Dienstag, 26. November 2013

Rezension: "Feinste Weihnachtsbäckerei" + mürbe Vanilleplätzchen

Da es nun nicht mehr lange bis Weihnachten ist und Ihr hoffentlich genauso wild aufs Plätzchenbacken seid wie ich, möchte ich Euch heute das Buch "Feinste Weihnachtsbäckerei" von Ulrike Hornberg und Pierre Reboul vorstellen. Erschienen ist es im Brandstätter Verlag und kostet 29,90 €:

"Feinste Weihnachtsbäckerei" ist eine erweiterte Neuauflage des gleichnamigen Klassikers von 1985 und enthält auf 250 Seiten über 200 weihnachtliche Rezepte. Die österreichischen Klassiker wie Kokosbusserl oder Springerle aus der älteren Auflage wurden neu kombiniert mit französischen Rezepten und ergeben nun eine noch umfangreichere Rezeptsammlung. Ihr findet in diesem Buch wirklich alles: Rezepte für Plätzchen, Früchtebrote, Stollen, Lebkuchen, Trüffel, Baiser... was auch immer Ihr sucht, Ihr werdet hier ganz bestimmt fündig!

Auf den ersten Seiten des Buches dreht sich zudem alles um die Grund(back)ausstattung, die wichtigsten Grundzutaten und es gibt auch eine kleine "Backschule". Für mich ist dieser Einführungsteil meist nicht so interessant da ich mich mit dem Backen recht gut auskenne, für etwas ungeübtere Bäckerinnen und Bäcker aber doch eine schöne Ergänzung!


Das Layout ist sehr klassisch und schlicht und gefällt mir gerade deshalb unheimlich gut! Die dominierenden Farben Grau und Gold und die schön dicken Buchseiten machen "Feinste Weihnachtsbäckerei" optisch zu einem echten "Weihnachtsbackbuch" (oh Gott, versteht man was ich damit sagen möchte?). Auch schön finde ich, dass die Fotos sich auf das Wesentliche, nämlich das Gebäck, konzentrieren und nicht überstylt sind. 

Die Fotos sind aber leider auch der (einzige) ganz große Kritikpunkt: es gibt davon viel zu wenige in diesem Buch. Manchmal kommt auf sechs und mehr Rezepte nur ein einziges Foto und viele Seiten sehen aus wie die Doppelseite, die ich unten fotografiert habe :( So kann ich mir das Gebäck sehr oft überhaupt nicht vorstellen und ich muss ehrlich sagen, dass ich so wenige Fotos in noch keinem meiner Bücher gefunden habe. Man hätte ja auch mehrere Sorten Plätzchen gemeinsam fotografieren können, falls es darum ging Platz zu sparen. 


Als Testrezept habe ich mir diesmal ein ganz einfaches und sehr klassisches Rezept für mürbe Vanilleplätzchen aus dem Buch heraus gesucht. Das Foto sah toll aus (ihr merkt, Fotos sind für mich einfach super wichtig!) und nach einem langen Arbeitstag waren sie auch noch schnell gemacht.


Mürbe Vanilleplätzchen "Diamant aus Vanille"
200 g Butter
80 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
1/4 TL Salz
20 g Eigelb
225 g Mehl
+ ein Eigelb und groben Zucker/Hagelzucker für den Rand

- alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig verkneten (Achtung, der Teig ist sehr klebrig!)
- diesen zu ca. 3 cm dicken Rollen formen, in Frischhaltefolie einwickeln und kalt stellen
- dann rundherum mit Eigelb bestreichen und in dem groben Zucker wälzen
- nochmals kurz kalt stellen, in etwas dickere Scheiben schneiden und bei 170 °C Umluft
  ca. 10 Minuten goldgelb backen

Die fertigen Plätzchen sind herrlich mürbe und buttrig und haben mir und meinem Mann sehr sehr gut geschmeckt :)


