Montag, 28. Mai 2012

Bloggertreffen mit Anna und Lena in Berlin und ein Besuch in Cynthia Barcomis Deli

Am Sonnabend war es so weit: das lange geplante Treffen mit Anna und Lena fand endlich statt! Anna kannte ich ja schon von der Tortenshow in Hamburg, aber von Lena wusste ich nicht einmal genau wie sie eigentlich aussieht :) Treffpunkt war ganz tourimäßig der Neptunbrunnen am Fernsehturm:


Von dort aus war es nicht weit bis zu den Hackeschen Höfen, wo auch Cynthia Barcomi eines ihrer Cafés hat und so sind wir erst einmal dorthin geschlendert, um ein verspätetes Frühstück zu essen. 


Es war super voll und so konnten wir leider keinen Tisch auf dem Hof ergatten. Wir haben also nur etwas zu Essen mitgenommen. Lena und ich aßen eine Quiche (sehr lecker) und Anna entschied sich für einen Bagel mit Lachs (yum!). 


Die Kuchenauswahl war wirklich riesig und ich hätte mich da kaum entscheiden können. Wahrscheinlich hätte ich entweder den Blueberry Cheesecake oder den Lemon Cheesecake gegessen, beide werden ja oft in den Himmel gelobt :) Außer Kuchen, Torten, Cookies und Tartes gibt es in diesem Deli übrigens auch viele herzhafte Sachen (Salate, Bagel etc.):


Es gab auch ein Regal mit diversen Backformen, Cynthias Büchern, Streuseln und Kaffee (?), das uns Drei fast magisch angezogen hat :)


Ihr fragt euch, warum wir in so einem Paradies keinen Kuchen gegessen haben? Das verrate ich euch im nächsten Beitrag :) Nur so viel: es wird seeeehr süß und lecker!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Apfelmus geht immer!

Ich weiß, für viele gehört Apfelmus eher zum Herbst oder Winter, aber da die Erdbeerzeit ja noch nicht so wirklich angefangen hat, schmeckt auch selbstgekochtes Apfelmus noch richtig gut :) Letzte Woche habe ich deshalb nicht nur die Schoko-Crossies verschenkt, sondern auch zwei kleine Gläser mit Apfelmus:


Leider habe ich hier nicht wirklich ein Rezept, sondern koche das Mus immer nach Lust und Laune... es ist aber echt nicht schwer und falsch machen kann man auch nichts :)

Apfelmus mit Zimt:
Äpfel
Zucker und Zimt nach belieben
ein wenig Wasser

- Äpfel schälen und klein schneiden
- mit ganz wenig Wasser (es sollte nur knapp den Boden bedecken), Zucker
  und Zimt ein paar Minuten köcheln lassen
- komplett pürieren oder noch kleine Stücke übrig lassen
- in heiß ausgespülte Gläser füllen oder sofort genießen :)

Vom Einwecken habe ich leider keine Ahnung und damit das Mus auch wirklich haltbar ist, reicht nur heiß ausspülen und gleich verschließen allein wohl nicht, oder? Ich habe es aber bisher auch immer gleich aufgegessen und nur kleine Mengen gekocht, deshalb habe ich mich damit noch gar nicht weiter beschäftigt...

Sonntag, 20. Mai 2012

Schoko-Crossies

Für einen Geburtstag habe ich noch nach einer kleinen, schnellen Süßigkeit zum Selbermachen gesucht und da fiel meine Wahl auf Schoko-Crossies. Die wollte ich (wie so vieles) schon ewig mal machen und nett verpackt kann man die wirklich gut verschenken:


Schoko-Crossies
300 g Schokolade (Gemisch aus Zartbitter + Vollmilch)
150 g Cornflakes
50 g gestiftete (geröstete) Mandeln

- Schokolade schmelzen (wer kann temperieren!)
- mit den Cornflakes und Mandeln gut vermischen
- in kleinen Häufchen auf Backpapier setzen und fest werden lassen

Ja ja, zum Schokolade temperieren ohne Thermometer bin ich nach wie vor zu doof :) Deshalb haben die Crossies auch wieder so kleine Flecken. Das sieht nicht sehr schön aus, tut dem Geschmack aber zum Glück keinen Abbruch. Ich glaube ich muss irgendwann wirklich mal einen Pralinen- oder Schokoladenkurs belegen, sonst lerne ich das wohl nie...

