5. Februar 2015

Instagram Update: Januar 2015

Zum Bloggen fehlt im Moment leider oft die Ruhe, aber ein Foto bei Instragram hochzuladen geht zum Glück ganz fix :) Wer mir dort folgen und ab und zu Eindrücke in meinen Alltag bekommen mag: ihr findet mich unter "sarahstorten".

"Frühstücksglück"* das neue Buch von Virginia Horstmann von "Zucker, Zimt und Liebe" kam als Rezensionsexemplar zu mir ins Haus geflattert -  es ist wirklich toll (Rezension folgt demnächst)!
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Zwei Bücher über Beikost und hübsches Kindergeschirr sind ebenfalls eingezogen, denn in ca. einem Monat möchte ich die ersten (Brei)Essversuche mit Marie starten.

Ich könnte Marie stundenlang beim Schlafen zuschauen und habe davon schon gefühlt
10000 Bilder gemacht die alle ziemlich ähnlich aussehen :)
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Vorbereitungen für den "Englischen Kastenkuchen"

Auf den Bauch liegen muss leider sein, auch wenn es noch recht anstrengend ist. Ablenkung ist da ganz wichtig, an das Spieltrapez hänge ich alle paar Tage neues Spielzeug :)
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Ich habe die 7. und letzte Sons of Anarchy Staffel geschaut (und die 4. Staffel über Instagram verkauft, deshalb das Foto)

Nach langer Recherche und vielen Tipps (Danke!!!) über Facebook und Instagram haben
wir uns für den Stokke Tripp Trapp* entschieden und sind super happy! Zu dem Zeitpunkt
gab es noch gratis den Table Top* dazu.
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Schokohunger :)

Babyshopping macht einfach glücklich: Spucktücher von Aden+Anais* und
Pullover, Kleid und Lätzchen von Zara

Ich habe sehr sehr leckere Pancakes nach einem Rezept von Leila Lindholm gebacken.
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Außerdem habe ich mal meinen Zeitungsstapel abgearbeitet. Manchmal komme ich
leider tagelang nicht richtig zum Lesen...

Taschentücherpackungen werden hier heiß geliebt ;)
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Geniale, aber super gehaltvolle Erdnussbutter Brownies mit Himbeeren nach Jamie Oliver aus dem Buch "Jamies Wohlfühlküche". Rezept folgt demnächst!

Und zu guter letzt: es gab endlich mal wieder Lasagne mit viiiel Bechamelsoße.
Da könnte ich mich reinlegen!

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Sonntag, 1. Februar 2015

Rezension: "Jamies Wohlfühlküche" von Jamie Oliver

Ich bin ja ein großer Fan von Jamie Oliver. Ich finde ihn selbst wahnsinnig sympathisch, mag seine Sendungen, seine Rezepte und liebe es seine Kochbücher durchzublättern. Schon aus dem Buch "Essen ist fertigt!"* habe ich so einige Rezepte nachgekocht und seitdem gehören die Pasta Peperonata und die Rigatoni mit Tomaten-Auberginen Sauce zu meinem festen Rezeptestamm. Das neuste Buch "Jamies Wohlfühlküche"* habe ich mir nun zu Weihnachten gewünscht und habe damit schon so einige gemütliche Abende auf der Couch verbracht :) 

"Jamies Wohlfühlküche"* ist wie so einige meiner Lieblingsback- und kochbücher im Dorling Kindersley Verlag erschienen und kostet 26,95 €. Das ist ziemlich happig, aber leider mittlerweile ein fast normaler Preis für gute Kochbücher. Normal hin oder her, aufgrund dieser hohen Preise kaufe ich leider das ein oder andere schöne Buch nicht, 20 € sind oft meine Schmerzgrenze.