Mein Fazit: "Feinste Weihnachtsbäckerei" ist ein wirklich richtig schön aufgemachtes Backbuch mit einer sehr umfangreichen Rezeptsammlung. Leider sind aber nur wenige Fotos dabei und hätte ich es mir im Buchladen angeschaut, hätte ich es wohl allein deshalb wieder zurück ins Regal gestellt :( Der erste Eindruck ist beim (Back-)Buchkauf eben oft ganz entscheidend, da man sich mit den konkreten Rezepten dann eher erst zu Hause auseinander setzt. Wer aber über diesen Makel hinwegsehen kann, bekommt ein wirklich tolles Buch, das sicher auch wunderbar als Weihnachtsgeschenk eignet :)

*Das Buch "Feinste Weihnachtsbäckerei" wurde mir vom Brandstätter Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Freitag, 22. November 2013

Der Inhalt der brandnooz Back Box

Vor kurzen habe ich Euch ja die brandnooz Back Box vorgestellt und fünf Boxen an Euch verlost (ich hoffe alle Boxen sind gut angekommen?!). Nun möchte ich Euch natürlich auch noch kurz die enthaltenen Produkte vorstellen :)

 Milka Mini Muffin Backmischung / Kluth Cranberrys / Pickerd Cake-Creme
Lotus Karamellgebäck Creme / Pickerd Drachen-Perlchen / (Sanella)

Besonders gefreut habe ich mich über die Drachen-Perlchen und die Karamellgebäck Creme. Zuckerperlen kann man nämlich nie genug haben und auf die Karamellcreme bin ich einfach so sehr gespannt ;) Die Cake-Creme kann ich leider gar nicht gebrauchen, weil ich so fertige künstliche Creme überhaupt nicht mag... Cranberrys brauche ich regelmäßig zum Backen und auch die Milka Backmischung werde ich gerne ausprobieren. Mit einem einfachen Frosting kann man sicher ganz fix ein paar leckere Mini Cupcakes backen! (Sanella habe ich auf dem Foto vergessen...)

Zeitung Laviva / Diamant Profi-Backmehl / Freixenet "Mia" Moscato
Nevella Sucralose Tafelsüße / Mans Freitag Likies

Die Laviva Zeitschrift war glaube ich nur eine kleine Zugabe, passt aber irgendwie so gar nicht in eine Back Box :( Da hätte es sicherlich passendere Zeitungen gegeben. Auch Sucralose zum Backen brauche ich nicht. Ich verwende lieber richtigen Zucker, da er einfach sehr wichtig für die Konsistenz vieler Backwaren ist! Auf das Profi Backmehl bin ich sehr gespannt und ein Gläschen Moscato und leckere kleine Kekse passen doch gut in die Wartepausen beim Backen ;) 

Mein Fazit: von den elf Produkten der brandnooz Back Box fand ich leider nur sieben richtig passend. Der Rest hat eigentlich nicht besonders viel mit dem Thema Backen zu tun und so bin ich doch ein bisschen enttäuscht :( Es gibt soooo viele tolle Backzutaten, so viel hübsche (essbare) Deko, da hätte man doch etwas passendere Produkte finden können.

Vielleicht sehe ich das Thema aber auch etwas zu eng? Was meint Ihr? Hat die Box Eure Erwartungen erfüllt und habt Ihr vielleicht auch schon ein paar Produkte ausprobiert?

Dienstag, 19. November 2013

Gib mir die Kugel: Ferrero Rocher Torte

Ich gestehe: ich liebe liebe liebe Ferrero Rocher! Diese knusprigen, nussigen, schokoladig-cremigen Kugeln finde ich einfach wahnsinnig lecker und so sind sie eine meiner absoluten Lieblingssüßigkeiten. Ich weiß nicht wie lange ich schon die "Gib mir die Kugel" Torte auf dem Laptop abgespeichert habe und noch weniger weiß ich, warum ich sie Ewigkeiten nicht ausprobiert habe. Jedenfalls waren vor kurzem Freunde bei uns und da habe ich die Ferrero Rocher Torte endlich mal nachgebacken.

