Sonntag, 26. August 2012

Rezension: "Hello Cupcake!" von Leila Lindholm + Himbeer-Kokos-Cupcakes

Dass ich die Bücher von Leila Lindholm liebe, ist ja wirklich kein Geheimnis. Ich finde die Rezepte toll, das Layout immer wunderschön und Leila selbst ist mir auch einfach nur sympathisch! Natürlich war ich also sehr gespannt auf Ihr neues Backbuch "Hello Cupcake!: Meine Lieblingsrezepte für Cupcakes und Whoppies":


Dieses Backbuch dreht sich einzig und allein um Cupcakes und Whooppies in allen möglichen Variationen. Wobei ich allerdings anmerken muss, dass manche Ihrer Cupcakes für mich doch eher Muffins sind (Schlagsahne allein macht eben noch kein Frosting!) :)


Überall im Buch wird man von Leila und Ihrem hübschen Lächeln (ja, ich gebe zu, ich finde Sie wirklich zauberhaft) empfangen und auch Ihren Sohn Walter sieht man oft die leckeren Backsachen naschen:


Die Rezepte sind wie gesagt eine bunte Mischung aus Cupcakes und Whoopies, wobei die Zutaten immer schön "normal" sind. Denn nichts finde ich schlimmer, als wenn man erst tausend teure Zutaten kaufen muss, die danach nur noch in der Küche rumstehen! Außerdem habe ich festgestellt, dass ich wirklich dringend mal Whoopies backen muss - die S´mores Whoopies sehen einfach zu lecker aus :)


Mein Testrezept waren diesmal die "Himbeer-Kokos-Cupcakes". Eigentlich tendiere ich ja oft zu sehr schokoladigen Sachen, aber das mag MrCake leider nicht so gerne. Außerdem esse ich gerne Himbeeren und mag eigentlich jeden Kuchen, auf dem so richtig viele knusprige Streusel drauf sind...


Himbeer-Kokos-Cupcakes (12 St.)
Teig
2 Eier
120 g Zucker
1 TL Vanillezucker
75 g Butter
50 ml Sahne
160 g Weizenmehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
abgeriebene Schale und Saft von 2 Limetten
300 g TK-Himbeeren
2 EL Weizenmehl

- Eier, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig schlagen
- Butter schmelzen, mit der Sahne mischen und unter den Eischaum rühren
- Mehl, Backpulver und Salz mischen, unterheben
- Limettenschale und -saft dazugeben
- TK-Himbeeren mit dem Mehl mischen und abwechselnd mit dem Teig
  in die Muffinförmchen geben

Streusel
75 g Butter
40 g brauner Zucker
100 g Weizenmehl
20 g Haferflocken (kernige)
40 g Kokosraspeln
abgeriebene Schale von 1-2 Limetten

- alle Zutaten zu einem Streuselteig verkneten und damit den Teig belegen
- bei 175 °C ca. 35 Minuten backen

Garnitur
200 ml Sahne
Vanillezucker

- Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und damit die Cupcakes
  garnieren


Die Streusel mit den Kokosflocken waren wirklich super lecker, aber leider war der Teig nicht so ganz mein Fall. Das lag zum einen an den Himbeeren, die ein bisschen komisch waren (dafür kann aber das Rezept nichts!) und zum anderen... ja woran eigentlich? Ich kann das gar nicht so genau sagen. Das Rezept hat mich eben einfach nicht so ganz vom Hocker gehauen.

Mein Fazit: ich bin und bleibe großer Leila-Fan und kann Euch das Backbuch "Hello Cupcake!" nur empfehlen! Die Backwaren sind so schön präsentiert, die Rezeptauswahl gut und zum hübschen Layout brauche ich eigentlich gar nichts weiter sagen... ich würde mir von Ihr aber wahrscheinlich eh alles kaufen :)

Copyright: © AT Verlag, Rezepte, Texte & Styling: Leila Lindholm, Fotos: Wolfgang Kleinschmidt

