Sonntag, 29. Juli 2012

Der Facebook-Wunsch: ein Oreo Cheesecake

Auf Facebook habe ich vor kurzem gefragt, was ich als nächstes für euch backen soll und als "Gewinner" ging der Oreo Cheesecake hervor. Sehr gute Wahl, ich mag Oreos nämlich richtig gerne (und verstehe gar nicht, wie MrCake sie nicht mögen kann?). Also habe ich wie so oft im Internet auf diversen Blogs rumgestöbert und bin letztendlich bei Kochfieber fündig geworden. 


Die Oreos werden für den Boden des Cheesecakes verwendet und (können) auch zusätzlich oben drauf gelegt oder an die Seiten "geklebt" werden.Sieht doch ganz hübsch aus, oder? 


Oreo Cheesecake (für eine 22er Backform)
25 Oreos
60 g flüssige Butter
750 g Magerquark
300 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
2x Vanillezucker
110 g Zucker (ich würde wohl eher 130-150 g nehmen)
80 g Mehl
3 Eier
1 1/2 TL gerieben Zitronenschale (oder Orangenschale)

- Oreos fein zerkrümeln (mit Creme!) und mit der flüssigen Butter verkneten
- in die Backform geben und gut festdrücken
- alle übrigen Zutaten mit dem Rührgerät verrühren und auf den Boden geben
- im Ofen bei 150 °C 40-50 Minuten backen lassen
- wenn die Gefahr besteht, dass er zu braun wird, ganz ganz schnell die Temperatur verringern :)


Irgendwie haben leider die Mengenangaben, die für eine 26er Form angegeben waren, nicht so ganz hingehauen und deshalb habe ich den Boden nochmal in eine kleinere Form umgefüllt. So hats wie ich finde von der Höhe richtig gut gepasst :)

Der Oreo-Cheesecake hat auch MrCake sehr gut geschmeckt, der eigentlich kein Käsekuchen-Fan ist ("Käsekuchen macht so saaaaatt" - päh, wie kann man keinen Käsekuchen mögen???). Ich würde aber beim nächsten Mal etwas mehr Zucker nehmen, so war es mir ein ganz kleines bisschen zu fad.

Und an alle, die noch kein "Fan" bei Facebook sind, ich würde mich über ein "gefällt mir" sehr freuen :)


Rezeptquelle: Kochfieber

Dienstag, 24. Juli 2012

Brownies!

Heute gebe ich mal ein tolles, einfaches Brownierezept von meiner Schwiegermama an euch weiter. Sie backt diese Brownies immer zu Weihnachten, dann aber noch verfeinert mit Rosinen und gewälzt in Puderzucker - ein Traum! Aber auch ohne Rosinen und Puderzucker sind sie super lecker, schokoladig und schööön klitschig :)


Brownies (für ein großes Backblech!)
7 Eier
4 Tassen (800 g) Zucker
2x Vanillezucker
500 g weiche Butter
2 Tassen (300 g) Mehl
2 Tassen (220 g) Kakao
2 Tassen (240 g) gemahlene Haselnüsse
(eventuell auch noch gehackte Nüsse, 200 g Rosinen, Puderzucker,
gehackte weiße Schokolade...)

- Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren
- weiche Butter dazugeben
- Mehl, Kakao und gemahlene Nüsse mischen und mit dem Rest verrühren
- auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen
- ca. 25 - 30 Min. bei 175 °C backen (denkt dran, Brownies sollen schön
  klitschig sein!)
- in kleine Quadrate schneiden (und in Puderzucker wälzen)

Ich weiß, die Mengenangaben sind im ersten Moment etwas schockierend, aber na ja, es sind nun mal  Brownies :) Und mehr als 3-4 kleine Stücke schafft man sowieso nicht, so reichhaltig sind sie!