Auf 408 Seiten findet man rund 100 Rezepte, die in sechs Kapitel unterteilt sind:

Nostalgie: Gerichte aus der Kindheit
Gute-Laune-Küche
Muntermacher
Rituale
Kleine Sünden
Süßes Glück

Die Rezepte sind bunt gemischt: es gibt klassische Gerichte (Shepherd´s Pie, Filet Wellington), exotische (Massam Curry, Gado Gado, Nasi Goreng), Pastagerichte (Entenlasagne, Linguine mit Garnelen) und ein eigenes Kapitel mit Kuchen, Torten und Desserts (Erdnussbutterbrownies, Milchtarte, Eiscreme). Ihr seht, es ist wirklich von allem und für alle etwas dabei und trotzdem finde ich "Jamies Wohlfühlküche"* sehr stimmig!

Manche Gerichte sind sehr aufwendig und brauchen gute 3-4 h, andere gehen dann wieder ganz fix und lassen sich schnell nach dem Feierabend kochen. Bei Amazon kritisiert jemand die teilweise exotischen Zutaten. Ja, manchmal ist etwas besonders dabei, aber in Zeiten von Google sind passende Internetshops schnell gefunden. Und es steht ja nirgendwo geschrieben, dass alles nur aus einfachsten Zutaten besteht.


Das einzige was mir persönlich nicht gefällt ist der Buchumschlag. Er geht nur um das halbe Buch herum und soll sicher besonders originell sein. Ich finde ihn nervig, weil er dauernd verrutscht und total unpraktisch ist. Ich mag allerdings generell nicht gerne Umschläge bei Kochbüchern und bin da vielleicht voreingenommen ;)


Fazit: ich bereue meinen Weihnachtswunsch kein bisschen. "Jamies Wohlfühlküche"* ist toll anzuschauen und schon das Durchblättern macht mir richtig viel Spaß. Nachgekocht habe ich leider noch nichts (meine Kleine verhindert im Moment umfangreichere Kochaktionen), weshalb ich zu dem Funktionieren der Rezepte nichts sagen. Viele hören sich aber super lecker an und es kleben schon so einige Nachkoch-Post-Its im Buch :)

Bald stelle ich Euch die Erdnussbutter Brownies (siehe letztes Bild) vor, die habe ich gerade Abends um 23 Uhr gebacken als Marie im Bett lag. 

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Samstag, 31. Januar 2015

Weihnachtliche Resteverwertung: Englischer Kastenkuchen

Jedes, aber auch wirklich jedes Jahr behalte ich von der Weihnachtszeit eine Tüte voll mit Zutaten zurück. Ich mache nämlich gerne mal Hamsterkäufe bei denen Unmengen an Mandeln, Haselnüssen, Gewürzen, Nougat, Citronat und Marzipan in meinem Einkaufkorb landen. Ja, ohne vorher überhaupt zu überlegen was ich damit anstellen möchte. Und so fristen auch diesmal Citronat, Früchtemix und Belegkirschen (die ich doch eigentlich nicht mal mag!) ein klägliches nachweihnachtliches Dasein in meinem Schrank. Aufheben bis zum nächsten Jahr ist ungünstig, weil manches verfällt und wir im Spätsommer umziehen. Da miste ich lieber vorher schon aus :)

Eine gute Möglichkeit Belegkirschen und Citronat zu verbacken ist dieser Englische Früchtekuchen, der auch im Januar noch wunderbar schmeckt!


Englischer Kastenkuchen (für einen Kastenform Länge 25 cm)
100 g Citronat
100 g Belegkirschen
100 g weiche Butter
150 g Zucker
2 TL (oder ein Päckchen) Vanillezucker
2 Eier
abgeriebene Schale einer Zitrone
250 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Sahne
100 g Rosinen
Butter und Mehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben

- Citronat und Belegkirschen kleiner schneiden
- Kastenform mit etwas Butter gleichmäßig dünn einfetten und dann mit Mehl ausstäuben
- Backofen auf 140 °C (Ober/Unterhitze) vorheizen
- Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und die Eier unterrühren
- Zitronenschale, Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Sahne unterrühren
- Rosinen, Citronat und Belegkirschen unterheben
- laut Originalrezept 75 Minuten backen (bei mir waren schon 60 Minuten zu viel!
  also lieber rechtzeitig die Stäbchenprobe machen)
- 10 Minuten abkühlen lassen und dann auf der Form lösen
- kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben


Das erste Mal habe ich diesen Englischen Kastenkuchen zu Weihnachten bei meiner Schwiegermutter gegessen und freue mich seitdem jedes Jahr auf ihn. Diesmal habe ich den Kuchen bei ihr jedoch irgendwie verpasst und ihn deshalb (und wegen den übrig gebliebenen Zutaten) selbst einmal gebacken. Leider ist er zu dunkel geraten und war deshalb recht trocken :( Achtet also ganz genau auf die Backzeit und macht lieber einmal mehr die Stäbchenprobe. 