Dienstag, 21. August 2012

Rezension: "Glück ist backbar" + Mini-Zitronen-Tartelettes

Vor ein paar Tagen trudelte ein kleines Paket vom Random House-Verlag bei mir ein, welches das neue Buch "Glück ist backbar: Meine Lieblingsrezepte" von Marian Keyes enthielt. Rezensionsexemplare sind wirklich ein schöner Nebeneffekt meines Blogs und ich freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind über so eine Überraschung :)


Marian Keyes ist eigentlich Schriftstellern und so ist dies Ihr erstes Backbuch. Sie schreibt am Anfang, dass Sie seit einigen Jahren schwere Depressionen hat und irgendwann feststellte, dass man mit dem Backen zumindest ein wenig die schlechte Laune vertreiben kann. Die Einleitung ist sehr nett und persönlich geschrieben und hebt sich so wirklich von anderen Backbüchern ab.

 

Das Buch "Glück ist backbar" beginnt also mit dieser kleinen Einleitung, Tipps und Techniken und geht dann über in die Themen "Klassiker", "Cupcakes", "Käsekuchen", "Flüssige Kuchen", "Tartes & Pies", "Baiser & Macarons", " Cookies", "Vitaminspritzen" und "Schokolade". Zu jedem Rezept gibt es ein Bild, was ich immer sehr wichtig finde!


Was mir ebenfalls richtig gut gefällt ist, dass Marian Keyes zu jeden Rezept persönliche Anmerkungen macht und auch beschreibt, was für Fehler Sie beim ersten Backen gemacht hat. So sind die Rezeptbeschreibungen häufig viel länger als in anderen Backbüchern, dafür aber sehr ausführlich und auch für Anfänger geeignet. Ich finde Ihren Stil einfach toll :)

Das "Testrezept" durfte diesmal wieder MrCake wählen: "Mini-Limetten-Pies". Limetten habe ich aber leider keine im Supermarkt bekommen und so wurden es "Mini-Zitronen-Pies":


Mini-Zitronen-Tartelettes (4 St.)
170 g Mehl
1 Prise Salz
100 g Butter
1 EL kaltes Wasser
(Backpapier + trockene Erbsen zum Blindbacken)

- Mehl, Salz und Butter mit den Fingerspitzen langsam "verreiben", bis ein
  gleichmäßiger Teig entstanden ist
- dann den EL Wasser dazugeben und noch einmal kurz kneten
- in Frischhaltefolie einwickeln und 1 h kühl stellen
- Teig mit den Fingern in die Tarteletteförmchen drücken, den Rand mit
  einem Messer begradigen
- Backpapier auf den Teig legen, mit getrockneten Erbsen beschweren und
  bei 170 °C ca. 15 Minuten blindbacken

4 Eigelb
400 ml gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen)
Saft von 6 Zitronen (oder Limetten)

- Eigelb leicht aufschlagen, restliche Zutaten dazugeben und verrühren
- auf den Teig geben und weitere 15 Minuten backen
- 6 Stunden kühl stellen


Gut, einen Preis für das besonders tolle Aussehen meines Tartelettes werde ich ganz sicher nicht bekommen, aber lecker war es auf jeden Fall! Der ungesüßte Mürbeteig war schön knusprig und passte super zu der zitronigen Füllung. Bei der Backtemperatur müsst Ihr aber wirklich aufpassen, sonst kommt so eine unschöne, eingefallene Masse dabei heraus wie bei mir ;)


Mein Fazit: ich kann Euch "Glück ist backbar" absolut empfehlen, denn ich finde die persönlichen Bemerkungen der Autorin und die wirklich gute Auswahl an Rezepten richtig toll!

Hat denn vielleicht auch jemand von Euch das Buch und hat schon Rezepte ausprobiert? Dann immer her mit Euren Erfahrungen :)

Copyright: © Heyne Verlag, Marian Keyes

Freitag, 17. August 2012

Neu in meiner Küche: zwei Backbücher und eine ganz tolle Tortenplatte!

Zum Glück werden MrCake und ich bald in eine größere Wohnung ziehen, denn so langsam haben wir wirklich keinen Platz mehr. Schon jetzt fristen meine schönen Tortenplatten und viele Bücher ein tristes Dasein im Keller und was soll ich sagen, es wird nicht besser :( Auch in dieser Woche kamen drei neue Sachen dazu, zwei Backbücher und eine Tortenplatte.