Das Zerkleinern der Kugeln ist ein bisschen tricky, zumindest mit meinem Stabmixer. Zuerst waren die Ferrero Rocher viel zu kalt, ließen sich nicht zerkleinern und ganze Stücke flogen durch die Luft. Dann waren sie irgendwann zu weich und legten den Stabmixer lahm... Es war wirklich nicht lustig und machte mich irgendwann ziemlich wütend :) Hat man das Problem des Zerkleinerns aber erstmal überwunden, ist der Rest ein Kinderspiel!

Ferrero Rocher Torte (für eine 26er Springform)
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
150 g weiche Butter
200 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver

- Zucker, Vanillezucker und Eier mehrere Minuten lang sehr schaumig aufschlagen
- weiche Butter dazugeben und verrühren
- Haselnüsse und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben
- in eine Springform füllen und bei 180 °C Ober/Unterhitze ca. 30 Minuten lang backen
- auskühlen lassen

32 Kugeln Ferrero Rocher (gut gekühlt)
700 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
Kuvertüre zum Verzieren

- 24 kalte Ferrero Rocher mit dem Mixer (oder dem Stabmixer) gut zerkleinern
- Sahne zusammen mit dem Sahnesteif steif schlagen und 2/3 davon vorsichtig nach und nach
   unter die Ferrero-Rocher-Masse heben
- Creme auf den ausgekühlten Boden streichen, 8 Ferrero Rocher halbieren
- mit der restlichen Sahne Tupfen auf die Torte spritzen und mit den halbierten Pralinen belegen
- Kuvertüre schmelzen und damit die Mitte der Torte verzieren


Die Torte schmeckt sehr lecker nach Ferrero Rocher und auch der Boden ist ein (Nuss)Traum! Durch die viele Sahne und die Nüsse ist sie aber auch mega gehaltvoll und sehr sehr sättigend. Mehr als ein Stück auf einmal habe ich also nicht geschafft. Als einzige Torte zum Kaffee würde ich die Ferrero Rocher Torte wohl nicht mehr anbieten, aber zusammen mit leichteren Kuchen und Torten passt sie gut auf eine Kaffeetafel, weil sie natürlich auch recht hübsch aussieht :)

Wenn Euch also durch die Luft fliegende Ferrero Stückchen und eine riesige Menge Kalorien nicht abschrecken, solltet Ihr diese Torte dringend nachbacken!

Sonntag, 17. November 2013

Hellofresh im Oktober

Heute zeige ich Euch vorerst das letzte Mal den Inhalt einer Hellofresh Box. Meine 4-Boxen-Testphase ist nun nämlich um :) Mein Mann und ich haben zusammen insgesamt zwölf verschiedene Gerichte gekocht und gegessen und waren wirklich sehr zufrieden mit den Produkten, dem Service und dem Geschmack. Es war natürlich auch mal etwas dabei was uns nicht ganz so gut geschmeckt, aber das kann bei einer Überraschungsbox nun einmal passieren.

Hier noch einmal meine alten Berichte vom Juli, August und September :)


Schweinesteak in Rosmarin-Zitronen-Marinade, dazu braun gebratene Spätzle & Rahmspinat
Ich habe dank der Box tatsächlich zum ersten Mal selbst Rahmspinat gekocht und fand ihn super super lecker :) Auch die Spätzle haben richtig gut dazu gepasst. Allerdings hätten wir beide durchaus noch ein weiteres Stück vom Schweinelachssteak essen können und mein Mann wurde so leider nicht so richtig satt.


Parmesan-Puten-Goujons mit Karotten-Kartoffelstampf und Thymian-Tomatensalat
Das war definitiv das mit Abstand leckerste Gericht der Box!!! Es war super einfach zu kochen, die Zutaten absolut alltagstauglich und es hat einfach alles wunderbar zusammen gepasst. Das Gericht wird es so definitiv noch öfter geben :)

Champignon & karamellisierte Zwiebel-Tarte, mit Creme fraiche und Kräutern der Provence
Von der Tarte konnte ich leider kein gescheites Foto schießen, weil es nach dem Kochen schon unheimlich spät war :( Ich habe ja keine Tageslichtlampen und so bin ich wirklich auf das Tageslicht angewiesen. Die Tarte war ok, aber doch das schwächste Gericht der Box. Ich persönlich hätte noch etwas (Ziegen?)Käse über das Gemüse gegeben und mitgebacken, das ist mir aber zu spät eingefallen. So war es irgendwie wieder etwas zu wenig Belag und ein kleines bisschen langweilig.