Der Kuchen schmeckt ein wenig wie ein traditioneller Früchtekuchen, der aber einen viel höheren Anteil an Trockenfrüchten und Co. enthält. Mit Stollen kann man ihn hingegen nicht vergleichen, es ist ein ganz anderer Teig :) Viel Spaß beim Nachbacken!

Freitag, 9. Januar 2015

Selbstgemachter Vanillezucker

Na, habt ihr Weihnachten und Silvester gut überstanden? Bei uns war es diesmal nicht ganz so ruhig wie früher, aber das war mit Kind durchaus zu erwarten. Die fetten Partyjahre sind eben erstmal vorbei :) Trotzdem war es nicht weniger schön und ich genieße die Zeit mit unseren Familien immer sehr. Eigentlich hatte ich Euch vor Weihnachten noch eine Rezension versprochen und wollte auch 1-2 schöne Rezepte posten, aber den Vorrang hatte dann doch der Alltag. Ich bleibe wohl vorerst ein Blog-Faulpelz :)

Marie hält mich gut auf Trapp und ist meistens eine fröhliche kleine Maus. Sie gurgelt viel vor sich hin, wenn ich mit ihr spreche und spiele, kann aber auch richtig doll meckern. Müde sein ist im Moment ganz doof und Hunger war ja schon immer ein Grund laut los zu schreien ;) Bald ist sie 4 Monate alt und ganz ganz langsam belese ich mich zum Thema Beikost, aber vor dem 6. Monat möchte ich damit eigentlich nicht anfangen. Verrückt mache ich mich nicht, mein Mann und ich sind gute und unkomplizierte Esser und genauso möchte ich Marie an das Essen heran führen. Es wird ein Misch-Masch aus Brei und Stückchen probieren werden, so wie es auch bei mir und meinen Geschwistern gehandhabt wurde. Ich freue mich darauf! Mein Mann lässt Marie schon ab und an an Würstchen und Käse schnuppern... ähm ja,  ich glaube ich werde ihm die Beikost Bücher doch nochmal in die Hand drücken ;)


Zu Weihnachten habe ich an meine Familie u.a. jeweils ein kleines Glas mit selbstgemachtem Vanillezucker verschenkt und dabei auch für mich ein großes Glas abgefüllt. Aus Faulheit habe ich bisher fast immer die Tütchen verwendet, dabei ist es doch super einfach Vanillezucker selbst zu machen!

Selbstgemachter Vanillezucker
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote + ausgekratzte Schote

- Zucker und das Mark der Vanilleschote vermischen
- und zusammen mit der ausgekratzten Schote in einen gut verschließbaren Behälter geben
- der Zucker sollte vor dem Verschenken ca. 1 Woche durchziehen und kann dann immer
  wieder mit Zucker oder neuen Vanilleschoten aufgefüllt werden

Was für ein wahnsinnig kompliziertes Rezept ;)


Tolle und preiswerte Vanilleschoten bekommt Ihr bei Madavanilla, die Gläschen in vielen Formen und Größen bei Gläser und Flaschen und die hübschen Aufkleber bei Casa Di Falcone. So, und nun habt Ihr wirklich keine Ausrede mehr, warum Ihr anstelle von tollem selbstgemachtem Vanillezucker jahrelang künstliches Aroma (so wie *hust* ich) verwendet :) 

