Dienstag, 29. Januar 2013

Rezension: "Backschätze" + klassischer Sandkuchen

Maria hat das Backbuch "Backschätze" aus dem Gräfe und Unzer Verlag schon HIER vorgestellt und auch ich habe es mittlerweile geschafft ein paar Rezepte nachzubacken. "Backschätze" kommt zuerst etwas unscheinbar daher, aber glaubt mir (und Maria), der Kauf lohnt sich!

"Backschätze" enthält über 80 ganz klassische Rezepte ohne viel Schnickschnack: egal ob Marmorkuchen, Sachertorte, Apfelstrudel, Käsesahntorte oder Bienenstich, es sind eigentlich alle bekannten (deutschen) Kuchen und Torten enthalten. Und ganz ehrlich? So gerne ich auch Cupcakes und Co. backe, so häufig greife ich auf alte Familienrezepte und Klassiker zurück. Das weckt bei mir zum einen Kindheitserinnerungen und zum anderen schmecken Klassiker eben oft einfach auch richtig gut!


Was mir sehr gut gefällt ist, dass einige Grundrezepte beschrieben werden, z. B. für Plunderteig, Mürbeteig, Biskuit, Brandmasse oder einfachen Rührkuchen. So kann man selbst ein bisschen experimentieren und ist nicht nur auf die vorgestellten Rezepte festgelegt! "Backschätze" enthält neben den Rezepten für süße Backwaren ebenfalls herzhafte Rezepte bzw. Rezepte für Brot und Brötchen.

Wie immer ganz wichtig für mich: zu jedem Rezept gibt es ein sehr hübsch aussehendes, aber schlichtes Foto. Wenn es nur nach den Fotos geht, lockt mich echt fast jedes Rezept und es fällt mir sehr schwer, mich für eines zu entscheiden! Diesmal hat deshalb wieder MrCake entschieden, welchen Kuchen ich ausprobieren soll und er wählte einen einfachen Sandkuchen als Testobjekt.

Der Hintergrund: eine Bäckerkette hier oben macht einen unglaublich leckeren und saftigen Marmorkuchen. Oft finde ich Bäckerkuchen ja nicht sooo toll, aber dieser ist wirklich richtig gut! Und deshalb steht er im Moment total auf einfachen Rührkuchen und wollte, dass ich mal mein Glück versuche ;)


Klassischer Sandkuchen
250 g Zucker
5 Eier
250 g weiche Butter
125 g Mehl
125 g Speisestärke
2 TL Backpulver
1x Kuchenglasur oder nur Puderzucker

- Butter und Zucker mehrere Minuten lang gut rühren
- jedes Ei einzeln dazugeben und unterrühren
- Mehl, Speisestärke und Backpulver vermengen und kurz mit der Eimasse vermischen
- Kastenform (30 cm) einfetten und mit Mehl ausstreuen, Teig hineingeben
- im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober/Unterhitze ca. 50-60 Minuten backen
- Stäbchenprobe machen (es sollte kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben)
- Kuchen abkühlen lassen und entweder mit Glasur bestreichen oder nur mit
  Puderzucker bestreuen


Leider leider ist mir der Kuchen etwas zu trocken geworden :( MrCake und ich waren mit meiner Leistung also nicht ganz zufrieden, aber ansich ist es ein schönes, einfaches und leckeres Rezept! Auch der Schokokuchen ist übrigens richtig richtig gut!

Weitere ausprobierte Rezepte aus diesem Buch:
Marmorkuchen
Blaubeerkuchen mit Streuseln
Eierlikör Gugelhupf
Erdbeer-Sahne-Torte
Grundrezept Biskuit (nicht verbloggt, super Grundrezept)
Brauner Kirschkuchen (nicht verbloggt, ein sehr schnelles und leckeres Rezept)

Fazit: Maria hat "Backschätze" ja schon mehrmals gelobt und auch ich bin echt begeistert! Wenn Euch noch ein richtig gutes Backbuch mit klassischen Rezepten fehlt oder Ihr einfach auf tolle Rezepte und ein hübsches Buch steht, dann solltet Ihr hier unbedingt zuschlagen :) 