Ob wir die Box nun auch selbst bestellen werden? Ja. Nicht jede Woche und nicht jeden Monat, denn die Box ist ja doch etwas preisintensiver, aber mir hat das Ausprobieren neuer Gerichte einfach unheimlich viel Spaß gemacht. Ich bin manchmal beim Kochen etwas eingefahren und langweilig und da brauche ich dann einfach ein bisschen Inspiration ;) Von Zeit zu Zeit werden wir uns also eine Hellofresh Box gönnen und wenn Ihr mögt, werde ich die Gerichte dann auch wieder hier vorstellen :)

Dienstag, 12. November 2013

Brownies Brownies Brownies und noch mehr Brownies

Jetzt wo Weihnachten mit immer größeren Schritten auf uns zu kommt, wollte ich Euch noch einmal an ein älteres Brownie Rezept von mir erinnern. Falls Ihr das noch nicht ausprobiert habt, dann ist jetzt in der Vorweihnachtszeit der perfekte Zeitpunkt :)


Durch die vielen Nüsse und die Rosinen passen sie perfekt in die Weihnachtsbäckerei. Und Ihr müsst sie unbedingt auch mal in Puderzucker walzen, dass schmeckt gleich noch viel besser!

Das Rezept findet Ihr HIER :)


Wie Ihr auf den Fotos seht verschenke ich die Brownies auch sehr gerne an Familie und Freunde zum Geburtstag. Ich mag nicht immer "nur" etwas Gekauftes verschenken und ergänze oft ein kleines Geschenk aus meiner Küche. Verpackt in Boxen (z. B. von Casa di Falcone), verziert mit einem Band und einem hübschen Aufkleber werden die Brownies zu einem tollen individuellen Geschenk :)

Sonntag, 10. November 2013

Die Schokostück-Box im Oktober

Vor einer Woche war es wieder soweit: die neue Schokostück-Box kam ins Haus geflattert. Ein bisschen verspätet, weil eines der Produkte nicht rechtzeitig bei Schokostück eingetroffen ist. Das war aber nicht schlimm, denn man wurde per Mail und Facebook über die Verspätung informiert. Von einer so guten Information der Kunden können sich so einige Unternehmen ein Stück abschneiden!

Falls Ihr die Schokostück-Box noch nicht kennt und mehr darüber erfahren möchtet, könnt Ihr HIER alles ganz genau nachlesen. Außerdem findet Ihr auf meinem Blog Fotos von allen bisherigen Schokostück-Boxen!


Diesmal waren in der Box vier Produkte enthalten: ein Mandel Schoko Cake Pop von Ben & Bellchen, dunkle Nougat Schokolade von Vivani, Glückskugeln von Wellnuss und Honiglebkuchen von Leysieffer

Auf Instagram meinte jemand, dass er etwas enttäuscht war vom Inhalt, weil es scheinbar zu wenig Produkte für den Preis der Box waren. Ich habe dann nach den Preisen geschaut und allein die Honiglebkuchen kosten im Online Shop schon um die 10 €. Der Cake Pop liegt bei 2,90 €, die Glückskugeln bei 2,95 € und die Vivani Schokolade bei 1,79 €. Macht 17,64 €.

Ich rechne den Wert der Box eigentlich nie nach, denn ich finde das ist nicht unbedingt der Sinn der Sache. Diesmal kann ich aber ganz Sherlock Holmes like verkünden, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht ;)


Aufgegessen habe wir bisher den Cake Pop (ok, der war nach gefühlten 10 sec. nach Fotografieren der Box aufgemampft) und die Honiglebkuchen. Der Cake Pop war super lecker und die Honiglebkuchen gut, aber für den Preis irgendwie nicht besonders genug. Die Glückkugeln (Haselnusskerne mit Zimt-Vollmilch-Schokolade) waren laut meiner Schwester auch super. Die Vivani Schokolade und meinen eigenen Glückskugeln lege ich noch weg für "schlechte Zeiten" ;)


Ich habe meiner Schwester übrigens auch gerade ein Schokostück Abo zum Geburtstag geschenkt. So bekommt sie nicht nur ein Geschenk zum Geburtstag, sondern auch drei Monate lang immer eine kleine Überraschung nach Hause geliefert. Von Ihr bekomme ich im Moment also auch immer die Rückmeldung, welche Produkte sie besonders gut fand.