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei: Heidesand Schwarz-Weiß

Erinnert Ihr Euch noch daran, was ich in der Vorweihnachtszeit so alles backen wollte? Ich hatte mir einige wundervolle Rezepte heraus gesucht und habe - ganz genau - bisher nicht ein einziges umgesetzt. Keine Zeit, keine Lust, Termine mit Marie und und und. Ausreden habe ich genug :) 

Bei meinem Onkel habe ich dann irgendwann um den 2. Advent herum sehr leckere Heidesand Plätzchen gegessen und mir gleich das Rezept geben lassen. Die braucht man nur kneten, in Zucker wälzen, kühlen und am nächsten Tag in Scheiben schneiden und backen. Das habe sogar ich geschafft *aufdieBrustklopf*. Nur: wer verbackt jetzt all das Orangeat, Nougat und die gemahlenen Mandeln, die ich schon für die anderen Rezepte eingekauft hatte?


Heidesand schwarz-weiß (für ca. 5 Bleche)
750 g Mehl
250 g Puderzucker
500 g Butter
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
20 g Backkakao
Zucker zum Wälzen

- alle Zutaten bis auf den Backkakao gut verkneten
- den Teig teilen und unter eine Hälfte den Kakao kneten
- hellen und dunklen Teig jeweils zu gleichmäßigen Rollen formen und zu einer
  zweifarbigen Rolle (ganz grob) verkneten
- in Zucker wälzen, in Frischhaltefolie einrollen und über Nacht in den Kühlschrank legen
- in 6 mm dicke Scheiben schneiden und bei 160 °C Umluft (Ofen vorheizen) hellbraun backen


Ja, die Fotos sind schrecklich dunkel. Ja, ich habe versucht sie aufzuhellen, aber das sah noch fürchterlicher aus (meine Bildbearbeitungskünste sind fast noch schlechter als mein Händchen fürs Fotografieren...). Lasst Euch also auf jeden Fall nicht von den Fotos abschrecken, die Heidesand Plätzchen sind nämlich furchtbar lecker! Und man kann so viele in kurzer Zeit herstellen, dass es für viele Wochen oder viele hungrige Mäuler reicht.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit und nicht so viel Stress beim Einkaufen der letzten Geschenke! Wir haben gestern Abend die letzten mit Amazon Prime bestellt ;)

Freitag, 5. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei: was ich in diesem Jahr backen möchte

Meine Weihnachtsbäckerei ist in diesem Jahr leider noch nicht so ganz in Schwung geraten. Das liegt weniger an meiner kleinen Tochter, als an meinem schlechten Zeitmanagement :) Kennt ihr das? Ihr möchtet eigentlich unbedingt backen und Neues ausprobieren, aber dann fehlt Euch doch irgendwie der Elan? Ich habe alle Zutaten hier, die Rezepte liegen bereit und trotzdem habe ich bisher nur eine Sorte Lebkuchen gebacken. Weil es also noch kein neues Rezept für den Blog gibt, zeige ich Euch einfach mal was ich theoretisch in diesem Jahr noch backen bzw. herstellen möchte:

Ganz oben auf meiner Liste stehen die Snickerdoodles von Moey´s Kitchen. Seit ich sie zum ersten Mal bei Maja gesehen habe, sind sie mir immer wieder über den Weg gelaufen und in diesem Jahr MUSS ich sie endlich mal ausprobieren!

Bei What Ina Loves findet Ihr ein Rezept für Shortbread mit weißer Schokolade und Aprikosen. Klingt super lecker, oder?

Zwar keine Plätzchen, aber trotzdem perfekt für die Vorweihnachtszeit sind die Churros mit Schokoladensauce von Birds Like Cake. In Berlin habe ich bereits einmal Churros gegessen und sie waren so so gut. Das müsst Ihr unbedingt mal auspobieren.

Wie in jedem Jahr werde ich Schwarz-Weiß-Gebäck backen. Das Rezept ist von meiner Mama und wird genauso schon ewig von uns gebacken. Es ist meine allerliebstes Plätzchen-Grundrezept :)


Oder wie wäre es mit den Bratapfelcupcakes mit Spekulatiustopping von Dreierlei Liebelei? Die Fotos sind doch der Wahnsinn, oder?