Freitag, 25. Januar 2013

Die Schokostück-Box im Januar

Am Mittwoch kam nach (viiiiel zu langen) vier Wochen endlich die neue Schokostück-Box bei mir an. Wer noch einmal genau nachlesen möchte, was die Schokostück-Box eigentlich ist, klickt bitte HIER. Ich wusste schon durch Facebook, dass die Boxen am Montag verschickt wurden und habe das Paket Mittwoch ganz freudig vom Nachbar abgeholt :) Passend zum Valentinstag (?) hat mich ein rotes Herz begrüßt:


Diesmal war die Box sehr Vollmilch-lastig: super lecker fand ich die liebliche Vollmilch-Chocolade von Hachez und die "1847" von Wohlfarth, die Kekse von der Kekswerkstatt fand ich hingegen zu weich und sie haben mich auch geschmacklich nicht vom Hocker gehauen :( Die Milchschokolade mit Fleur de Sal vom Kakao Kontor" war nicht meins, da ich einfach kein Fan von Schokolade in der Kombi mit Salz bin. Ich finde aber sicher noch einen dankbaren Abnehmer ;) Die Schokobonbons von Leone habe ich noch nicht probiert, sie müssen wohl heute Abend dran glauben...

Insgesamt hat mir diesmal ein bisschen die Variation gefehlt. Etwas Fruchtiges hätte sicher gut gepasst und auch wenigstens eine Überraschung mit weißer Schokolade wäre toll gewesen! Wie hat Euch denn die Schokostück-Box gefallen? Und: bin ich eigentlich die einzige, die keine Schokolade mit Salz mag?????

*Die Schokostück-Box wurde mir von Schokostück zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

Mittwoch, 23. Januar 2013

Baileys-Kugeln

Außer der dekorierten Sachertorte hat mein Opa zum Geburtstag auch noch ein paar schnelle Baileys Pralinen von mir bekommen. Und kaum hatte ich sie ihm gegeben, hatte er auch schon eine im Mund - ich sage ja, er ist ein Süßschnabel!


Verpackt habe ich die Baileys-Kugeln in einen ganz schlichten, weißen Pappbecher mit Deckel. Dann noch ein bisschen Masking Tape und ein hübscher Aufkleber und schwuppdiwupp hat man eine hübsche Geschenkverpackung :) Gekauft habe ich alles bei Casa di Falcone. Die liebe Anna ist im Moment übrigens auch gerade dabei hübsche kleine Aufkleber für meine Hochzeit zu entwerfen. Bis ich die habe, wird es aber noch ein bisschen dauern, denn ich kann mich noch nicht endgültig für einen Entwurf entscheiden. Deko, Gastgeschenke, Blumen und Co. machen mich echt ein bisschen fertig - Bridezilla lässt grüßen!


Baileys-Kugeln
100 g Löffelbiskuit
60 ml Baileys
50 g weiche Butter
150 g weiße Kuvertüre
2-3 Packungen Vanillezucker

- Löffelbiskuits fein zerböseln und mit dem Baileys und der weichen Butter vermengen
- Kuvertüre schmelzen und unter die Masse rühren, 1 h in den Kühlschrank stellen
- kleine Kugeln rollen, nochmals kühlen
- zuletzt die Kugeln in Vanillezucker wälzen und hübsch verpacken :)


So 100%ig begeistern konnten mich diese Pralinen leider nicht. Es war zwar nicht so, dass sie gar nicht geschmeckt haben, aber eine Geschmacksexplosion waren sie auch nicht. Langweilig trifft es vielleicht ganz gut, mir hat irgendwie das gewisse Etwas gefehlt. Habt Ihr vielleicht eine Idee, wie ich die Baileys Kugeln aufpeppen könnte?

Rezeptquelle: "Lust auf Genuss"

Samstag, 19. Januar 2013

Alles gute Opa! (+ Test des Chocolate Fondants von Satin Ice)

Mein Opa ist in dieser Woche 80 Jahre alt geworden und heute werden wir mit der Familie und Freunden seinen Geburtstag nachfeiern. Wir haben eine Raum in einem Restaurant gemietet und ich freue mich schon auf einen gemütlichen Abend, leckeres Essen und meine Familie :)

Opa ist ein kleiner Süßschnabel und isst super gerne dunkle Schokolade, Nüsse, Pralinen... ach, eigentlich mag er fast alles! Deshalb bekommt er diesmal eine dekorierte Sachertorte und selbstgemachte Baileys Pralinen, die gibt es aber erst beim nächsten Mal zu sehen.