Probiert sie auf jeden Fall auch mal zu Weihnachten mit Rosinen und dem Puderzucker, das schmeckt echt super lecker :)

Sonntag, 22. Juli 2012

Die Makrönchen Manufaktur in Berlin

Mein Besuch in der Makrönchen Manufaktur liegt zwar schon eine Weile zurück, aber trotzdem wollte ich euch diesen Laden unbedingt noch vorstellen. Zusammen mit meiner Schwester bummelte ich irgendwann im März durch den Prenzlauer Berg und am Arkonaplatz stießen wir dann u.a. auf den Stand der Makrönchen Manufaktur:


Da wir uns an dem Wochenende sowieso schon kreuz und quer durch Berlin gefuttert hatten (Naschmarkt, Albrechts Patisserie, Vanilla), haben wir uns mit dem Probieren von vier verschiedenen Macaronsorten begnügt:

Caramel Beurre Salé
Pistazie
Himbeerganache
Schwarze Johannisbeere

Diese vier Macarons haben zusammen 4,90 € gekostet, was eigentlich ein ganz gängiger Preis für Macarons ist. Als ein wenig zu hoch empfinde ich diese Preise eigentlich schon, allerdings bezahle ich auch gerne etwas mehr für gute Qualität (und Handarbeit) - ein kleines Dilemma also :)


Die verschiedenen Sorten waren alle sehr lecker, aber ganz besonders toll fanden wir "Caramel Beurre Salé" und "Pistazie"!


Falls ihr auch mal die Macarons der "Makrönchen Manufaktur" probieren möchtet, könnt ihr entweder das Cafe in der Apostel-Paulus-Str. 4 in Berlin-Schöneberg, den Marktstand beim Arkonaplatz oder diverse Händler besuchen. Bei schönem Wetter empfehle ich euch aber einen Bummel über den Arkonaplatz, weil dort dann viele Leute unterwegs sind und man diese wunderbar bei leckerem Essen beobachten kann ;) 

Mittwoch, 18. Juli 2012

Merkwürdige Apfel-Mohn-Tartelettes oder: das Dilemma schlechter Rezepte

Das Backen dieser Apfel-Mohn-Tartelettes ist mittlerweile schon so lange her, dass ich in der Zwischenzeit tatsächlich das Rezept verbummelt habe... wahrscheinlich stand es mal wieder auf irgendeinem Notizzettel, der dann aus Versehen im Müll gelandet ist. Macht aber eigentlich nichts, denn sie haben zwar toll ausgesehen, aber nicht sonderlich gut geschmeckt :)


Mürbeteig und die Creme aus Mohn und saurer Sahne waren noch ganz ok, aber die Äpfel (mit Aprikosenkonfitüre glasiert) haben dazu nicht wirklich gepasst :( Das Rezept hätte ich euch so oder so also nicht empfohlen...


Ziemliches Pech hatte ich dann gestern auch mit diesen Muffins, die komplett im Müll gelandet sind, weil die Zuckermenge einfach nicht hingehauen hat. Die Muffins schmeckten einfach langweilig und fade, was bei so wenig Zucker eigentlich nicht verwunderlich war. Der Geschmack war sicherlich so gewollte, aber man hätte auch im Rezept auf die wenige Süße hinweisen können. Ohne Glasur haben sie nämlich so doof geschmeckt, dass ich einen halben Wutanfall bekommen habe. Ich wollte sie nämlich mit zu Freunden nehmen und stand so ohne Mitbringsel da :(

Habt ihr auch schon solche Reinfälle erlebt und kennt Chefkoch-Rezepte, die total gut bewertet, euch aber so gar nicht gefallen haben? Immer her damit, damit ich nicht noch einmal so ein Pech habe ;)

Samstag, 14. Juli 2012

Rezension: "Meine besten Eisrezepte" + Sahneeis mit Karamell im Hippenkörbchen

Seit ich die Eismaschine von Tchibo bekommen habe, habe ich immer öfter Lust auf selbstgemachtes Eis. Ich bin keine große Bio-Fanatikern oder konsequent gegen Lebensmittelzusätze, aber es ist doch irgendwie schöner, wenn man weiß, welche Zutaten sich im Essen verstecken. Umso mehr hat es mich daher gefreut, als das Buch "Meine besten Eisrezepte" von Annik Wecker in meinem Briefkasten gelandet ist:


Ich habe ja bereits zwei weitere Bücher von Annik Wecker, nämlich "Anniks göttliche Dessertsund "Geschenke aus meiner Kücheund bin mit beiden sehr zufrieden. Die Auswahl der Rezepte reicht immer von bodenständig bis exotisch und außerdem sind die Bücher richtig hübsch gestaltet.


