Sonntag, 8. Februar 2015

Erdnussbutter-Brownies mit Himbeeren von Jamie Oliver

Am letzten Wochenende habe ich Euch das Buch "Jamies Wohlfühlküche"* (klick) von Jamie Oliver vorgestellt und heute reiche ich wie versprochen das Rezept für die super leckeren Erdnussbutter-Brownies nach. Eigentlich möchte ich schon ewig Brownies mit einem Topping aus gehackten Erdnüssen und Karamell backen, aber Jamies Rezept mit Himbeeren und Marmelade fand ich dann doch erstmal spannender:


Zuerst stellt man die Erdnussbuttercreme her und dann kommen ein wahnsinnig schokoladiger Brownieteig, saure Himbeeren und fruchtige Himbeermarmelade dazu - eine Kalorienbombe hoch zehn! Aber der Aufwand lohnt sich, versprochen :)


Erdnussbutter-Brownies mit Himbeeren nach Jamie Oliver
2 Eigelb
50 g feinen Rohrzucker
1 gehäuften TL Speisestärke
250 ml fettarme Milch
Mark von 1 Vanilleschote
20 g Butter
2 gehäufte EL Erdnussbutter

- Eigelbe, Zucker und Speisestärke vermischen
- Milch, Vanillemark und Butter aufkochen und unter Rühren zur Eimasse geben
- zurück in den Topf schütten und 1-2 Minuten vorsichtig köcheln lassen (dabei 
  ebenfalls gut Rühren damit nichts anbrennt, die Masse muss andicken)
- Erdnussbutter einrühren und abkühlen lassen

230 g Butter
250 g dunkle Schokolade (in Stücke gebrochen)
230 g feiner Rohrzucker
4 große Eier
150 g Mehl
2 EL Himbeermarmelade
75 g Himbeeren (gefroren oder frisch)
etwas Butter und Backkakao für die Form

- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Butter und Schokolade bei geringer Hitze schmelzen
- Topf vom Herd nehmen und den Rohrzucker einrühren, kurz ein wenig abkühlen lassen
- erst die Eier einzeln (ein Schneebesen reicht) und dann das Mehl gut unterrühren
- Backform einfetten und mit etwas Kakao bestäuben
- Teig in die Form gießen, Erdnussbuttercreme darauf verteilen und etwas marmorieren
- Marmelade in Klecksen und Himbeeren auf dem Teig gleichmäßig verteilen
- ca. 25 Minuten backen (bei mir waren es gute 30-35 Minuten, vielleicht war es bei Jamie
  Umluft und nicht Ober/Unterhitze?)


Mein Mann und ich fanden die Erdnussbutter-Brownies sehr sehr lecker, aber auch sehr sättigend. Mehr als zwei kleine Stücke auf einmal haben wir beide nicht geschafft! Ich habe also einiges vom Blech eingefroren und wenn nun der große Schokohunger kommt, taue ich mir fix ein Stückchen in der Mikrowelle auf :)

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Donnerstag, 5. Februar 2015

Instagram Update: Januar 2015

Zum Bloggen fehlt im Moment leider oft die Ruhe, aber ein Foto bei Instragram hochzuladen geht zum Glück ganz fix :) Wer mir dort folgen und ab und zu Eindrücke in meinen Alltag bekommen mag: ihr findet mich unter "sarahstorten".

"Frühstücksglück"* das neue Buch von Virginia Horstmann von "Zucker, Zimt und Liebe" kam als Rezensionsexemplar zu mir ins Haus geflattert -  es ist wirklich toll (Rezension folgt demnächst)!
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Zwei Bücher über Beikost und hübsches Kindergeschirr sind ebenfalls eingezogen, denn in ca. einem Monat möchte ich die ersten (Brei)Essversuche mit Marie starten.

Ich könnte Marie stundenlang beim Schlafen zuschauen und habe davon schon gefühlt
10000 Bilder gemacht die alle ziemlich ähnlich aussehen :)
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Vorbereitungen für den "Englischen Kastenkuchen"

Auf den Bauch liegen muss leider sein, auch wenn es noch recht anstrengend ist. Ablenkung ist da ganz wichtig, an das Spieltrapez hänge ich alle paar Tage neues Spielzeug :)
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Ich habe die 7. und letzte Sons of Anarchy Staffel geschaut (und die 4. Staffel über Instagram verkauft, deshalb das Foto)

Nach langer Recherche und vielen Tipps (Danke!!!) über Facebook und Instagram haben
wir uns für den Stokke Tripp Trapp* entschieden und sind super happy! Zu dem Zeitpunkt
gab es noch gratis den Table Top* dazu.
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Schokohunger :)

Babyshopping macht einfach glücklich: Spucktücher von Aden+Anais* und
Pullover, Kleid und Lätzchen von Zara

Ich habe sehr sehr leckere Pancakes nach einem Rezept von Leila Lindholm gebacken.
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Außerdem habe ich mal meinen Zeitungsstapel abgearbeitet. Manchmal komme ich
leider tagelang nicht richtig zum Lesen...