Per Post als Rezensionsexemplare eingetrudelt sind diese zwei ganz tollen neuen Backbücher:

von Leila Lindholm


Beide Bücher werde ich euch noch genauer vorstellen, aber das dauert noch ein kleines bisschen. Zum Backen bin ich nämlich noch nicht gekommen und eine Rezept zu Testen gehört für mich ja immer zu einer Rezension dazu :)


Außerdem habe ich mich riiiiesig über diese hübsche Tortenplatte von TK Maxx gefreut, die mir Jenny von Jennys Backwelt besorgt hat. Jenny kenne ich nur über das Internet und trotzdem ist sie für mich extra noch einmal losgefahren und hat mir die Tortenplatte besorgt, verpackt und zugeschickt! Vielen vielen Dank liebe Jenny, du hättest mir kaum eine größere Freude machen können :)

Dienstag, 14. August 2012

Boston-Cream-Cupcakes

Schon vor einiger Zeit habe ich euch HIER das wirklich richtig tolle Backbuch "Süße Sünden" vorgestellt. Damals hatte ich die Schoko-Karamell-Cupcakes nachgebacken und war begeistert! Der Teig war sehr saftig und locker und das Frosting war zwar etwas zu süß, schmeckte aber in der Kombination sehr gut.

Das zweite Rezepte das ich nun ausprobiert habe, waren die Boston-Cream-Cupcakes. Ich liebe einfach Vanillepudding, egal ob kalt, warm oder eingebacken in Kuchen oder Torten!


Boston-Cream-Cupcakes (12 Stück)
Teig
2 Eier
280 g (240 g) Zucker
1x Vanillezucker
80 g weiche Butter
240 g Mehl
1 EL Backpulver
1/4 TL Salz
240 ml (Voll-)Milch

- Eier,  Zucker und Vanillezucker richtig schön schaumig schlagen
- weiche Butter unterrühren
- Mehl, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch
  unter die Zucker-Ei-Masse rühren
- Teig bei 175 °C ca. 15-20 Minuten backen

Pudding
250 ml (Voll-)Milch
1/2 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
1 EL Mehl
1 EL Speisestärke
50 g (30 g) Zucker

- Zucker, Vanillezucker, Mehl, Speisestärke und Eigelb mit ein paar
  Esslöffeln Milch verrühren
- restliche Milch aufkochen, vom Herd nehmen
- zuerst 4-5 EL der Milch unter die Eimischung geben, dann alles in die
  Milch gießen und gut verrühren
- Pudding ca. 1 Minuten aufkochen lassen (dabei gut rühren!)
- abkühlen lassen (dabei mit Frischhaltefolie abdecken)
- aus dem Teig jeweils ein 2 cm breites und 3 cm tiefes Loch heraus
  schneiden, etwas Pudding einfüllen und "Deckel" wieder aufsetzen

Frosting (die Hälfte reicht locker!)
400 g Puderzucker
100 g Kakao
160 g weiche Butter
80 ml (Voll-)Milch

- alle Zutaten cremig aufschlagen und aufspritzen/aufstreichen


Leider konnte mich dieses Rezept überhaupt nicht begeistern. Am Teig und der Füllung lag es nicht, die waren wirklich gut, aber das Frosting war eigentlich ein Witz. Es war viel zu süß und auch viel zu viel für die Menge an Cupcakes - und ich habe schon nur die Hälfte zubereitet! Würde ich die Cupcakes noch einmal backen, würde ich mein Standard-Schoko-Frosting nehmen, welches zwar auch recht süß ist, aber viel besser schmeckt!

Rezeptquelle: das Backbuch "Süße Sünden"

Samstag, 11. August 2012

Saftiger Nusskuchen mit Schokoglasur

So oft wie ich auch aufwendigere Torten und Kuchen backe, so gerne esse ich den ganz klassischen Marmor- oder Sandkuchen. So hat z. B. meine eine Oma nie sehr viel gebacken, aber ihr Sandkuchen war unheimlich locker und saftig und von ihren Weihnachtsplätzchen hat jeder Besucher gerne genascht!

