Sonntag, 15. September 2013

Rezension: "Anniks Lieblingskuchen" von Annik Wecker + Zimtschneckenkuchen

Wie schon bei Facebook und Instagram versprochen, habe ich heute eine Rezension von einem tollen neuen Backbuch für Euch! "Anniks Lieblinsgkuchen" von Annik Wecker ist nämlich gerade erschienen und Ihr wisst ja, dass ich ein großer Fan von Ihr bin. Von Ihren sieben Büchern stehen fünf in meinem Schrank und "Meine besten Eisrezepte", "Kleine süße Sachen" und "Anniks göttliche Desserts" findet Ihr bereits als Rezension hier auf dem Blog :)

Jedenfalls habe ich mich schon seit Monaten auf "Anniks Lieblingskuchen" gefreut und schicke ein großes Dankeschön an den DK Verlag, der es mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Die einzelnen Kapitel in "Anniks Lieblingskuchen" tragen die Namen: "Schnell", "Alltäglich", "Außergewöhnlich", "Prächtig" und "Besondere Ablässe". Außerdem verrät Anniks so einige Tipps und Tricks und auch ein Kapitel rund um das "Basiswissen" der Teigsorten fehlt nicht. Beim ersten Durchblättern waren wirklich viele Rezepte dabei, die mich sofort angesprochen haben. Natürlich ist auch mal etwas dabei was ich schon woanders gesehen habe, aber das ist bei meinen mehr als vierzig Backbüchern auch kein Wunder ;)


Das Layout gefällt mir persönlich auch sehr gut. Es ist relativ schlicht und ein bisschen altmodisch angehaucht, aber gerade das gefällt mir und es wirkt insgesamt sehr stimmig. Der Focus liegt eben wirklich auf den Kuchen und Torten. Es ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack bzw. nicht jedem stylisch genug, aber ich mag es so sehr gerne und habe viel Spaß beim Durchblättern :)


Schön finde ich auch, dass Annik Wecker für einfache Rezepte teilweise viele Variationsmöglichkeiten bietet. So gibt es z. B. zehn Ideen zum Gugelhupf, zu Tartes oder zum Cheesecake. Es sind auch allgemein keine abgedrehten Ideen oder Zutaten dabei, sondern alles ist recht bodenständig und absolut alltagstauglich!


Ganz am Anfang von "Anniks Lieblingskuchen" verrät Annik Wecker die Top 10 Rezepte aus Ihrem Münchner Café - es war also gleich klar, dass ich ein Rezept davon zum Testbacken wähle. Zimtschnecken locken mich schon seit Ewigkeiten  (keine Ahnung warum ich noch nie welche gebacken habe) und so fiel mir die Entscheidung für ein Rezept sehr leicht :)


Zimtschneckenkuchen nach Annik Wecker (für eine 28er Form)
Hefeteig
50 g Butter
650 g Mehl
1 Würfel (42 g) frische Hefe oder entsprechende Menge Trockenhefe
120 g Zucker
100 ml lauwarme (!) Milch
120 ml Buttermilch
2 Eier
1/2 TL Salz

- Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und zerbröckelte Hefe in die Mulde geben
- Milch hinein gießen, 20 g Zucker dazugeben und etwas verrühren, 20 Min. stehen lassen
- Eier, zerlassene Butter, Buttermilch, restlichen Zucker und Salz dazugeben, zu einem glatten
  Teig verkneten und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen
  (das Volumen sollte sich in etwa verdoppeln!)
- verwendet ihr Trockenhefe, könnt ihr gleich alle Zutaten verkneten :)
- Teig vor dem Ausrollen nochmals gut durchkneten

Belag
140 g Butter
120 g Zucker
120 ml Ahornsirup
2 TL gemahlener Zimt

- 80 g Butter, 40 g Zucker und Ahornsirup in einem Topf leicht erwärmen und auf den Boden
  der Form geben (lieber eine geschlossene Form verwenden, damit nichts ausläuft)
- 60 g Butter zerlassen, restlichen Zucker (80 g) mit Zimt mischen
- Hefeteig zu einem Quadrat ausrollen (ca. 50 x 50)
- mit Butter bepinseln und die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darüber verteilen
- Teig aufrollen und in 12 Scheiben schneiden, diesen nebeneinander in die Form legen
- Hefeschnecken im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober/Unterhitze ca. 35 Minuten backen


Die Zimtschnecken waren wirklich herrlich fluffig, schön zimtig und natürlich recht süß und buttrig! Habt keine Angst vor dem Sirup, er zieht gut in die Schnecken ein und macht sie herrlich saftig. Nachteil solcher Kalorienbombe: schon nach einer Schnecke war man absolut pappsatt :) Auch meinem Liebsten haben die Zimtschnecken übrigens sehr sehr gut geschmeckt! Wir haben sie pur gegessen, aber wenn ich sie für Besuch backen würde, würde ich sie vielleicht mit ein bisschen Vanilleeis und angedickten Kirschen servieren. 

Mein Fazit: "Anniks Lieblingskuchen" ist wieder ein ganz tolles Backbuch, in dem man viele alltagstaugliche, aber auch aufwendigere Rezepte finden kann. Ich jedenfalls habe vieles gesehen, was ich gerne einmal nachbacken möchte und bin wieder sehr zufrieden mit dem Buch :)

Kommentare:

  1. Oh man, da bekommt man gleich wieder Hunger! Ich hab mal eine Frage, hast du irgendwo auch das Rezept für den Kuchen auf dem Cover? Würde den sehr gerne mal nachbacken. :-)

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    1. Das Rezept ist natürlich auch im Buch und deshalb möchte ich es nicht einfach so weitergeben :)

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  2. Der Zimtschneckenkuchen sieht wunderbar aus. Darauf hätte ich jetzt auch Lust. Ich habe auch mal einen gemacht, ist aber schon wieder viiiiel zu lang her. Jetzt, wo es draußen kälter wird, passt so ein Kuchen mit viel Zimt doch ganz gut :)

    Liebe Grüße
    Janet

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  3. Die Karamell-Schokoladentorte sieht ja mal absolut gut aus :-)

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  4. Das sieht mal verdammt lecker aus! Wir lieben Zimt und auch Zimtschnecken...muss also mal ausprobiert werden. LG

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  5. Ich habe mir jetzt das Buch gekauft, aber so ganz komme ich nicht damit klar. Ich möchte zum Nikolaus die Spekulatiustarte auf Seite 132 backen, aber ich verstehe nicht wie ich die Creme zubereiten soll. Die Angaben sind alle so ungenau (wie oben beschrieben" etc.). Kannst du mir da vielleicht helfen?

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    1. Du sollst es so machen, wie auf Seite 130 beschrieben. Das ist das Basisrezept und die Spekulatiustorte eine Abwandlung davon :)

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Vielen Dank für dein Kommentar :)