Was hat Euch denn in diesem Monat am besten geschmeckt? Oder war vielleicht auch etwas dabei, was Euch gar nicht gefallen hat?

*Die Schokostück-Box wurde mir von Schokostück zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank!

Sonntag, 3. November 2013

Einfach nur wahnsinnig lecker: "Heiße Liebe" oder Käsekuchen mit Beeren

Schon die ersten Bilder auf Facebook und Instagram haben Euch ganz neugierig gemacht. Und ja, dieser Käsekuchen ist auch wirklich so lecker wie er aussieht! Ich bin jedenfalls ganz hin und weg von dem Mix aus süß-cremigem Käsekuchen, knusprigem Mürbeteigboden und den sauren Beeren.


Was ich nicht unbedingt brauche ist die im Originalrezept vorhandene Creme aus weißer Schokolade. Ich fand sie leider nicht ganz so passend und zum Glück hatte ich auch nur einige Kleckse davon aufgespritzt. Der Vollständigkeit halber schreibe ich Euch die Creme trotzdem mit auf, es hat ja jeder einen anderen Geschmack :)

Ich habe außerdem die Menge an Boden verdoppelt, einfach weil ich Mürbeteig sehr gerne mag und mir die vorgegeben Menge als zu wenig erschien. Das könnt Ihr aber gerne anpassen, wenn Ihr eher weniger Boden mögt. Verzichtet habe ich auch auf den gekauften Pudding und stattdessen einfach mehr Quark genommen. Das Rezept unten ist also meine abgewandelte Version :)


"Heiße Liebe" oder: Käsekuchen mit Beeren (für eine 28er Tarteform oder 26er Springform)
250 g Butter
100 g Zucker
400 g Mehl

- Mehl, Zucker und Butter zu einem glatten Mürbeteig verkneten, eine 1/2 Stunde kalten stellen
- Teig in die Tarteform drücken, dabei einen Rand hochziehen

2 EL Marmelade (Himbeer, Johannisbeer...)
3 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
600 g Magerquark
300 g gefrorene Himbeeren oder ein Beeren-Mix

- rohen Boden mit der Marmeladen bestreichen
- alle anderen Zutaten bis auf die Beeren mit dem Handrüher gleichmäßig verrühren
- auf den Boden gießen und mit den gefrorenen Beeren belegen
- Käsekuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober/Unterhitze etwa 1 Stunde backen
  (reduziert unbedingt die Hitze, wenn der Kuchen zu schnell zu dunkel wird!!!)

100 g Magerquark
100 g weiße Schokolade
200 g Sahne

- Schokolade vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen, Sahne steif schlagen
- Magerquark und Schokolade verrühren, dann die Sahne vorsichtig unterheben
- gleichmäßig oder in Tupfen auf dem ausgekühlten Käsekuchen verteilen


Ich werde häufig gefragt, warum meine Käsekuchen so schön gleichmäßig und hell werden. Das ist ganz leicht zu erklären: ich beobachte den Kuchen im Ofen und reduziere fast immer die Hitze, wenn ich merke dass der Kuchen zu dunkel wird (oder nehme gleich 10 °C weniger als angeben). Durch zu hohe Temperatur geht Käsekuchen zu stark auf, wird zu dunkel und fällt beim Auskühlen auch wieder deutlich zusammen.

Ich bin gespannt wie Euch dieser Käsekuchen schmeckt und vor allem, ob Ihr ihn mit der Creme gegessen habt oder nicht :)

Rezeptquelle: abgewandelt nach einem Rezept von Chefkoch