Dekorierte Torten für Männer finde ich immer schwierig, weil es ganz schnell zu verspielt und weiblich aussieht. Deshalb habe ich mich diesmal für braun und gold entschieden und anstatt den Fondant zu färben, habe ich fertigen Chocolate Fondant von Satin Ice bei Tolle Torten gekauft. 1kg kostet dort 8,45 €, was schon teurer ist, als der Callebaut Fondant (1kg ca. 7 €) den ich sonst verwende. 

Der Chocolate Fondant riecht sehr lecker nach Schokolade und schmeckt auch richtig gut! Allerdings ließ er sich schwerer weich kneten und ich fand ihn weniger elastisch als den Callebaut. Dafür musste ich aber nicht extra färben, was ja sonst auch einige Zeit in Anspruch nimmt. Meiner Meinung nach ist er also eine gute Alternative, auch wenn er etwas zickiger in der Handhabung ist.

Mein genereller Tipp: wenn Ihr Fondant kauft, dann greift zu gutem Fondant, also Callebaut oder Carma. Die Qualität ist viel besser als bei den billigen Sorten und rechtfertigt auch den höheren Preis! 

Das Ornament habe ich mit einer Schablone und Royal Icing gemacht. Gekauft habe ich meine Schablone HIER, sie sind in diesem Shop wesentlich günstiger als die meisten Schablonen in Tortenshops ;)

So, ich werde jetzt mal fix in mein Kleid schlüpfen, mich schminken und zur Geburtstagsfeier abdüsen. Ahhh ich freue mich schon so auf die Feier! Habt noch ein schönes Wochenende und genießt die Zeit mit Euren Liebsten <3

Sonntag, 13. Januar 2013

Sarah goes Instagram

Auf meiner Facebook Page habe ich ja schon ab und zu ein paar Instagram Fotos gepostet und da sich ein paar schöne Sachen angesammelt haben, zeige ich sie Euch heute noch einmal :)

 Frühstück bei "Anna Blume" in Berlin mit meiner Schwester und Anna
(hier ist es am Wochenende seeehr voll, aber das Frühstück ist super lecker!)

 Lebkuchenkugeln für die Familie zu Weihnachten

komisches Glühweinmousse mit leckerem Eliseneis, irgendwelchen Nocken und Aprikosen

Der Klassiker schlechthin: Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne

Auf dem Weg nach London...
(hier habe ich mit meiner Schwester Silvester gefeiert)

 Silvesteressen im "Bill´s" in London: Burger, Fries & Garlic bread!

 English breakfast im "Breakfast Club"
(ich liebe baked beans mit bacon)

Eine Freundin meiner Schwester hatte Pancakes mit Beeren und Custard

Der Weddingstyle musste ich regelrecht hinterher jagen... die Provinz lässt grüßen :(

Wie findet Ihr solche Einblicke in meinen Alltag? Langweilig oder möchtet Ihr mehr davon sehen? So viel knipse ich ehrlich gesagt nicht und richtig private Sachen möchte ich nicht auf den Blog stellen, aber mit der Zeit sammeln sich dann doch ein paar Fotos an :)

Dienstag, 8. Januar 2013

Rezension: "Motivtorten Basics" von Bettina Schliephake-Burchardt

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, welches zwar nicht neu erschienen ist, mich aber dennoch regelmäßig begleitet:
von Bettina Schliephake-Burchardt

Meine erste Motivtorte habe ich im November oder Dezember 2009 gebacken, zu einer Zeit, als gerade dieses Buch erschienen war. Ich gestehe, ich habe sehr viel Geld für Motivtortenbücher ausgegeben, aber der beste Kauf war "Motivtorten Basics". Ich bekomme häufig E-Mails mit Fragen zur Tortendekoration und verweise dann eigentlich immer auf dieses Buch, weil es einfach sehr gut und detailliert alle wichtigen Dinge erklärt!

