Freitag, 29. April 2011

Meine erste Hochzeitstorte

Seid ihr auch so hin und weg von der wunderschönen Kate Middleton Duchess of Cambridge? Ich bin definitiv schwer im Hochzeitsfieber und gucke mir gerade zum 100. Mal die Wiederholungen an :) Live sehen konnte ich die  Trauung selbst leider nicht, denn ich musste zu 13 Uhr meine allererste Hochzeitstorte abliefern. Den tollen Moment als Kate aus dem Wagen gestiegen ist, konnte ich aber zum Glück noch sehen! 

"Mein Hochzeitspaar", Nicole und Tobias, hatten sich eine Torte gewünscht die dieser Torte ähneln sollte, denn auch die Deko der Hochzeit war in Rosa gehalten und außerdem gefiel sie ihnen so gut :) 


Die oberste Etage war ein Schokokuchen gefüllt mit Zartbitterganache, die mittlere ein Vanillekuchen gefüllt mir Kirschen und Vanillepuddingcreme und die unterste Etage leckeres Styropor :) Warum ich noch einen Dummie dazugenommen habe? Ich finde einfach, dass eine Hochzeitstorte mindestens drei Etagen haben sollte, denn es sieht wirklich viel viel schöner aus! Die Durchmesser der Etagen waren 30 cm, 24 cm und 18 cm und jede war etwa 10 cm hoch. Gewogen habe ich die Torte übrigens auch und es waren unglaubliche 8 kg...

An dieser Stelle gratuliere ich nun Nicole und Tobias noch einmal zur Hochzeit und wünsche euch ganz ganz viele glückliche Jahre als Mann und Fra

Dienstag, 26. April 2011

Osterimpressionen

Und schwups ist Ostern auch schon wieder vorbei und die Uni fängt an...anstatt zu lernen würde ich viel lieber weiter gemütlich in der Sonne sitzen, mit meiner Familie leckere Sachen essen und Ostereier im Garten suchen (ja, das macht auch als Studentin noch Spaß!). Der Sonntag fing besondern schön mit einem selbstgebackenen Hefezopf zum Frühstück an:


Ihr erkennt sicher den Baum mit den Ostereiern wieder, oder? Der ist zum Glück unversell einsetzbar ;) Das Rezept für den Hefezopf findet ihr bei Chefkoch. Ich glaube es war das erste Mal überhaupt das ich mit Hefe gearbeitet habe und es hat gleich richtig gut geklappt. Mittags waren wir dann alle zusammen essen und als wenn wir nicht schon voll genug gewesen wären, gab es zum Kaffee noch Quark-Mandarinen-Kuchen:


Quark-Mandarinen-Kuchen
100 g Margarine
450 g Zucker
6 Eier 
375 g Mehl
2 TL Backpulver
3 Dosen Mandarinen
1000 g Magerquark
2 Vanillezucker
150 ml Öl
2x Tortenguss

- Margarine, 200 g Zucker, 2 Eier, Mehl und Backpulver verkneten
- auf einem Backblech verteilen
- Mandarinen abtropfen lassen, Saft auffangen
- Quark, 4 Eier, 250 g Zucker, Vanillezucker und Öl cremig rühren
- auf den Boden geben und mit Mandarinen belegen
- bei 180 - 200 °C ca. 45 min backen
- Tortenguss mit Mandarinensaft und Wasser nach Anweisung kochen
- auf den erkalteten Kuchen geben

Und weil ich die im Frühling blühenden Magnolien ganz besondern liebe hier noch ein kleines Foto aus unserem Garten. Leider verblühen sie auch immer ganz schnell wieder :(


Ich hoffe ihr hattet richtig schöne Feiertage und konntet euch ein wenig entspannen! Bei mir gehen nun die Vorbereitungen für die Hochzeitstorte in die heiße Phase. Die Rosen sind schon fertig, alles ist eingekauft und der Zeitplan steht auch - schließlich muss auch noch die Hochzeit von William und Kate (unbedingt!) in den Tag einbauen ;)

Donnerstag, 21. April 2011

Weiße Mousse au Chocolat

Allein in der Küche zu stehen wird auf Dauer ein bisschen langweilig und MrCake ist leider ein Mann, der überhaupt nicht für das Kochen zu begeistern ist...also habe ich mich am Dienstag mal wieder mit einer guten Freundin verabredet. Wir haben schon ein paar Mal miteinander gebacken oder gekocht und es hat jedes Mal viel Spaß gemacht! Als Hauptgericht gab es diesmal super leckere Fajitas mit Pute, Paprika und Guacamole (bitte nachkochen!) und als Dessert zweierlei Mousse au Chocolat. Meine Freundin hat die dunkle Variante gemacht und ich die weiße Mousse:


Das Rezept ist relativ aufwendig, aber es lohnt sich wirklich: die Mousse au Chocolat ist sehr lecker und wird richtig schön luftig. Mir persönlich hat die dunkle Variante mit Zartbitterschokolade besser geschmeckt, aber kombiniert sieht es auf einem Dessertteller echt toll aus!