Da ich von Weihnachten noch zwei Tüten gemahlene Haselnüsse im Küchenschrank hatte, die nun unbedingt verbacken werden mussten, habe ich mich diesmal für einen ganz einfachen Nusskuchen mit Schokoglasur entschieden:


Nusskuchen mit Schokoglasur
6 Eier
250 g Zucker
1 TL Vanillezucker
400 g gemahlene Nüsse (ich habe Haselnüsse verwendet)
2 EL Semmelbrösel (hatte ich nicht, also nahm ich Grieß)
2 TL Backpulver
100 g Zartbitterschokolade
1 EL Nutella
1 EL Öl

- Eier mit Zucker und Vanillezucker ganz schaumig schlagen
- Nüsse, Semmelbrösel und Backpulver mischen und unter die
  Eiermasse rühren
- 26er Springform mit Backpapier auslegen, Teig hinein geben und bei
  175 °C ca. 55-65 Minuten backen
- Kuchen auskühlen lassen
- Schokolade schmelzen und gut mit Nutella und Öl verrühren
- auf den Kuchen streichen und fest werden lassen

Wie ihr sicher bemerkt habt, kommt das Rezept komplett ohne Butter o. ä. aus, da davon ja schon genug in den Nüssen steckt. Dadurch wird der Kuchen auch richtig schön saftig! Die Schokoglasur kann natürlich weg gelassen oder nur durch Puderzucker ersetzt werden, ich mags mit Schokolade aber lieber.

Was ist denn euer einfachstes Rezept? Also einfach im Sinne von "wenige, simple Zutaten" und "schnelle, unkomplizierte Herstellung"? 

Rezeptquelle: "Nusskuchen" von Chefkoch

Sonntag, 5. August 2012

Original American Cookies

E-Mails von Lesern/Leserinnen bekomme ich eigentlich täglich. Meist werden mir darin Fragen gestellt, aber ab und zu kommt es auch vor, dass mir jemand Rezepttipps schickt. So auch vor ein paar Wochen, als mir eine Leserin von einem tollen Cookierezept erzählte. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte sie dieses direkt aus den USA mitgebracht und weil es sich sehr gut angehört und sie selbst so davon geschwärmt hat, habe ich es direkt mal ausprobiert. Sie nennt sie "Double Chocolate Cookies", aber da ich bereits einmal Cookies unter dem Namen veröffentlicht habe, haben sie nun einen anderen Namen bekommen :)


Gebacken habe ich die Cookie für eine gute Freundin, die leider viiiiel zu weit weg wohnt :( Wir sehen uns nur 2-3 Mal im Jahr und so hat sie bisher auch noch nie etwas Selbstgebackenes von mir bekommen. Diesmal hatte sie jedoch Geburtstag und bekam eine große Schachtel voll mit herrlich nach Schokolade duftenden Cookies geschenkt. Die Schachtel ist übrigens eigentlich eine 6er Cupcake-Box, die ich bei taartendecoratie.nl gekauft habe.


Original American Cookies
225 g Butter
420 g Zucker
2 Eier
1x Vanillezucker
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
94 g Kakao (ich nehme immer echten Backkakao und niemals Kaba!)
220 g Mehl
170 g (oder auch mehr) gehackte weiße Schokolade

- alle Zutaten, bis auf die Schokolade, gut verkneten (Teig ist etwas klebrig)
- Hälfte der Schokolade ebenfalls dazugeben und mischen
- für eine Weile kalt stellen, damit sich der Teig besser formen lässt
- Kugeln von 30-40 g rollen, in der Hand etwas flach drücken und
  auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (nicht zu dicht
  nebeneinander)
- mit gehackter Schokolade bestreuen
- bei 180-200 °C ca. 7-10 Minuten backen (Achtung: Cookies sind zuerst
  noch sehr weich, härten aber beim Abkühlen aus

Wie gesagt riechen die Cookies ganz herrlich nach Schokolade und schmecken einfach nur unglaublich lecker! Ich hätte am liebsten alle für mich behalten, aber erstens wollte ich sie ja verschenken und zweitens wäre das so gar nicht gut für meine Hüften gewesen :)

Vielen vielen Dank liebe Anna für dieses wahnsinnig tolle Rezept!