Genauso ist es auch in diesem Buch: es enthält ganz klassische Eisrezepte wie Schoko, Vanille, Erdbeer, ausgefallene Geschmacksrichtungen (Lakritz, Pumpernickel, Möhren!), aber auch viele Sorbets, Parfaits oder Eisgetränke. Und auch die Fotos sind wieder sehr, sehr hübsch und nicht zu übertrieben durchgestylt.


Auch diesmal durfte sich MrCake eine Eissorte aussuchen und entschieden hat er sich für das Sahneeis mit Karamellswirl. Als Mann muss man ja schließlich nicht auf die Linie achten und kann ganz ungehemmt pure, gefrorene Sahne mit Zucker in sich hinein schaufeln ;)


Sahneeis mit Karamell
1 Ei
60 g Zucker
400 g Sahne
1/4 TL gemahlene Vanille
ca. 100 g Bonne Maman "Caramel"
(oder wie im Buch mit selbst gemachtem Karamell)
kleingeschnittene Karamellbonbons als Deko

- Ei und Zucker schaumig schlagen
- Sahne und Vanille unterrühren
- in der Eismaschine zu Eis verarbeiten, in eine flache Auflaufform geben
 und die Karamellsoße grob darüber verteilen und etwas untermengen
- nochmals etwas im Tk nachfrieren, damit auch das Karamell fester wird

Hippenkörbchen (ca. 10 - 12 St.)
4 Eiweiß
1 Prise Salz
120 g Zucker
120 g Mehl
120 g flüssige Butter

- Eiweiß, Salz und Zucker leicht cremig schlagen
- Mehl dazugeben und verrühren
- flüssige Butter in dünnem Strahl zugießen und untermengen
- Teig dünn! kreisförmig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen
- bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen
- sobald der Teig leicht gebräunt ist, herausnehmen und sofort über
  eine Schüssel legen und mit den Händen etwas formen
- abkühlen lassen

(Meine Hippen sind nach einer Weile wieder weich geworden. Ob das nur am Wetter lag oder immer so ist, weiß ich leider nicht... also lieber erst kurz vorher zubereiten oder nochmals kurz aufbacken!)


Und was soll ich sagen? Das Eis und die knusprigen Hippen waren einfach nur super lecker. Es erstaunt mich wirklich immer wieder, was für tolle Sachen man aus so wenigen, einfachen Zutaten zaubern kann!

Das Buch kann ich euch wirklich nur empfehlen, denn es sind sooo viele tolle Rezeptideen enthalten und sowieso bin ich ein riesiger Fan von Anniks Büchern! Bisher haben nämlich auch alle anderen Rezepte aus Ihren Büchern wunderbar geklappt :)

Rezeptquellen: Eis aus "Meine besten Eisrezepte" (Rezensionsexemplar), Hippenkörbchen aus "Geschenke aus meiner Küche" (beide von Annik Wecker)

Copyright: © Dorling Kindersley Verlag, Text und Fotos: Annik Wecker 

Sonntag, 8. Juli 2012

Ein Naschbuffet zum Kindergeburtstag

Die Zauberstäbe, die meine Mama zum Geburtstag für meinen Bruder gebacken hatte, habe ich euch ja bereits vor einer Weile gezeigt. Heute geht es wie versprochen mit den Fotos vom Naschbuffet weiter. Man könnte das ganze natürlich auch "Candy Bar" nennen, aber das hätten die kleinen Kinder wohl nicht verstanden und deshalb machte "Naschbuffet" einfach mehr Sinn.