Taschentücherpackungen werden hier heiß geliebt ;)
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Geniale, aber super gehaltvolle Erdnussbutter Brownies mit Himbeeren nach Jamie Oliver aus dem Buch "Jamies Wohlfühlküche". Rezept folgt demnächst!

Und zu guter letzt: es gab endlich mal wieder Lasagne mit viiiel Bechamelsoße.
Da könnte ich mich reinlegen!

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Sonntag, 1. Februar 2015

Rezension: "Jamies Wohlfühlküche" von Jamie Oliver

Ich bin ja ein großer Fan von Jamie Oliver. Ich finde ihn selbst wahnsinnig sympathisch, mag seine Sendungen, seine Rezepte und liebe es seine Kochbücher durchzublättern. Schon aus dem Buch "Essen ist fertigt!"* habe ich so einige Rezepte nachgekocht und seitdem gehören die Pasta Peperonata und die Rigatoni mit Tomaten-Auberginen Sauce zu meinem festen Rezeptestamm. Das neuste Buch "Jamies Wohlfühlküche"* habe ich mir nun zu Weihnachten gewünscht und habe damit schon so einige gemütliche Abende auf der Couch verbracht :) 

"Jamies Wohlfühlküche"* ist wie so einige meiner Lieblingsback- und kochbücher im Dorling Kindersley Verlag erschienen und kostet 26,95 €. Das ist ziemlich happig, aber leider mittlerweile ein fast normaler Preis für gute Kochbücher. Normal hin oder her, aufgrund dieser hohen Preise kaufe ich leider das ein oder andere schöne Buch nicht, 20 € sind oft meine Schmerzgrenze.


Auf 408 Seiten findet man rund 100 Rezepte, die in sechs Kapitel unterteilt sind:

Nostalgie: Gerichte aus der Kindheit
Gute-Laune-Küche
Muntermacher
Rituale
Kleine Sünden
Süßes Glück

Die Rezepte sind bunt gemischt: es gibt klassische Gerichte (Shepherd´s Pie, Filet Wellington), exotische (Massam Curry, Gado Gado, Nasi Goreng), Pastagerichte (Entenlasagne, Linguine mit Garnelen) und ein eigenes Kapitel mit Kuchen, Torten und Desserts (Erdnussbutterbrownies, Milchtarte, Eiscreme). Ihr seht, es ist wirklich von allem und für alle etwas dabei und trotzdem finde ich "Jamies Wohlfühlküche"* sehr stimmig!

Manche Gerichte sind sehr aufwendig und brauchen gute 3-4 h, andere gehen dann wieder ganz fix und lassen sich schnell nach dem Feierabend kochen. Bei Amazon kritisiert jemand die teilweise exotischen Zutaten. Ja, manchmal ist etwas besonders dabei, aber in Zeiten von Google sind passende Internetshops schnell gefunden. Und es steht ja nirgendwo geschrieben, dass alles nur aus einfachsten Zutaten besteht.


Das einzige was mir persönlich nicht gefällt ist der Buchumschlag. Er geht nur um das halbe Buch herum und soll sicher besonders originell sein. Ich finde ihn nervig, weil er dauernd verrutscht und total unpraktisch ist. Ich mag allerdings generell nicht gerne Umschläge bei Kochbüchern und bin da vielleicht voreingenommen ;)


Fazit: ich bereue meinen Weihnachtswunsch kein bisschen. "Jamies Wohlfühlküche"* ist toll anzuschauen und schon das Durchblättern macht mir richtig viel Spaß. Nachgekocht habe ich leider noch nichts (meine Kleine verhindert im Moment umfangreichere Kochaktionen), weshalb ich zu dem Funktionieren der Rezepte nichts sagen. Viele hören sich aber super lecker an und es kleben schon so einige Nachkoch-Post-Its im Buch :)

Bald stelle ich Euch die Erdnussbutter Brownies (siehe letztes Bild) vor, die habe ich gerade Abends um 23 Uhr gebacken als Marie im Bett lag. 

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Samstag, 31. Januar 2015

Weihnachtliche Resteverwertung: Englischer Kastenkuchen

Jedes, aber auch wirklich jedes Jahr behalte ich von der Weihnachtszeit eine Tüte voll mit Zutaten zurück. Ich mache nämlich gerne mal Hamsterkäufe bei denen Unmengen an Mandeln, Haselnüssen, Gewürzen, Nougat, Citronat und Marzipan in meinem Einkaufkorb landen. Ja, ohne vorher überhaupt zu überlegen was ich damit anstellen möchte. Und so fristen auch diesmal Citronat, Früchtemix und Belegkirschen (die ich doch eigentlich nicht mal mag!) ein klägliches nachweihnachtliches Dasein in meinem Schrank. Aufheben bis zum nächsten Jahr ist ungünstig, weil manches verfällt und wir im Spätsommer umziehen. Da miste ich lieber vorher schon aus :)

Eine gute Möglichkeit Belegkirschen und Citronat zu verbacken ist dieser Englische Früchtekuchen, der auch im Januar noch wunderbar schmeckt!