Gerade vor zwei Tagen hat Berlin-Mitte-Mom ein Rezept für Marzipan-Mürbeteig-Plätzchen verbloggt. Mein Mann liebt Marzipan und als Plätzchen zum Ausstechen sind sie auch schön schnell gemacht. Perfekt!

Was ich auch unbedingt in jedem Jahr herstellen muss sind meine Lebkuchenkugeln. Diese Pralinen so wahnsinnig lecker und gar nicht so kniffelig in der Herstellung.

Außerdem möchte ich gerne irgendeine Art von Nougatplätzchen backen, bin aber noch nicht über das richtige Rezept gestolpert. Über Tipps oder Links würde ich mich also sehr freuen :)


Ich sagte am Anfang ja bereits, dass ich als einzige Sorte bisher Lebkuchen gebacken habe. Es sind diese Elisenlebkuchen mit Marzipan vom letzten Jahr. Meine Familie und ich fanden sie so lecker, dass ich sie nun immer zu Weihnachten backen werde :) Da die Keksdose aber schon wieder fast leer ist, muss dringend Nachschub her. Hoffentlich schaffe ich es ja am Sonntag eines der tollen Rezept nachzubacken!

Und noch ein kleiner Tipp: wer in der Nähe wohnt sollte unbedingt mal zum Weihnachtsmarkt auf Schloss Liebenberg im Löwenberger Land fahren. Der ist urgemütlich und wir fahren jedes Jahr dort hin :)

Sonntag, 16. November 2014

Pudding-Schmand-Kuchen mit Mandarinen

Merkt Ihr auch wie Weihnachten mit immer größeren Schritten näher kommt? Instagram quillt ja schon über vor lauter Dekowütigen und weihnachtliche Süßigkeiten gibt es sowieso schon seit Monaten zu kaufen. Auf den meisten Blogs die ich verfolge ist es zum Glück noch nicht ganz so allgegenwärtig, mir ist das nämlich alles noch etwas zu früh. Ich möchte nicht schon Anfang November Plätzchen auf den Blogs sehen oder leuchtende Weihnachtsdeko, denn dann ist es doch im Dezember nichts besonderes mehr. Ich, und so kenne ich es auch aus meiner Familie, backe und dekoriere erst Ende November. Im Kaufen von Deko bin ich allerdings jetzt schon unschlagbar ;) 

Was ich jetzt schon mache ist nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten. Ich möchte mir möglichst viel Stress ersparen, fange deshalb lieber rechtzeitig an und freue mich über all die schönen Sachen die ich gefunden habe :) Ganz oben auf meiner eigenen Wunschliste steht diesmal das neue Buch von Jamie Oliver "Jamies Wohlfühlküche", der Jahreskalender "Vom Zauber alter Bäume" (den wünsche ich mir jedes Jahr weil ich ihn so schön finde) und etwas aus der tollen "Bakers Delight" Serie von Villeroy & Boch. Das Geschirr ist echt wunderschön, aber leider echt doll teuer :(


Mein "Geschenk" (ha, welch tolle Überleitung!) an Euch ist heute das Rezept für einen Pudding-Schmand-Kuchen mit Mandarinen. Der ist super super lecker und richtig schön cremig! Es gibt ihn auch als Backmischung von Dr. Oetker und überhaupt ist es ein recht bekanntes Rezept.

Marie saß beim Backen übrigens ganz zufrieden in Ihrer Babywippe und guckte interessiert durch die Gegend. Natürlich ist sie nicht ewig so ruhig, aber hier und da mal 20-30 Minuten zum backen zu haben ist schon echt schön.