"Motivtorten Basics" beginnt mit den Grundlagen: welche Werkzeuge und Materialen benötige ich? Wie sollte ich meine Zeit einteilen? Wie färbt man Fondant? Wie bereite ich den Tortenrohling für die spätere Dekoration vor? Wie decke ich ein? Fragen über Fragen, die auf den ersten Seiten leicht verständlich beantwortet werden:


Auf über 140 Seiten werden dann Schritt für Schritt (!) 20 verschiedene Motivtorten vorgestellt und ganz genau erklärt, wie man die verschiedenen Dekoelemente bastelt. Ganz besonders toll finde ich die vielen kleinen Fotos, die die Erklärungen um einiges verständlicher machen! Bei so manch anderem Buch habe ich manchmal  gar nicht verstanden, was ich nun eigentlich machen sollte :) 

Auf den letzten Seiten von "Motivtorten Basics" findet Ihr dann noch einige Rezepte wie z. B. das der super leckeren Sachertorte nach Oma Buchholtz (das Rezept schulde ich Euch schon ewig...) oder das vom Gelatinefondant. 

Viele wollen auch wissen, wie ich meine Rosen mache und ob ich nicht mal eine Anleitung machen könnte. Nein, ich werde niemals nie eine Rosen-Anleitung erstellen, denn das ist viel zu aufwendig und Betty hat das in Ihrem Buch einfach ganz toll gemacht!

Sehr empfehlen kann ich auch die Kurse bei Betty. 2010 war ich selbst bei ihr zum Basiskurs in Hamburg und fand diesen super! Mittlerweile bietet sie auch regelmäßig Basis- und Fortgeschrittenenkurse in Köln, Berlin und diversen anderen Städten an (KLICK). Außerdem hat Betty noch eine Online-Zeitschrift, den "Cake Pirate". Diese kann man als Abo kaufen und es erscheinen dann monatlich neue Tutorials zu verschiedenen Themen wie Zuckerblumen, Royal Icing oder Keksdekorationen :)


Mein Fazit: ich würde "Motivtorten Basics" wirklich jedem Motivtortenanfänger empfehlen und auch Fortgeschrittene können sich noch den ein oder anderen Trick abgucken! So detaillierte Anleitungen habe ich bisher in keinem Buch gefunden :) Ich hoffe ja heimlich auf eine Fortsetzung, also Betty, worauf wartest du eigentlich noch?

Anmerkung:
Ganz wichtig und ich kann es nur immer wieder sagen: überschätzt Euch nicht und fangt erst einmal mit einfachen Dekorationen an. Arbeitet sauber und sorgfältig und seid geduldig, niemand macht schon nach den ersten paar Torten so tolle Sachen wie die richtig guten Cake Designer! Ein einfaches, aber gut gearbeitetes Motiv sieht 100x schöner aus, als eine Torte, der man gleich ansieht, dass sich jemand total überschätzt hat :) 

Samstag, 5. Januar 2013

2013!

Es tut mir sehr leid, dass ich meinen Blog über Weihnachten und Silvester so vernachlässigt habe, aber ich versuche im Moment mich auch mal ganz bewusst etwas vom bloggen freizumachen und Tage der Ruhe einfach nur zu genießen, ohne Klickzahlen und Beiträge im Hinterkopf zu haben. Hinzu kommt, dass ich ehrlich gesagt auch kein großer Fan davon bin, wenn auf allen Blogs das Gleiche steht und lese selbst nur ganz selten Jahresrückblicke und Co. Ein tolles Jahr 2013 mit gaaaanz vielen leckeren, selbstgebackenen Sachen und viel Fröhlichkeit wünsche ich Euch aber natürlich trotzdem und hoffe, dass Ihr genauso zahlreich wie bisher hier vorbeischaut!

Vor mir liegen aufregende Monate: bald sind unsere Einladungskarten fertig (danke Nadine!!!), die Details der Hochzeitsfeier müssen organisiert werden, das Brautkleid fehlt noch und überhaupt vergeht die Zeit im Moment wie im Flug! Zum Backen komme ich irgendwie gar nicht und einen guten Fotoplatz habe ich hier im neuen Haus auch noch nicht gefunden. Da muss ich mir langsam dringend Gedanken machen oder MrCake zum Basteln einer Fotobox zwingen ;)


Ich hoffe wirklich sehr, dass ich bald wieder mehr Zeit zum Backen habe und Euch ein paar schöne neue Rezepte präsentieren kann! Los geht´s wahrscheinlich schon in der nächsten Woche mit einer dekorierten Torte zum 80. Geburtstag von meinem Opa. Ob ich allerdings wirklich mit Fondant arbeiten werde, weiß ich noch nicht. Mal sehen was mir so einfällt :)