EDIT: die Boxen mit Tragegriff sind von meincupcake.de

Rezeptquelle: "Geschenke aus meiner Küche" von Annik Wecker

Dienstag, 15. Mai 2012

Ein kurzes Hallo

Heute schmeiße ich nur mal kurz ein neues Foto von meinen Schoko-Bananen-Cupcakes in die Runde:


Die Cupcakes gab es hier vor ein paar Tagen und sowieso backe ich sie eigentlich recht oft, weil Bananen bei mir in jeder zweiten Woche angeschrumpelt und schwarz herumliegen (O-Ton MrCake: "Warum kaufst du eigentlich immer Bananen, wenn du sie nie isst?"). Außerdem fand ich das Foto ganz hübsch und den neuen Geschenkpapier-Hintergrund noch viel hübscher :)

Mittwoch, 9. Mai 2012

Rezension: "Süße Sünden" + Schoko-Karamell-Cupcakes

Ihr habt bestimmt schon auf einigen anderen Blogs, Amazon oder bei Facebook von dem neuen Backbuch "Süße Sünden" mit Rezepten der Hummingbird Bakery gelesen, oder? Ich als kleiner Backbuch-Junkie hatte das Glück, das Buch als Rezensionsexemplar vom DK Verlag bekommen zu haben - vielen Dank dafür!

Die Hummingbird Bakery ist eine DER Kultadressen für Cupcakes bzw. amerikanisches Backwerk in London und schon das englische Backbuch war ein echter Bestseller. Falls ihr mal einen Einblick bekommen möchtet, Christina war gerade in London und hat auch einen Beitrag über die Bakery geschrieben!

Das Buch ist in verschiedene Kapitel wie z. B. "Valentinstag", "Halloween" oder "Sommer auf dem Kuchenteller" aufgeteilt, in denen man vorrangig Rezepte von Cupcakes, Whoopie Pies und Torten findet. Außerdem gibt es einen kleinen Basicsteil sowie Dekoideen ganz hinten im Buch.


Die Auswahl der Rezepte ist recht groß: es gibt fruchtige, schokoladige und nussige Rezepte, die teilweise recht einfach, manchmal aber auch etwas aufwendiger sind. Was ich etwas schade finde ist, dass sich die Basisrezepte häufig wiederholen. So wird z. B. der Teig für die Cupcakes oft nur um 1-2 Zutaten erweitert (das Gleiche gilt für die Frostings) und da hätte ich doch gerne etwas mehr Auswahl gehabt. (Edit: der Basis-Cupcaketeig ist allerdings wirklich sehr lecker!)


Wie immer habe ich natürlich auch ein Rezept ausprobiert und da ich schon eeeeewig Karamell-Cupcakes backen wollte, habe ich mich natürlich für diese entschieden. Allerdings hatte ich Lust auf Schoko und habe deshalb den Schokoteig der Schoko-Cupcakes von Seite 30/31 gebacken :)


Schoko-Karamell-Cupcakes (12 - 16 St.)
280 g (250 g) Zucker
2 Eier
80 g weiche Butter
200 g Mehl
40 g Kakao
1 EL Backpulver
1/4 TL Salz
240 ml (Voll-)Milch

- Zucker und Eier schaumig schlagen
- Butter dazugeben
- Mehl, Backpulver, Kakao und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch
  unter die Ei-Zucker-Mischung rühren
- bei 190 °C (Umluft 170 °C) rund 20 Minuten

(die Hälfte des Frosting reicht auch!)
160 g weiche Butter
500 g Puderzucker
50 ml (Voll-)Milch
100 g (140 g) Dulce de Leche (Karamellkonfitüre)
Toffeebonbons

- Butter und Puderzucker weiß aufschlagen
- langsam die Milch sowie die Karamellkonfitüre einrühren
- auf den Teig spritzen und mit Toffeestückchen dekorieren


Schon beim Lesen des Frostingrezeptes habe ich ein bisschen Angst vor all dem Zucker bekommen und deswegen gleich nur die Hälfte gemacht und auch im Teig etwas den Zucker reduziert. Die kleine Menge Frosting (wie auf meinem Bild) reicht wirklich vollkommen aus, sonst ist das einfach zu überladen! Außerdem habe ich etwas mehr Karamellkonfitüre genommen, weil mir der Geschmack nicht intensiv genug war.

Mein Fazit: der Teig Schokoteig ist wirklich der Hammer! Schön luftig und saftig, ich glaube das wird wohl mein Standardrezept werden... Das Frosting passte auch gut dazu, es ist aber wirklich sehr mächtig und süß. Um das Buch wirklich beurteilen zu können muss ich natürlich noch weitere Rezepte ausprobieren, aber das wird mir wohl nicht besonders schwer fallen ;) Trotzdem gebe ich erstmal ein eindeutiges "Ja!" zum Buch, weil man es als Backfan wirklich in seiner Sammlung haben sollte!