Pudding-Schmand-Kuchen mit Mandarinen (für eine 26er Springform)
100 g Butter
1 Ei
200 g Mehl
75 g Zucker
1 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker = 1 Päckchen Vanillezucker

- alle Zutaten gut verkneten, in Frischhaltefolie einpacken und kühl stellen

1/2 l Milch
2x Puddingpulver Sahne (oder Vanille)
150 g Zucker
2 Dosen Mandarinen, abgetropft (ich würde sogar 3 nehmen)
3 Becher Schmand

- ca. 100 ml Milch, Zucker und Puddingpulver verrühren
- restliche Milch aufkochen, vom Herd nehmen, angerührtes Puddingpulver einrühren
  und nochmals vorsichtig aufkochen
- etwas abkühlen lassen, Schmand unterrühren und Mandarinen unterheben
- Backofen auf 180 °C (Ober/Unterhitze) vorheizen
- Mürbeteig ausrollen, in die Form legen und dabei einen Rand hochziehen
- Pudding-Schmand-Creme einfüllen und ca. 60 Minuten goldgelb backen

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Apfelkuchen mit Rahmguss - oder: zu Dritt schmeckt alles besser

Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt hat es ja schon mitbekommen, seit September sind wir nun zu Dritt und unsere kleine Marie ist mittlerweile knapp 6 Wochen alt. Das Leben als "richtige" Familie ist ziemlich aufregend und gleichzeitig irgendwie schon so vertraut. Das erste Mal Windeln wechseln, das erste Mal baden, das erste Mal Stillen... zuerst ist man so nervös und nun klappt das alles auch im Halbschlaf ;) Und: ich bin endlich wieder ich, ohne "Alien" im Bauch und Tonnen von Wasser in den Beinen. So schön eine Schwangerschaft auch ist, auf die letzten 8 Wochen hätte ich doch verzichten können.

Ich hatte mich darauf eingestellt, dass die erste Zeit zu Hause richtig anstrengend wird und natürlich bin ich oft müde (wer bitte hat sich diesen fiesen 3 h Rhythmus ausgedacht?), aber ich muss sagen, dass unsere gierige Raupe uns den Einstieg ins Elternsein sehr einfach macht. Sie ist ruhig und ausgeglichen, ultra süß, weint wenig, ist verliebt in ihren Papa (den sie nach der Arbeit mit großen Augen anschaut) und meistert zusammen mit mir das Stillen ganz ganz toll. Besser könnte es momentan gar nicht sein!


Mit dem Backen und Kochen habe ich nach ungefähr 1 1/2 Wochen wieder angefangen. Nichts kompliziertes und weil sie (noch) ziemlich viel schläft, hat das zeitlich auch meist gut geklappt. Allerdings hat Marie anscheinend ein Gespür dafür wann wir essen und wacht immer genau dann auf und hat Hunger, wenn ich gerade anfangen möchte zu essen ;) An kalte Mahlzeiten muss ich mich also erstmal gewöhnen.

Heute möchte ich mit Euch ein ganz unkompliziertes Rezept für einen Apfelkuchen mit Rahmguss teilen, der uns richtig gut geschmeckt hat. Dazu gab es selbstverständlich einen groooßen Klecks Sahne ;)

Das Rezept habe ich gefunden in dem Buch "Backen ganz einfach"* (früher "Ich helf Dir backen"), das ich HIER schon einmal vorgestellt habe.


Apfelkuchen mit Rahmguss (für eine 26er Springform)
Mürbeteig
250 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
160 g Butter

- alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten
- in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen

Belag
750 g geschälter und in Stücke geschnittener Apfel
2 EL Zitronensaft
1 EL Zimtzucker

- alles in einer Schüssel vermischen vermischen
- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen

Rahmguss
300 g saure Sahne
3 Eier
100 g Zucker
1 EL Speisestärke

- Zutaten mit dem Schneebesen glatt rühren
- Mürbeteig 10 cm größer als die Form ausrollen und in die Springform legen
- dabei einen Rand hochziehen
- Apfelstücke auf den Teig geben, Guss darüber gießen und 55-60 Minuten goldgelb backen


Das Schneiden der Äpfel nimmt natürlich etwas Zeit in Anspruch, aber ansonsten ist der Kuchen echt fix gemacht. Wer lieber mehr Guss mag, nimmt mal lieber die 1,5 fache Menge vom Rahmguss und etwas weniger Äpfel. So werde ich es in Zukunft jedenfalls machen.