Englischer Kastenkuchen (für einen Kastenform Länge 25 cm)
100 g Citronat
100 g Belegkirschen
100 g weiche Butter
150 g Zucker
2 TL (oder ein Päckchen) Vanillezucker
2 Eier
abgeriebene Schale einer Zitrone
250 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Sahne
100 g Rosinen
Butter und Mehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben

- Citronat und Belegkirschen kleiner schneiden
- Kastenform mit etwas Butter gleichmäßig dünn einfetten und dann mit Mehl ausstäuben
- Backofen auf 140 °C (Ober/Unterhitze) vorheizen
- Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen und die Eier unterrühren
- Zitronenschale, Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Sahne unterrühren
- Rosinen, Citronat und Belegkirschen unterheben
- laut Originalrezept 75 Minuten backen (bei mir waren schon 60 Minuten zu viel!
  also lieber rechtzeitig die Stäbchenprobe machen)
- 10 Minuten abkühlen lassen und dann auf der Form lösen
- kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben


Das erste Mal habe ich diesen Englischen Kastenkuchen zu Weihnachten bei meiner Schwiegermutter gegessen und freue mich seitdem jedes Jahr auf ihn. Diesmal habe ich den Kuchen bei ihr jedoch irgendwie verpasst und ihn deshalb (und wegen den übrig gebliebenen Zutaten) selbst einmal gebacken. Leider ist er zu dunkel geraten und war deshalb recht trocken :( Achtet also ganz genau auf die Backzeit und macht lieber einmal mehr die Stäbchenprobe. 

Der Kuchen schmeckt ein wenig wie ein traditioneller Früchtekuchen, der aber einen viel höheren Anteil an Trockenfrüchten und Co. enthält. Mit Stollen kann man ihn hingegen nicht vergleichen, es ist ein ganz anderer Teig :) Viel Spaß beim Nachbacken!

Freitag, 9. Januar 2015

Selbstgemachter Vanillezucker

Na, habt ihr Weihnachten und Silvester gut überstanden? Bei uns war es diesmal nicht ganz so ruhig wie früher, aber das war mit Kind durchaus zu erwarten. Die fetten Partyjahre sind eben erstmal vorbei :) Trotzdem war es nicht weniger schön und ich genieße die Zeit mit unseren Familien immer sehr. Eigentlich hatte ich Euch vor Weihnachten noch eine Rezension versprochen und wollte auch 1-2 schöne Rezepte posten, aber den Vorrang hatte dann doch der Alltag. Ich bleibe wohl vorerst ein Blog-Faulpelz :)

Marie hält mich gut auf Trapp und ist meistens eine fröhliche kleine Maus. Sie gurgelt viel vor sich hin, wenn ich mit ihr spreche und spiele, kann aber auch richtig doll meckern. Müde sein ist im Moment ganz doof und Hunger war ja schon immer ein Grund laut los zu schreien ;) Bald ist sie 4 Monate alt und ganz ganz langsam belese ich mich zum Thema Beikost, aber vor dem 6. Monat möchte ich damit eigentlich nicht anfangen. Verrückt mache ich mich nicht, mein Mann und ich sind gute und unkomplizierte Esser und genauso möchte ich Marie an das Essen heran führen. Es wird ein Misch-Masch aus Brei und Stückchen probieren werden, so wie es auch bei mir und meinen Geschwistern gehandhabt wurde. Ich freue mich darauf! Mein Mann lässt Marie schon ab und an an Würstchen und Käse schnuppern... ähm ja,  ich glaube ich werde ihm die Beikost Bücher doch nochmal in die Hand drücken ;)


Zu Weihnachten habe ich an meine Familie u.a. jeweils ein kleines Glas mit selbstgemachtem Vanillezucker verschenkt und dabei auch für mich ein großes Glas abgefüllt. Aus Faulheit habe ich bisher fast immer die Tütchen verwendet, dabei ist es doch super einfach Vanillezucker selbst zu machen!

Selbstgemachter Vanillezucker
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote + ausgekratzte Schote

- Zucker und das Mark der Vanilleschote vermischen
- und zusammen mit der ausgekratzten Schote in einen gut verschließbaren Behälter geben
- der Zucker sollte vor dem Verschenken ca. 1 Woche durchziehen und kann dann immer
  wieder mit Zucker oder neuen Vanilleschoten aufgefüllt werden

Was für ein wahnsinnig kompliziertes Rezept ;)


Tolle und preiswerte Vanilleschoten bekommt Ihr bei Madavanilla, die Gläschen in vielen Formen und Größen bei Gläser und Flaschen und die hübschen Aufkleber bei Casa Di Falcone. So, und nun habt Ihr wirklich keine Ausrede mehr, warum Ihr anstelle von tollem selbstgemachtem Vanillezucker jahrelang künstliches Aroma (so wie *hust* ich) verwendet :)