Copyright: © Dorling Kindersley Verlag, Fotos Kate Whitaker, Text: Tarek Malouf & die Hummingbird Bakery

Sonntag, 6. Mai 2012

Eine Motivtorte zur Jugendweihe

Wisst Ihr, wann ich mich echt ein bisschen alt fühle? Wenn wieder Jugendweihezeit ist und ich schwören könnte, dass meine eigene auch erst ein paar Jahre zurück liegt. Zurück in der Wirklichkeit werden aus "ein paar Jahren", dann schon 11... 

Meine Stiefschwester hat nun gestern ihren Einstieg in das Erwachsenenalter gefeiert und deshalb von mir eine schön bunte Torte bekommen:

(Wer findet den Fehler?)

Die Schleife hat mich ein bisschen an den Rand des Wahnsinns getrieben, weil ich beim Zusammenbau festgestellt habe, dass ich nicht genug Bögen vorbereitet habe. Ja ja, selbst schuld, ich weiß. Man sollte wirklich immer eher mehr vorbereiten, weil doch häufiger etwas zu Bruch geht oder, wie in diesem Fall, fehlt. :( Ich habe dann erstmal mit Royal Icing alles zusammengesetzt was ging, Abends noch drei Bögen nachgebastelt (die konnten zum Glück über Nacht noch etwas trocknen) und morgens die restlichen "angebaut". Das hat zum Glück gut geklappt, denn der Royal-Icing-Mix von Städter ist schön schnell getrocknet und mit ein paar Taschentüchern gepolstert konnte ich die Torte dann gut transportieren.


Die untere Etage hatte einen Durchmesser von 25 cm und war nur ein Dummie. Die Obere war 20 cm im Durchmesser und bestand aus dem 1,5fachen Rezept des Polnischen Schokokuchens, gefüllt und eingestrichen mit diesem Schokofrosting (Menge weiß ich nicht mehr genau). Beide waren 10 cm hoch, was ich einfach viel hübscher finde, als zu niedrige Etagen :)

Ich muss mich jetzt erstmal von der Feier erholen (aka faul auf der Couch rumliegen) und wünsche euch noch einen schönen, gemütlichen Sonntag!

Mittwoch, 2. Mai 2012

Hier werden Törtchenträume wahr: Albrechts Patisserie in Berlin

Wetten, dass vielen von euch gleich das Wasser im Munde zusammen laufen wird? Zumindest ging es mir gerade so, als ich die Fotos von unserem Besuch in Albrechts Patisserie bearbeitet habe! Meine Schwester und ich haben die Filiale in der Rykestraße 39 (Prenzlauer Berg, Berlin) im März besucht waren hin und weg :)


Die Auswahl fiel uns ehrlich gesagt ein bisschen schwer, weil fast alles wahnsinnig lecker aussah. Schoko? Oder doch lieber Frucht? Mit Nuss oder Baiser? Letztendlich haben wir uns dann für diese drei Törtchen entschieden:


Zitronentarte (2,90 €)
Opéra Schnitte (3,60 €)
Himbeer-Joghurt Törtchen (3,60 €)

Ja ich weiß die Preise sind nicht so ganz ohne, aber es lohnt sich! Alle drei Törtchen waren nämlich sehr sehr lecker :)


Die Zitronentarte schmeckte (oh Wunder) schön zitronig, aber trotzdem nicht zu sauer. Genau richtig eben. Unter der Zitronencreme war noch eine kleine Schicht Schokolade verborgen, was auch wirklich gut dazu gepasst hat. Ich hätte davon am liebsten noch mehr gegessen, denn eine Hälfte musste ich ja leider meiner Schwester abgeben (wir teilen nämlich immer alles, weil man so mehr ausprobieren kann). Beim nächsten Mal esse ich diese Tarte aber ganz alleine!!!


Wer es lieber schokoladig/cremig mag, dem würde die Opéra-Schnitte bestimmt wahnsinnig gut schmecken. Die Mokka-Note war toll und trotz der vielen Schokolade war das Törtchen sehr leicht und lag nicht schwer im Magen. Das Himbeer-Törtchen war auch herrlich fluffig und fruchtig, kam aber in meinen Augen nicht gegen die beiden anderen an :) 

Ich hätte am liebsten noch viel viel mehr Törtchen probiert, aber für das nächste Mal müssen ja auch noch ein paar zum Testen übrig bleiben ;) Albrechts Patisserie steht dann nämlich auch wieder ganz oben auf meiner "Where-To-Eat-in-Berlin"-Liste!