Mal sehen wie oft ich in Zukunft zum Schreiben von Beiträgen komme. Für diesen hier habe ich immerhin gute zwei Wochen gebraucht :)

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Sonntag, 7. September 2014

Pudding Streusel Kuchen vom Blech + kleines Bauchupdate

Und schon wieder hat mich eine andere Bloggerin zum Nachbacken verleitet :) Alice vom kulinarischen Wunderland hat nämlich einen Pudding Streusel Kuchen verbloggt und war ganz begeistert von dem alten DDR Rezept. Ich wohne ja immernoch im "Osten" (ich mag diese Unterscheidung eigentlich so gar nicht, das ist doch sowas von überholt!) und auch Alice war ursprünglich "Ossi". So hat sie u. a. ein Rezept für "Ossi-Nudeln" veröffentlicht (ein Wurstgulasch mit viiiel Ketchup), das es ganz ähnlich ziemlich oft bei uns gibt und überhaupt solltet Ihr unbedingt mal bei Ihr vorbei schauen!

Ich selbst habe mich mittlerweile vom niedlichen Schweinswal zum ausgewachsenen Blauwal entwickelt. Nein, nicht weil ich zu viel Pudding Streusel Kuchen gegessen habe (na gut, es waren zwei riesige Stücke auf einmal...) sondern weil es bis zum Geburtstermin der kleinen Dame nun nicht mal mehr 2 Wochen sind. Die Ungeduld und Neugier wird immer schlimmer und überhaupt habe ich von der Schwangerschaft ziemlich die Nase voll. Alles drückt und tut weh, meine Füße sind nur noch dicke Klumpen und an vernünftigen Schlaf ist seit Wochen nicht zu denken. Da sie außerdem wohl auch ein kleiner Wonneproppen wird, wäre ich also absolut nicht böse, wenns nun bald mal los geht ;) Aber mal sehen, es kann ja durchaus noch etwas dauern...


Pudding Streusel Kuchen (für ein Backblech)
1/2 TL Salz
340 g Mehl
75 g Zucker
100 ml lauwarme Milch
20 g frische Hefe oder entsprechende Menge Trockenhefe
100 g geschmolzene, lauwarme Butter

- Mehl und Salz in eine Schüssel geben, eine kleine Mulde machen
- in die Mulde Zucker, Milch & Hefe geben, verrühren & ein paar Minuten stehen lassen
- lauwarme Butter dazugeben und alles gleichmäßig verkneten
- an einem warmen Ort (im Sonnenlicht, über eine Heizung, im 30 °C heißen Ofen)
  1 h gehen lassen

800 ml Milch
2x Puddingpulver Vanille
4 EL Zucker

- während der Teig geht aus den Zutaten einen Pudding kochen
- mit Frischhaltefolie abdecken und lauwarm abkühlen lassen

300 g Mehl
250 g Butter
150 g Zucker

- Mehl, Butter und Zucker zügig zu Streuseln verkneten
- Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Hefeteig nochmals durchkneten, ausrollen und auf ein Backblech geben
- Pudding durchrühren, gleichmäßig auf den Teig streichen und darauf die Streusel verteilen
- 30 Minuten backen, die Streusel sollten leicht goldgelb werden
  (sehr wichtig, weil zu dunkler Hefeteig schnell staubtrocken wird!)


Ich finde ja, dass fast jedes Gebäck/jeder Kuchen aus Hefeteig am selben Tag am allerbesten schmeckt. Und so war es auch hier: vormittags gebacken war der Pudding Streusel Kuchen am Nachmittag ein knusprig, cremiger Traum, aber am nächsten Tag nur noch so lala. Deshalb würde ich ihn immer ganz frisch backen :) Und wenn ihr dazu dann noch ein bisschen frisch geschlagene Sahne für Eure Gäste habt, werdet Ihr sie seeehr glücklich machen!

Wann es hier auf dem Blog nach der Geburt weiter geht weiß ich noch nicht. Ich habe nichts vorgebloggt, aber ohne backen bin ich einfach nicht glücklich und so wird es hier auch weiterhin mehr oder weniger regelmäßig neue Rezepte geben :) Bis bald!