Zum Rezept geht es hier entlang :)

Dienstag, 19. April 2011

Torten-Talk Wettbewerb oder besser: alles ging schief...

Im Januar hatte das Motivtortenforum Torten-Talk anlässlich des 5 jährigen Jubiläums zu einem kleinen Wettbewerb aufgerufen. Das Thema war Royal Icing und man sollte es in zwei Varianten auf einer Torte unterbringen. Soweit so gut...viel Erfahrung mit RI habe ich nicht, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister (oder auch nicht...). In meiner Vorstellung fand ich mein "Design" gar nicht so schlecht, aber im Endeffekt hat alles einfach nicht richtig zusammengepasst:


Mein Schleifenband war zu dünn und die Schleife damit zu mickrig, die Brosche wollte nicht halten und kurz vor dem Abgabetermin habe ich dann noch bemerkt, dass gar keine nicht-essbaren Dekoelemente erlaubt waren. Also musste die Brosche wieder runter und irgendwie ersetzt werden...


Und als wenn das noch nicht ärgerlich genug gewesen wäre, hatte ich ebenfalls überlesen, dass es ja schön wäre wenn das Jubiläum irgendwie ersichtlich wird. Das war bei mir leider so gar nicht der Fall... und habe ich schon erwähnt, dass auch der selbstgemachte Fondant (ich wollte für einen Dummie nicht den Callebaut Fondant nehmen) nichts geworden ist? Herrlich wenn er dann überall reißt und auch noch Gelatinebrocken drin sind die ich nicht richtig aufgelöst habe...ich hätte diese blöde Torte also am liebsten in den Müll geschmissen!!!


Zum Glück hatte ich mir auf der Tortenshow eine Mould für kleine Cupcakes gekauft, die dann wenigstens noch ein bisschen zum Thema gepasst haben. Das einzig positive: meine Icing Punkte und das Ornament sind ganz gut geworden...ein wahnsinnig toller Trost :)

Donnerstag, 14. April 2011

Testbacken für meine erste Hochzeitstorte

Ende April ist es endlich so weit und ich darf meine erste Hochzeitstorte backen. Ich bin schon ziemlich aufgeregt, denn da darf diesmal nun wirklich NICHTS schiefgehen...die Torte soll ein wenig an diese Torte angelehnt sein, also auch weiß/rosa mit Rosen und Blütenblättern. Die Brautmutter hatte mir vor ein paar Wochen ein Rezept für einen Schokokuchen gemailt, welches in ihrer Familie sehr beliebt ist. Diesen Kuchen habe ich nun gestern getestet und sie hat nicht zuviel gesprochen: er ist ganz ganz toll! Sehr saftig, schokoladig und locker. Nicht im Originalrezept angegeben war die Ganacheschicht, aber die macht das Ganze nochmal extra schokoladig :)


Schokokuchen "schwarzer Berg" (für eine 26er Form, 1 Tasse = 250 ml)
250 g Margarine
2 Tassen Zucker
1 Tasse Wasser
4 gut gehäufte EL Kakao
4 Eier
2 Tassen Mehl
1x Vanillezucker
1x Backpulver
400 g Sahne
400 g Zartbitterschokolade

- Margarine, Zucker, Wasser und Kakao aufkochen und etwas abkühlen lassen
- Mehl, Backpulver und Vanillezucker mischen
- zusammen mit den Eiern unterrühren (der Teig ist recht flüssig!)
- bei 180 °C ca. 40-50 min backen (Stäbchenprobe!)
- Kuchen abkühlen lassen und gerade schneiden, falls er einen "Huckel" hat

- Schokolade in Stücke brechen
- Sahne kurz aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade hineingeben
- kurz stehen lassen, dann sehr gründlich umrühren
- auf den Kuchen gießen und im Kühlschrank fest werden lassen

Die Schokoschicht ist wirklich sehr dick! Wer es so nicht gerne mag, halbiert die Menge einfach.

Ich muss noch hinzufügen, dass ich eigentlich keine Rezepte mag, wo "Tassen" angegeben sind. Mir stellt sich dann immer die gleiche Frage: wie groß ist denn eine Tasse? Es ist nämlich ein Unterschied ob sie 250 oder 150 ml fasst, denn dann ist das Verhältnis zu den Eiern jeweils ein total anderes. In diesem Fall konnte ich aber ja zum Glück nachfragen! Gott sei Dank, denn sonst hätte ich dieses tolle Rezept nie nachgebacken :)

Und zum Schluss noch vielen vielen Dank an Silke für das Vertrauen, das sie mir entgegen bringt und natürlich für das schöne Rezept!