Meine Mama wollte es richtig schön kunterbunt, fröhlich und kindgerecht haben, deshalb gab es auch kein einheitliches Farbschema wie es meist bei amerikanischen Candy Bars der Fall ist. Außerdem sollte alles zum "in die Hand nehmen" sein und nichts enthalten, was die Kinderfinger zu dreckig macht :)


Es gab:
- viel frisches Obst (Erdbeeren, Kirschen, Physalis, Nektarinen...)
- Schokogugl
Quarkkuchen mit Mandarinen und Kirschen
Cookie-Zauberstäbe
- Marmorkuchenmuffins mit Kirschen
- einen einfachen Sandkuchen dekoriert mit Fondantbienen
- kleine Erdbeertartelettes
- Marshmallows, Brezeln, Zuckerstangen und andere Süßigkeiten


Mein Bruder wollte auch unbedingt wieder eine Torte mit den Bienen und Blumen vom letzten Jahr haben. Für eine Fondanttorte fehlte leider die Zeit und deshalb habe ich nur eine schnelle Sandtorte gebacken, diese mit Zuckerguss übergossen und mit (natürlich neuen) Bienen und Blumen dekoriert. Das war für so eine Kinderparty vollkommen ausreichend und ihr glaubt gar nicht, wie schnell alle Bienen verschwunden waren ;)


Falls ihr die Bienen auch nachbasteln möchte, ist HIER der Link zu meiner Anleitung.

Ich hoffe euch haben die Fotos gefallen und vielleicht konntet ihr ja sogar ein paar Ideen für eure nächste Kinderparty sammeln. Mit mehr Zeit (ich konnte erst Abends um 20 Uhr anfangen), kann man natürlich alles noch viel aufwendiger gestalten und kompliziertere Sachen backen, aber mir hat auch diese Menge schon gut ausgereicht und ich war danach ziemlich ko!

Sonntag, 1. Juli 2012

Basisrezept: Aprikosen-Marzipan-Schichttorte

Heute stelle ich euch ein weiteres Basisrezept vor, das ich seit neustem gerne für meine Motivtorten verwende. Zum Glück ist nämlich bei meiner letzten Torte ein bisschen Teig + Füllung übrig geblieben und so konnte ich daraus ein kleines Mini-Törtchen für ein Foto basteln. Wer in der Motivtortenwelt unterwegs ist, ist über das Rezept sicher schon einmal gestolpert, aber einmal mehr aufgeschrieben schadet ja nicht :)


Aprikosen-Marzipan-Schichttorte (24 cm Durchmesser)
6 Eier
250 g Zucker
1x Vanillezucker
250 g weiche Butter (oder Margarine)
150 g Mehl
100 g Speisestärke
3 TL Backpulver
3 EL (oder etwas mehr) Aprikosensaft
(eine Flasche Rum-Aroma)

- Eier, Zucker und Vanillezucker mehrere Minuten lang cremig aufschlagen
- weiche Butter unterrühren
- Aprikosensaft (und eventuell Rum-Aroma) dazugeben
- Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und unterheben
- aus dem Teig bei 180 °C nacheinander 6 dünne Böden backen 

1 große Dose Aprikosen
3 EL Zucker
2 Tüten Tortengusspulver
200 g Marzipan

- Aprikosen abtropfen lassen, etwas (ca. 2 EL) Saft auffangen
- Aprikosen pürieren
- Tortenguss und Zucker mit dem Saft anrühren und zusammen mit den
  pürierten Aprikosen in einen Topf geben
- Marzipan in in kleine Würfel schneiden
- Aprikosenpüree aufkochen, Marzipan dazugeben und pürieren
- abwechselnd die Böden und Aprikosenmasse schichten

Wenn die Torte als Motivtorte verwendet wird, muss sie noch mit Ganache oder einer Buttercreme "versiegelt" werden, da die Füllung nicht fondanttauglich ist. Ich selbst habe für eine 10 cm hohe Torte mit einem Durchmesser von 26 cm das doppelte Rezept genommen, habe aber wie gesagt noch etwas Teig und Füllung übrig behalten :)

Rezeptquelle: Aprikosen-Marzipan-Schichttorte von Chefkoch