Samstag, 9. April 2011

Ostern rückt immer näher

...und meine Mama und ich haben heute die ersten Leckereien zubereitet. Schon im letzten Jahr haben wir Eierlikör selbst gemacht und an unsere Verwandten verschenkt und in diesem Jahr kamen noch kleine (Keks-)Schäfchen dazu. So verwertet man gleich ein wenig vom dem Eiweiß, dass vom Eierlikör übrig geblieben ist. Sind wir clever ;)


Eierlikör (ca. 1 l)
500 ml Sahne
250 g Zucker
10 Eigelb
2x Vanillezucker
200 ml Prima Sprit (70 %iger Alkohol)

- Sahne und Zucker aufkochen (gut rühren!) und abkühlen lassen
- Eigelb und Vanillezucker cremig schlagen
- Sahne/Zuckermischung dazugeben
- Alkohol schluckweise langsam unterrühren
- in kleine Flaschen abfüllen und kalt stellen

Die ersten kleinen Schnapsgläser sind übrigens schon geleert und der Eierlikör ist schön süß und cremig geworden. Ich bin ja gespannt ob zu Ostern überhaupt noch etwas von ihm übrig ist...

Schäfchen
250 g Mehl
1/4 Tütchen Backpulver
100 g Zucker
1/2 Tütchen Vanillinzucker
1 Ei
125 g Butter

- alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten und über Nacht kühl stellen
- Plätzchen ausstechen und bei ca. 160 °C sehr hell (!) backen

200 g Puderzucker
4 Eiweiße

- Eiweiß steif schlagen und dabei den Puderzucker einrieseln lassen
- Baisermasse auf die abgekühlten Kekse geben
- bei 100 °C noch ca. 1 h im Backofen trocknen lassen

Fertig sind die kleinen Wolkenschafe :)

Dienstag, 5. April 2011

Schoko-Karamell-Schnitten

Wer in 2 Minuten gefühlte 25 kg zunehmen möchte, sollte ganz dringend diese Schoko-Karamell-Schnitten  backen! Sie sind DER Kalorienbomber schlechthin und bestehen im Grunde nur aus Zucker, Butter, Mehl und ähm, noch mehr Butter :) Dafür ist die Kombination aus knusprigem Mürbeteig und weichem Karamell aber echt super lecker!


Schoko-Karamell-Schnitten
340 g Mehl
110 g Zucker
220 g Butter

- alle Zutaten verkneten
- Teig auf einem gefetteten Backblech verteilen
- bei 180 °C goldbraun backen

220 g Butter
220 g Zucker
1 Tube Kondensmilch (Milchmädchen)
4 TL Honig
220 g Kuvertüre
1 1/2 EL Öl

- Butter in einem Topf schmelzen
- Zucker, Honig und Kondensmilch dazugeben
- leicht köcheln, bis eine karamellige Konsistenz entsteht (ca. 15 min)
- auf den fertig gebackenen Teig gießen, abkühlen lassen
- Kuvertüre mit dem Öl schmelzen und auf die Karamellschicht geben

Sonntag, 3. April 2011

Sonntagsbrötchen

Es duftet in meiner Wohnung gerade so richtig lecker nach frisch gebackenen Brötchen, denn die habe ich heute  zum ersten Mal selbst gebacken. Es ist ja so viel einfacher eine Tüte aufzumachen und die Brötchen in den Ofen zu schieben, als Teig zu kneten, diesen gehen zu lassen, ihn nochmal zu kneten u.u.u! Aber ich wollte es wenigstens mal probieren und habe mir deshalb wieder ein Rezept von Chefkoch herausgesucht:


Die schnellsten Brötchen der Welt
1 Würfel Hefe
1 EL Honig
600 ml Wasser
1 El Salz
1 Kg Mehl

- Hefe und Honig gut vermengen
- Wasser zugießen und Salz zu hineingeben
- unter ständigem Rühren das Mehl einarbeiten
- Teig 30 min. gehen lassen, dann kleine Brötchen formen
- diese bei 200° C ca. 25 min. backen

Die Brötchen haben mir richtig gut gefallen. Ich habe sie zwar nicht so locker hinbekommen wie ich es gewohnt bin, aber dafür war der Geschmack echt toll! Sie sind auch um einiges kompakter als Gekaufte und so habe ich  mehr als 2 Kleine gar nicht geschafft. Sie wären pur sicher auch eine tolle Beilage zu Vorspeisen oder mit anderen Zutaten (z.B. Schinken, Käse, getrockneten Tomaten) vermengt, super als Pizzabrötchen! Es wird sie bei mir also definitiv noch sehr oft geben!

Habt ihr auch schon einmal Brötchen gebacken und könnt mir ein Rezept empfehlen? Der Sonntagmorgen muss ja abwechslungsreich bleiben ;)